Dienstag, 15. April 2014

Neue Teambrille - UVEX Sportstyle 202 Race Vario

Am Samstag kam der heißersehnte Karton mit den neuen Teambrillen bei Dirk an.

Die UVEX Sportstyle 202 Race Vario in Teamfarben, passend zum neuen Helm, schützt ab sofort unsere Augen.

Am Sonntag wurde die Brille gleich von den ersten FahrerInnen bei der RTF getestet. Und der Effekt der Selbsttönung der Gläser ist phänomenal, dazu die antifog-Beschichtung, der individuell verstellbare Halt. Eine super Brille.

Vielen Dank an UVEX und vielen Dank an Dirk!

Sicher auf dem Rad - Danke UVEX

Sonntag, 13. April 2014

19. RTF Elbe Classics

Bildquelle Burkhard Sielaff
Heute morgen wurde die diesjährige RTF-Saison mit der Elbe-Classics der HRG eingeläutet. Es hatten sich einige Team-Fahrer/innen angekündigt, aber beim Start fuhren wir noch sehr versprenkelt los. Kay startete alleine zur 120er Runde (wo war Doppelschwör - verschlafen, Regen oder doch vielleicht?), Ilona, Olli, Michael K. und ich (Daniela) düsten mit der 1.Startgruppe auf die 82er Runde. So rollten wir erst einmal zu Viert durch den hügeligen Rosengarten bis zur Verpflegung in Buchholz. Dort trafen nach kurzer Zeit noch Jörg und Uwe 006 ein - sie fuhren alleine bis zur Kontrolle und wollten sich nun uns anschließen und es etwas ruhiger angehen lassen als auf den ersten 20 km.

Bildquelle Burkhard Sielaff
Der zweite Streckenabschnitt begann in einer großen leider sehr unruhigen Gruppe. Ständig gab es Tempoverschärfungen und Bremsmanöver. In Hittfeld hatten wir genug davon und pedalierten in kleinerer Gruppe Richtung Westerhof weiter. Der Wind nahm leider ständig zu und wir waren froh irgendwann an der 2.Kontrolle in Grauen die Reserven wieder auffüllen zu können. Hier kam überraschenderweise plötzlich Dieter auf seinem Crosser auf einen kurzen Klönschnack vorbei. Da er jedoch um 13 Uhr wieder zu Hause sein musste, trat er alleine den direkten Rückweg an.

Wie verabredet trafen wir in Grauen auch auf Kay, der die windige Alleinfahrt für ein Intervalltraining nutzte und von Gruppe zu Gruppe sprang. Ebenso gesellte Mike sich kurz zu uns, fuhr dann aber doch sein eigenes Tempo weiter.

Bildquelle Burkhard Sielaff
Die letzten 30 km hatten wir dann die Windrakete zur Unterstützung in unserer Gruppe und Jörg, Uwe und vor allen Dingen Olli unterstützen Kay vorne und gaben uns Mädels mal wieder kräftig Windschatten auf den letzten flotten Kilometern. Überhaupt gebührt unseren Männern für die gesamte Tour ein großes Dankeschön - toll, wie fürsorglich ihr immer mit "euren" Frauen seid :-)

Nach 85 km kamen wir dann am Start/Ziel wieder an und erholten uns bei leckerem Kuchen und Getränk von den Strapazen. Kay hatte noch nicht genug und fuhr mit dem Rad wieder nach Hause zurück...

Vielen Dank an die fleißigen Helfer von der HRG für die immer wieder schöne RTF mit toller Organisation und reichhaltiger Verpflegung!

Hier gibt es reichlich Bilder auch von uns von Burkhard Sielaff. Laut Autor ist unter Nennung des Fotografen eine kostenfreie Nutzung erlaubt.

Ab ans Buffet

Eine schöne ruhige Otterrunde

Während die meisten vom Team sich zur RTF trafen, fanden wir uns bei Alex ein. Wir sind Nadine und Andrea.

Zu dritt wollten wir eine schöne Otterrunde fahren. Völlig tiefenentspannt fuhren wir los.... Alex hat uns den Wind-Breaker gemacht (ganz lieben Dank) und so sind wir sehr gut und gleichmäßig durchgekommen. Leichte Befürchtungen vor Kampen und Nedderhof, aber alles gemächlich.

