Montag, 1. September 2014

RTF Wedel "Elbmarschentour"

An diesem Sonntag standen in unserer näheren und etwas weiteren Umgebung 3 Veranstaltungen zur Auswahl. Bremerhaven, Nienburg und Wedel kamen in Frage. In Bremerhaven wäre ich gerne gestartet, aber die Vorstellung, das Bett "mitten in der Nacht" verlassen zu müssen, hielt mich am Ende davon ab.

So ging es morgens in's nur 50 km entfernte Wedel. Am Start fanden sich noch zwei "übliche Verdächtige" (Thomas Hü., Sven) ein. :-)

Während beide vorneweg die Tour angingen, startete ich etwas weiter hinten im Feld der ca. 250 FahrerInnen. Auf den ersten Kilometern entlang des Elbdeiches verlief die Fahrt ziemlich unruhig, bis ich eine passende Gruppe fand, mit der ich zügig am ersten Kontrollpunkt einrollte. Die Weiterfahrt musste ich dann leider zunächst allein antreten, da die Gruppe nicht wieder zusammen fand. Aber, wie meistens in solchen Situationen, wurde ich irgendwann von hinten "geschluckt", also weiter mit anderen Leuten. Dabei ergab sich im weiteren Verlauf eine interessante Konstellation.....ein Fahrer in diesem vielleicht 20-30 köpfigen Feld machte den Vorschlag, an der Spitze mal anders als üblich zu fahren.....okay, also ab jetzt in der Formation "Belgischer Kreisel". Das hätte für meinen Geschmack noch lange so weitergehen können, wenn da nicht die Streckenteilung 120/150 km gekommen wäre. Die Fahrer an der Spitze bogen links auf die 150er Distanz ab, für mich sollten jedoch 120 km reichen. Egal, für mich hieß es jetzt an 6-7 Fahrern dranzubleiben, die rechts abbogen. Das funktionierte auch ganz gut, bis mir kurz vor der Überquerung einer Hauptstraße die Kette vom kleinen Blatt absprang. Na dann, die Kette war zwar schnell wieder auf dem Blatt, aber meine Gruppe war auf und davon.

Allerdings war nun noch ein weiterer Fahrer vom RSC Kattenberg in der Nähe..... Wir besprachen uns kurz, und wechselten uns daraufhin ca. alle 1-2 km in der Führung ab.

So erreichten wir gemeinsam nach 125 km mit einem knappen 30er Schnitt das Ziel. Danke Gunnar, hat prima funktioniert !

Einige Impressionen der Tour sind auf Helmuts-Fahrrad-Seiten.de zu sehen.

Viele Grüße
Michael (Kreutzmann)

Sonntag, 31. August 2014

2. Norderstedter Radrennen - Sommerkriterium am Gutenbergring

Bereits letztes Jahr fragten wir uns, ob der Zusatz Sommerkriterium wirklich angemessen sei. Auch dieses Jahr fing es pünktlich eine halbe Stunde vor dem Rennen an ergiebig zu regnen. Aber nach diversen Regenrennen hat sich auch dafür eine gewisse Routine eingestellt.

Christian war leider verhindert und konnte an seinem Heimrennen nicht teilnehmen. Aber wie auch letztes Jahr standen trotz Regen 57 Teilnehmer am Start. Vom Team Hackmann univativ waren Thorsten Klassen und Andreas Fricke am Start. Thorsten galt es zu schlagen, wenn man ganz vorne landen wollte. Die Bedingungen sorgten vom Start weg für eine frühe Selektion an der Spitze, bis nur noch eine siebenköpfige Spitzengruppe übrig blieb. Einzelne Tempoverschärfungen blieben ohne Erfolg, dafür war die Gruppe zu ausgeglichen besetzt. Also setzte ich alles auf den Zielsprint.

Kay bei einer Tempoverschärfung  der Spitzengruppe

Thorsten Klassen fuhr vor den letzten zwei Kurven eine deutliche Tempoverschärfung, der ich auf Platz 3 der Gruppe folgen konnte. So hatte ich aus der letzten Kurve eine optimale Position für den Zielsprint.

Durch einen harten Antritt konnte ich mich die entscheidenden Meter absetzen und den Zielsprint deutlich für mich entscheiden. Das war ein perfektes Rennen.