Alles in allem eine super schöne Tour, die absolut Spass gemacht hat. Und trot dessen, dass Andrea und ich gesundheitlich angeschlagen sind, sind wir noch souverän die Bremer Straße hoch :-)

Tour: 48,97km 2:35 std 290 hm

Ein Bericht von Nadiné

Samstag, 12. April 2014

Hölle des Nordens

Die Neugier heute morgen war stärker als die Müdigkeit: um 10:10 Uhr war Start zur 7. Austragung der "Hölle des Nordens" über 32km in Bad Bevensen. Das von Henry Thiel organisierte Rennen mit einer 1,5km langen Kopfsteinpflaster-Passage bedeutete an diesem Samstag die erste Teilnahme für mich. Die Aufwärm-Runde fuhr ich noch bei dichtem Nebel ausgerechnet mit dem Nortorf-Sieger Dirk Chemnitz, der mir nebenbei erzählte, dass es seine bereits sechste Teilnahme ist, bei denen er 5x als Sieger hervorging. Nun denn...

Mit den 25mm Reifen, die ich noch im Keller finden konnte und 7bar fühlte sich das Pavé gar nicht so schlecht an. Allerdings ging es nach 750m auch noch eine kleine Rampe bergauf, die auch eine Schlüsselstelle im Rennen sein sollte.

Etwa 60 Starter versammelten sich an der Startlinie und die erste Runde über 6,5km war sehr hektisch. Jeder wollte möglichst weit vorn auf das Pavé gehen, da erfahrungsgemäß am Ende die Lücken aufreissen. So wurde das Hauptfeld bereits nach der ersten Passage auf etwa 30 Fahrer dezimiert. Ich konnte mich zunächst recht gut in der Gruppe halten, musste aber stets aufmerksam fahren, da der Zug mal am linken mal am rechten Streckenrand ging. Der höchste Punkt des Anstiegs wurde durch einen Banner markiert und es folgte ein staubiger Abschnitt über einen Sandweg, der am Ende wieder leicht bergab ging. Am Ende ging es durch eine Spitzkehre, die mit etwa 10km/h zu fahren war, um danach wieder anzutreten.

Bei der vorletzten Durchfahrt über das Pavé dann die entscheidende Attacke von Dirk Chemnitz und einem Fahrer aus Magdeburg. Die Verfolgergruppe dahinter war auf etwa 15 Fahrer geschrumpft, und ich hatte Mühe den Anschluss zu halten. Mittlerweile waren auch einige Fahrzeuge auf der Strecke und erste Gruppen wurden überrundet. So war die letzte Runde wieder sehr unruhig. 3km vor dem Ziel brachen nochmal zwei Fahrer aus unser Gruppe aus, die Platz drei und vier unter sich ausmachten. Vorne gewann Dirk Chemnitz zum sechsten Mal. Ich konnte mich im Sprint noch auf Platz 7 (AK 4.) retten. Obwohl nur 32km, aber im Ziel war ich doch ziemlich platt. Morgen ist Ruhe für mich angesagt und wünsche aber allen anderen viel Spass morgen bei den Elbe-Classics... .....


Christian u.a. mit Didi Senft (Tourteufel)

Freitag, 11. April 2014

Endlich startet auch die erste RTF - Elbe Classics

Endlich startet in der Region Hamburg auch die erste RTF. Die Harburger RG organisiert die inzwischen 19. Ausgabe der RTF Elbe Classics.

Die letzten Jahre sind haben wir immer zahlreich teilgenommen und auch in diesem Jahr freuen wir uns auf den RTF Start. Gründe für einen Start gibt es viele: eine tolle Strecke, eine gute Organisation, die Mallorcafahrer können den Erfolg des Trainingslagers einfahren und die Starter bei der Tour d´Energie in Göttingen haben die Möglichkeit für einen Formtest.

Laut Wettervorhersage soll es trocken bleiben.

Wer ist dabei?

Mittwoch, 9. April 2014

"Klassiker Wetter"

Was macht man, wenn die Wettervorhersage zu 95% Regen bei 8 Grad und Sturmböen ankündigt?

Genau, man holt das frisch geputzte Rennrad raus und fährt zum Training. Daniela, Ilona, Alex, Jörn und ich (Kay) trotzten den widrigen Bedingungen.

Aber nach 72 km und 2,5 Stunden war die Moral trotzdem fast am Boden. Mädels, ich bin stolz auf Euch und Eure Trainingsleistung.

Winterpokal - das war's!

Bis Ende März wurden über die kalten Monate fleißig Punkte für den Winterpokal gesammelt, zuletzt vermehrt durch die Teilnehmer unseres Trainingslagers vor vier Wochen. Team Mainplan 1 und Team Mainplan 4 liegen dicht beieinander in den oberen 200er Rängen, Team Mainplan 4 hat den Sprung unter die ersten 400 geschafft.

Unsere fleißigsten Punktesammler waren

Tour2303
Platz 529
Splitter
Platz726
taminojunge
Platz 834


Sonntag, 6. April 2014

4. Großer Preis der Gemeinde Börger

Buchholz heute morgen um Acht: wieder mal Nebel. Trotzdem fuhren Kay und ich (Christian) pünktlich vom Petersen-Anwesen in Richtung holländische Grenze, um beim 4. Frühjahrspreis der Gemeinde Börger teilzunehmen.

Ca. 100 Fahrer hatten gemeldet bis auf einen, um es vorwegzunehmen, den späteren Sieger Jonas Leefmann vom Team Drinkuth Multipower. Er wurde 2013 vom Challenge-Magazin zum Jedermann des Jahres gewählt. Noch während wir uns vor dem Start in unsere, leider noch alten Mainplan-Trikots zwängten, fing es bei angenehmen 15 Grad an zu regnen und wir liessen ein halbes Bar Luft aus unseren Reifen, da auf uns eine 10km Schleife wartete, mit einigen engen Kurven und einem kurzen Anstieg. Der Wind frischte wie im letzten Jahr auf 3-4 Beaufort auf, und so erwarteten wir beide ein anspruchsvolles Rennen.

Nach dem Startschuss waren wir gerade erst in unseren Pedalen, als Leefmann dem Feld bereits um 50m enteilt war. Kay informierte sich noch beim Team Moskovskaya wer dieser Unbekannte sei, und machte sich dann mit Jacek Kiecko-Falke vom Team Moskovskaya auf die Verfolgung. Weder das Team Hackmann univativ mit acht Fahrer, noch das Citec Röltgen Cycling Team, mit Dani Bley und Christoph Fiebig, machten ernsthafte Versuche hinterherzufahren. Ich beschränkte mich auf die Kontrolle an der Spitze des Feldes und klemmte mich an jedes Hinterrad, welches versuchte an die Spitzengruppe mit Kay heranzuspringen. Bis auf ca. 20 Sekunden wuchs der Vorsprung der drei Ausreisser und konnte vom Feld erst nach etwa 20km wieder gestellt werden. Lediglich Leefmann fuhr einfach weiter und dann auf und davon.

Dahinter entwickelt sich ein schwieriges Rennen, bei teilweise Regen und Windkante auf den schmalen Feldwegen. Ich versuchte in der vorletzten Runde noch einmal mit einem weiteren Fahrer auszubrechen, aber sein Interesse war wohl eher gering. Keine gute Idee von mir: prompt folgte eine Konterattacke vom Feld und ich hatte Mühe mich wieder einzureihen. Kay gab mir aber ein kurzes Zeichen und konnte mich wieder in Position fahren.

Etwa 5km vor dem versuchte Rakete Kay es erneut und kam tatsächlich etwa 150m weg. Das sah sehr gut aus, zumal das Tempo im Feld zeitweise in sich zusammenfiel und ein weiterer Fahrer zu Kay aufschliessen konnte. Dann nahm das Feld 2km vor dem Ziel wieder Tempo auf und stellte Kay unmittelbar vor der Zielkurve. Ich hatte mir auf den letzten 3km das Hinterrad vom Vorjahressieger, Dani Bley ausgesucht, der von etwa 15. Position aus dem Sattel ging und sich an die Spitze des Hauptfeldes setzte. So fuhren wir zu zweit mit einigem Geschwindigkeitsüberschuss durch die Zielkurve und konnte uns ein paar Meter absetzen. Leider war der starke Hannoveraner Eugen Mesmer direkt hinter mir und überholte nicht nur mich sondern auch Dani Bley und sprintete auf Platz zwei. Nachdem ich noch den Niederländer Jan Oolders vom Team Vonk Tweewielers an mir vorbeiziehen lassen musste, rollte ich als 5. (AK 4.) über die Ziellinie, Kay kämpfte sich nach einem richtig starken Rennen noch auf Platz 10 (AK 6.)