1.Platz Kay Petersen, 2.Platz Thorsten Klassen, 3. Platz Marcel Münzert


Auf Facebook haben wir noch 100 Fotos vom Hobbyrennen.

Samstag, 30. August 2014

Rif. Altissimo via Monte Baldo

Das Gebirgsmassiv Monte Baldo erstreckt sich über das gesamte Ostufer des Gardasees... steilste Bergflanken und Felswände machen eine direkte Auffahrt zum Gipfel unmöglich. Deshalb sind wir (Ilona, Olli, Nico, HP und die Bekanntschaften Simone, Bernd und Maxi) mit der einzigen Seilbahn am Lago samt Bike auf 1750 m Höhe gefahren.
Von der Funivia aus ging es ca. 300 hm über den Malga Zocchi hinunter nach Bocca di Navene. Dort begann der Aufstieg zum Rif. Altissimo zunächst auf aspahltierter Straße bis Graziani, dann weiter auf Schotter- und Geröllpfaden bis auf 2079 hm üNN.
Trotz Sonnenschein war es zu kühl, um sich länger als für ein Getränk in der Gipfelstation aufzuhalten...

Mitten in den Wolken und mit wenig Sicht haben wir einen Augenblick gebraucht, um den richtigen Weg zu finden, sind dann aber nach einer ca. 1 km langen Schiebe-/Tragepassage (mit übler Neigung des Bikes zur Rolle vorwärts) auf einem tollen Trial hinab zum immer noch 1700 m hohen Monte Varagna gefahren. Dort wurde die Piste zur sehr gut fahrbaren Downhill-Bahn und wir segelten im wahren Abfahrtsrausch über endlose Kilometer bis nach Torbole direkt am Lago.
Nachdem die Sättel dort wieder in
Normalstellung gebracht wurden, rollten wir die letzten 20 km entlang der Gardesana Orientale zurück nach Malcèsine.

Wir waren 7 Stunden tolle Stunden unterwegs und haben die Touren für 2015 schon geplant :-)

Freitag, 29. August 2014

Achtung neue Trainingszeiten

Die frühe Dämmerung verlangt es wieder, dass wir versuchen etwas eher mit dem Training zu beginnen. Bitte beachtet die aktuellen Zeiten und den Treffpunkt im Blog.

Montag, 25. August 2014

Vattenfall Cyclassics 2014 - Berichte von Volkmar und Nadiné

Nach zwei Monaten für mich intensiver Vorbereitung habe ich mich sehr auf die diesjährigen Vattenfall Cyclassics gefreut.

Zwei Wochen vor dem Start fühlte ich mich einigenmaßen fit aber ich war im letzten Moment doch recht nervös, ob die Form reicht. Das Wetter machte mir etwas Sorgen, aber wir hatten Glück und abgesehen von ein paar feuchten Straßen am Anfang ist es von oben komlett trocken geblieben und später hat sich sogar die Sonne blicken lassen und uns etwas gewärmt. Vor dem Start war es noch recht kühl, aber es dauerte nur wenige Kilometer, da waren Kälte und Nervosität verflogen und es konnte richtig los gehen. Ich hatte mir vorgenommen, mich so weit wie möglich im vorderen Teil der ersten Gruppe aus Startblock B aufzuhalten. Das hat nicht ganz geklappt, aber die Spitze war lange Zeit nicht mehr als 100 m vor mir. Zu Beginn war es zwischenzeitlich recht langsam, aber es war trotzdem schwierig weiter nach vor zu kommen, weil es fast jeder wollte.

Wichtig war mir, dass ich die Anstiege des Ehestorfer Heuweges und nach Langenrehm so bewältigt habe, dass ich dranbleiben konnte, aber beißen musste ich dafür schon. Deshalb war in der Folge auch nicht daran zu denken, weiter nach vorne zu kommen. Das hat später besser geklappt, aber immer wieder wurde man auch durch großere Gruppen aus A aufgehalten. Der Kontakt zur Spitze war trotzdem immer einigenmaßen gegeben, jedoch nicht gut genug, denn in Harburg nach einer scharfen Kurve, wo wir fast zum Stillstand kamen, muss ein größeres Loch entstanden sein, was nicht mehr geschlossen werden konnte. Offenbar sind auch dahinter Löcher entstanden, denn ich bin dann mit einer relativ kleinen Gruppe nach gut 100 km in einer Zeit von 2:35:27 knapp 3 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel gekommen.