Wie im letzten Jahr belohnten wir uns mit Curry- bzw. Bratwurst und Radler im Zielbereich.


Glücklich und müde im Ziel, Kay & Christian
Hier gibt es die Ergebnisse.

Dies ist ein Bericht von Christian.

 Hier noch ein kurzes Video eines Starters mit Impressionen aus dem hinteren Feld.

 

Freitag, 4. April 2014

Auf zum nächsten Rennen

Am Sonntag startet der 4. Große Preis der Gemeinde Börger im Emsland.

Eine klasse Runde von 13,6 km und einem kleinen Anstieg ist 4x zu fahren. Der Veranstalter verzichtet lt. Homepage dieses Jahr auch auf Nachmeldegebühren. Nähere Infos gibt es hier.

Letztes Jahr sind Christian und ich (Kay) dort in die Saison gestartet. Wir freuen uns schon auf dieses Rennen. Die Meldeliste und Teilnehmer versprechen wieder ein interessantes und hochklassiges Rennen. Christian und ich (Kay) sind auch dieses Jahr wieder dabei. Oliver G. entscheidet noch kurzfristig über einen Start.

Hier gibt es unseren Bericht aus dem letzten Jahr.

Donnerstag, 3. April 2014

MalleLeaks

Vor drei Wochen waren wir noch mitten in unserem Trainingslager auf Mallorca und haben von jedem Trainingstag berichtet… und weil es so schön war, habe ich (OllI) nun noch einige Highlights zusammen getragen. An der einen oder anderen Stelle ist Insiderwissen von Vorteil ;-)

Wir (die Schönfahrer unter der Führung von unserem Malleguide Guido Horn) sind stets rücksichtsvoll und als echt lustiges Team unterwegs gewesen (hier mit dem neuen Teamhelm).

Die schönsten Cafes hießen uns willkommen und freuten sich,
unser Team mal wieder in Natura zu sehen.

Wir folgten unserem Guido über Stock und Stein, steile Rampen
und rasante Abfahrten. Als Belohnung bekamen wir die tolle Landschaft zu sehen und natürlich auch leckere Stärkung für die Rückfahrt. Danke, Guido!
Als eines von vielen Highlights durften wir das 006 Hauptquartier besuchen!
Nach über 100 km Fahrt glühten dem einen oder anderen Fahrer kräftig die Beine und eine sofortige Abkühlung ließ sich nicht mehr vermeiden...
Frisch aus dem Pool trafen wir uns zur After-Bike-Session auf
unserer Terrasse. Die zusätzlichen Lachattacken sorgten nun auch noch für Bauchmuskelkater...
Jeden Tag gab es neu designte Pokale... vergeben an den
schönsten Bergfahrer, besten Name-Creator und an das allerbeste Auto-belade-Team...
von links nach rechts:
Master-Name-Creator Strucki, Calle (gute Besserung), Jörg, Wilhelm, Daniela, Illi, Guido, Chief-Spy 006 himself, Örn, Peter, Zickzack,
Kay ("inoffizieller Pokalgewinner") und ich (Olli)
Es fehlen die Triathleten Inge und Klaus,
Karsten Klein und Mr. Pepperwitsch

Eine Woche, an die ich mich noch lange erinnern werde! *danke*

Alles Gute zum Geburtstag!


Sonntag, 30. März 2014

Giro Nortorf 2014

Bildquelle Rebecca Sadowsky
Nach dem ersten Test gestern in Ascheffel und der guten Regeneration heute Nacht, entschied ich (Christian) mich heute Morgen auf den Weg nach Nortorf zu machen, um Olli Gompf im Fahrerfeld etwas Gesellschaft zu leisten.

Auf der kurzen Fahrt von Norderstedt nach Nortorf lichtete sich der Nebel und am Startort angekommen strahlte die Sonne mit einigen tausend Radsportbegeisterten um die Wette. Gleich vier Parkplätze wurden vom Veranstalter ausgewiesen und fast wie verabredet parkten wir direkt nebeneinander. So machten wir uns gemeinsam auf, und fuhren die 10km-Runde zum Kennenlernen einmal ab: ein flacher quadratischer Kurs, der lediglich auf dem letzten Kilometer ein paar kniffelige Kurven aufweist.

Beim Vorstart traf ich einige bekannte Gesichter vom Vortag, u. a. den Ascheffel-Sieger Eugen Mesmer und den starken Moskovskaya-Fahrer Dirk Chemnitz, der gestern noch unmittelbar neben mir gestürzt war. Auch unser Mallorca-Gast Thorsten Klassen war als einziger Vertreter vom Zweiradteam Hackmann dabei.

Bildquelle Rebecca Sadowsky
Das Rennen war heute bis auf einen Sturz nicht mehr ganz so nervös wie am Vortag, zumal die Strassen heute auch doppelt so breit wie in Ascheffel waren. Das grosse Fahrerfeld mit etwa 120 Startern machte Fluchtversuche fast unmöglich zumal sich die beiden grossen Teams OSC Potsdam und PSV Cycling Team Berlin wie gestern neutralisierten. Olli und ich konnten uns auf den ersten 50km weit vorn im Fahrerfeld behaupten, konnten aber auf die entscheidende Attacke unmittelbar nach der letzten Zieldurchfahrt nicht reagieren: Holger Koopmann, 3. der Gesamtwertung des German Cycling Cup 2013 und Deutscher Jedermann-Meister 2013 nutzte die kleine Welle über eine Brücke um sich gemeinsam mit Dirk Chemnitz abzusetzen. Als ich das mitbekam waren die beiden bereits einige hundert Meter enteilt und im Feld machte sich angesichts dieser beeindruckenden Flucht leichte Resignation breit. So ging das Hauptfeld geschlossen auf die letzten kurvenreichen 1000m. Olli konnte ich kurz hinter mir ausmachen, während ich mich auf das Hinterrad von Eugen Mesmer konzentrierte. An etwa zehnter Position liegend fuhr ich auf die letzte Kurve zu, mit dem Wissen, dass es von da noch ca. 350m bis zur Ziellinie waren. Ganz vorn entschied Dirk Chemnitz das Rennen für sich, während ich gerade auf die Zielgerade einbog und so eben das Hinterrad meines Vordermanns halten konnte. Als 13. bin ich dann schliesslich über die Ziellinie gerollt, Olli folgte auf Rang 39.

Ganz grosses Lob an den Veranstalter, der in Nortorf richtig grosse Felder mobilisiert hat und trotzdem organisatorisch alles im Griff hatte. Das macht Vorfreude auf mehr, und so geht es in einer Woche zum Frühjahrspreis der Gemeinde Börger an die holländische Grenze.

Dies ist ein Bericht von Christian.

1. Trainingsausfahrt bei Sommerzeit

Sommerzeit - das hört sich doch schon einmal gut an und macht Hoffnung auf angenehmes Wetter.

So fuhren wir zu siebt mit Daniela, Karen, Kay, Thomas, Michael, unserem polnischen Freund Mike und mir (Volkmar) vom Treffpunkt los. Wenig später kam noch Fred dazu. Zu Beginn war es bei 8°C noch recht nebelig aber schon nach wenigen Kilometern kam immer mehr die Sonne heraus und damit wurde es auch wärmer. Unser Weg führte uns bei gleichmäßigem aber zügigem Tempo über Handeloh und Welle nach Schneverdingen bis Heber und von da aus durchs Naturschutzgebiet und Kampen zurück nach Buchholz. Inzwischen war herrliches Wetter mit angenehmen 18°C.

Es war eine schöne Tour, die Lust auf mehr macht und die Mädels sind auch toll mitgefahren.

Tourdaten: 92 km, 2:58 h, 30,9 km/h, 440 hm

Dies ist ein Bericht von Volkmar

Samstag, 29. März 2014

Rund um Ascheffel 2014 - Ein geglückter Start in die Saison

Christian am Start
Unseren Startern Christian, Matthias und mir (Kay) ist der Start in die Saison gelungen.

Bei traumhaftem Wetter sind wir in Buchholz gestartet und kamen sogar widererwarten super durch den Elbtunnel. Jedoch waren wir kaum von der Autobahn runter war Schluß mit dem guten Wetter. Nebel und Dunst verdeckten die Sonne. Ganze 6 Grad zeigte der Fahrradcomputer an. Um es vorweg zu nehmen; auf dem Rückweg schien ab dem Ortsschild Ascheffel wieder die Sonne. Sehr schade für das Rennen.

Kay am Start
Matthias war bereits da, weil sein Sohn vor uns gestartet war. Deswegen hatte er sich auch schon mit seinem Sohn warmgefahren, als Christian und ich uns auf der Strecke warmfuhren. Es war unangenehm kühl. Im Gegensatz zu Christian war die Strecke für mich auch neu. Es ist eine Strecke, die man in Schleswig Holstein nicht erwarten würde. Ständig auf und ab und dann die Ortsdurchfahrt ziehen einem laufend die Körner raus.

106 Starter waren gemeldet und nahmen rechtzeitig Aufstellung. Pünktlich um 15.55 h kam der Start, aber komplett ohne Ankündigung oder Durchsage. Das hatte zur Folge, dass die ersten 30 starteten und dahinter viele überrascht waren. Dann liegt der Start gleich in der Steigung, so dass der Puls sofort auf Anschlag geht.

Ortsdurchfahrt
Matthias hatte an der Stelle bei seinem ersten Rennen das Pech, dass er nicht in die Pedale fand. Er musste dann die erste Runde tatsächlich alleine fahren, bis er wieder Anschluß an eine Gruppe gefunden hatte. Christian und mir gelang es ohne größere Probleme uns in der kleiner werdenden Spitzengruppe zu halten. Die Spitzengruppe war so stark und ausgeglichen besetzt, dass keine Attacke von Erfolg gekrönt war. In der zweiten und besonders letzten Runde hatte ich nochmal probiert eine kleine Gruppe zu mobilisieren, aber auch das funktionierte nicht.

Auf dem letzten Kilometer löste sich dann doch noch nach ein paar scharfen Kurven eine 4er Gruppe um die ehemaligen Elitefahrer Fabian Pohl und den Sieger Eugen Messmer. Ich versuchte noch zu folgen, aber der Abstand war zu groß. Auf Platz 5 liegend konnte ich den Sprint bergauf nicht stehen und wurde noch auf Platz 9 durchgereicht. Christian kam direkt dahinter auf Platz 12 durchs Ziel. Matthias erreichte in seinem ersten Rennen den 72. Platz.
Zielsprint

Es war ein unruhiges Rennen mit einem großen Fahrerfeld. Aber es hat großen Spaß gemacht und Oliver G. und wahrscheinlich Christian werden morgen in Nortorf an den Start gehen.

Hier gibt es die offiziellen Ergebnisse.


Bildquelle Rebecca Sadowsky


Donnerstag, 27. März 2014

Endlich geht es wieder los - das erste Rennwochenende der Saison

Endlich haben wir wieder Abwechslung zu den langen Grundlagenausfahrten im Winter und können schauen, ob das Training auf Mallorca gefruchtet hat.

Am kommenden Wochenende wartet mit Ascheffel am Samstag und Nortorf am Sonntag ein tolles Rennwochenende. Nachdem die Rennen letztes Jahr wegen geschlossener Schneedecken abgesagt werden mussten, zeigen die Wettervorhersagen Temperaturen knapp unter 20 Grad.

Christian, Matthias G. und ich (Kay) werden am Samstag in Ascheffel die Saison einläuten. 106 Fahrer haben jeweils an beiden Tagen gemeldet. Dabei hat sich ein hochklassiges Fahrerfeld gefunden mit einem favorisierten Team OSC Potsdam mit dem ehemaligen Elitefahrer Fabian Pohl. Ich bin mir sicher, dass alle Starter den milden Winter zur Vorbereitung optimal ausgenutzt haben und es eine interessantes und anspruchsvolles Rennen wird.

Am Sonntag geht Oliver Gompf an den Start. Christian wird den Samstag abwarten, und kurzfristig über eine Nachmeldung entscheiden.

Für uns geht es an beiden Tagen darum, wieder in den Rennmodus zu kommen und Rennhärte zu bekommen. Wir freuen uns auf die Rennen und werden berichten.

Samstag, 15. März 2014

9. Tag - Abschiedsrunde

Als alle anderen sich zum Flughafen aufmachten, starteten Christian, Matthias, Jörn, Volkmar, Strucki und ich (Kay) nochmal zu einer Abschlußrunde des Trainingslagers.

Über Sa Pobla und durch die Gärten bogen wir auf eine ruhige Straße Richtung Sineu ab. Matthias und Strucki drehten etwas früher um, aber wir anderen fuhren bei bestem Sonnenschein und 25 Grad weiter nach Petra zum letzten Café con leche.

Auf dem Riffelblech konnten wir uns das Hinterrad eines Triathleten sichern, der uns mit Tempo 40+ zurück nach Alcudia brachte. Dann noch die letzten Kilometer zum Hotel und die Räder ab in die Koffer.

Jetzt sitzen wir noch im Garten, haben müde Beine und warten auch auf unseren Rückflug. Sehr schön war es mal wieder.

Tourdaten: 94 km, 3:20 Std.

Freitag, 14. März 2014

8. Tag - Auf zum Puig Major

Heute stand fuer uns der letzte richtige Trainingstag auf dem Programm.

Nachdem wir von unserem ursprünglichen Plan den Küstenklassiker zu fahren Abstand genommen haben, durften wir die Gruppe um unseren sportlichen Leiter T. Hornowicz bis Santa Maria begleiten. Nach dem obligatorischen Urinal-Stopp attackierten uns fünf Fahrer von "Endspurt Hamburg" und Kay, Peperwicz, Strucki, Markus und ich (Christian) nahmen sofort die Verfolgung auf. Bis Bunyola raste somit eine schlagkräftige Hamburger Armada zusammen, bis wir fünf uns dann allein zum ersten Anstieg des Tage 8 km auf den einzig richtigen Pass von Mallorca zum Coll de Soller mit 496m aufmachten.

Die Abfahrt nach Soller war schnell vorüber bis zu einer kurzen Verschnaufpause am berühmten Cola-Automaten. Frisch gestärkt nahmen wir dann das Highlight dieser Woche in Angriff: den 23,8 km langen Anstieg zum Puig Major auf 880m. Oben angekommen waren die Temperaturen bis auf 10 Grad gefallen und einigen fiel das Bremsen auf der folgenden Abfahrt aufgrund gefrorener Finger schwer.

Allerdings waren wir voller Vorfreude auf die Kurven von Sa Calobra, bis uns ein Sheriff der Guardia Civil ein Strich durch die Rechnung machte, da die Abfahrt für Radfahrer wegen eines Autorennens gesperrt war. Besonders Strucki war verzweifelt und versuchte den Beamten auf brillantem Spanisch zu einer Durchfahrt zu bewegen, leider ohne Erfolg.

So machten wir uns auf direkten Kurs Richtung Pollenca, eigentlich eine entspannte Sache bis Markus 20 km vor dem Hotel das Heft in die Hand nahm und die Gruppe mit 40km/h bei immer noch spürbarem Nord-Ost-Wind an die Bucht von Pollenca führte. Die Belohnung wartete auf der Südterrasse unseres Hotels, mit diesmal "Dos Cervezas para todo".

video

Malle Tag 8

Wie immer trafen wir uns frisch gestärkt um 10:30 Uhr vor dem Eingang des Hotels, um uns auf die für die meisten letzte Runde zu gegeben.
Bei wolkigem und windigem Wetter fuhren wir zunächst mit Rückenwind über Sa Pobla durch die Gärten bis Santa Maria. Bei ca. km 40 verabschiedeten wir Calle und Uwe 006, die ihren Rückflug schon für heute gebucht hatten. Kurz darauf verließen uns auch Kay, Lars, Christian, Markus und Michael für ihre Runde durch die Berge.
Wir setzten unseren Weg zu acht mit Daniela, Ilona, Thomas, Matthias, Jörg, Rico, Olli und mir (Volkmar) nach Randa fort. Während Daniela, Matthias und Thomas mehr oder weniger direkt zurück zum Hotel fuhren, machten wir uns zu fünft an den knapp 5 km langen Anstieg zum Kloster. Nach ein paar Fotos vor dem Tor des Klosters genossen wir die Abfahrt und machten uns danach auf, um uns gegen den Wind zurück zum Hotel zu kämpfen.
In Senieu gab es noch Cafe con leche und Kuchen zur Stärkung und weiter ging der Kampf gegen den Wind. Wieder durch die Gärten fuhren wir über Sa Pobla und Alcudia bis zum Hotel.
Am Ende standen zwischen 120 km und knapp 140 km bei bis zu 1000 hm zu Buche. Nebenbei war es für Ilona die längste je gefahrene Radtour.
Trotz des Windes war es eine sehr schöne Tour, nach der alle auch ordentlich kaputt waren. Nur etwas wärmer hätte es für den vollen Genuss sein können.

Ein Bericht von Volkmar