Dort war ich glücklich, dass alles gut gegangen ist und ich mich wieder etwas verbessern konnte. Schön war auch, dort wieder einige Teamkameraden und Freunde zu treffen und meine liebe Frau in die Arme zu schließen, die mich die ganze Zeit über unterstützt hat.

Viele Grüße Volkmar

Hier der Bericht von Nadiné:

Da Uwe aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte, übernahm ich den Startplatz. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür.

Bei der Abholung der Unterlagen kam dann Block B zum Vorschein. Das versetzte mir erstmal einen Schock. Was soll ich denn bitte in Block B? Da Block B Blockstartzeit hat musste ich auch in Block B starten.

Dirk und ich fuhren morgens bei leichtem Regen nach HH rein. Bitte kein Berlin - Wetter. .. Im Startblock wurde es dann aber deutlich besser. Inkl Sonne:-) In meinem Startblock warteten meine Kollegin Tanja und ihr Mann Chris, um mich auf die Reise zu schicken.

Es ging auch sofort sportlich, mit teilweise weit über 35 km/h los. Der Grundgedanke, um jeden Preis ein Hinterrad zu finden, blieb die ganze Zeit und funktionierte erstaunlich gut. Auf der langen Landstraße hatten wir dann auch mal 41 km/h auf dem Tacho stehen, was meine absolute Schmerzgrenze war.

Relativ schnell bin ich am Köster Berg angekommen und war auch, für mich, zügig durch damit.

Danach ging es ganz schnell ins Ziel. Tanja stand jubelnd an der Strecke. So langsam realisierte ich, dass ich unter 2 Std gefahren bin. Ich war in 1:46:39 im Ziel angekommen.

Ich wartete dann mit Tanja auf Dirk und wir machten uns auf den Weg zum verabredeten Café.


Dort trafen wir dann Alex und Andrea, die auch im Zielbereich mitfieberten.

Es war ein tolles Rennen. Ich bin froh, "nur" die kleine Runde gefahren zu sein. Es ist eine tolle Strecke. Vllt ist ja die ein oder andere Dame nächstes Jahr wieder dabei.

Tourdaten: 1:46 std 56,90 km 33 km / h (8:33 min Bergwertung) 195 Höchstpuls (ja da lebt man noch ) Platz 261 von 1779, AK 86

Dienstag, 19. August 2014

MTB-Tour am Gardasee

Die Schellis und der Jörn verweilen gerade im sommerlichen Italien am Gardasee.


 Neben Surfen und Joggen steht natürlich auch MTB auf dem Plan. So sind wir gestern bereits eine kleine Runde zur Mittelstation vom Monte Baldo geradelt. Unsere ersten 500 hm zum Einrollen.


Heute wurden wir spontan von unseren Campingnachbarn eingeladen mitzuradeln. So sind wir von Malcesine nach Riva die Küstenstraße mit fast 35 km/h gepest, um dann auf die alte Panoramastraße nach Pregasina abzubiegen. Diese Straße wurde zurück gebaut und ist nur noch für Wanderer und Biker zugelassen. Direkt an der Felswand über dem Gardasee geht es stetig bergauf.

Die tolle Aussicht über den Gardasee lässt die Strapazen schnell vergessen.

Insgesamt waren es 48 km und 500 hm.

Dies ist ein Bericht von Ilona.

Samstag, 16. August 2014

Best of Champions

Christian und ich waren heute im Rahmen der Bremen Challenge zum Einladungsrennen Best of Champions eingeladen. Die 100 besten Jedermänner aus der Jedermannwertung im Challenge-Magazin waren geladen.

Das Tempo wurde von Beginn an auch gleich hochgesetzt, so dass sich bereits in der 2. oder 3. Runde die spätere Spitzengruppe lösen konnte. Diese Gruppe bestand aus 5 Fahrern, die im Laufe des Rennens auf 7 anstieg. Der Vorsprung der Gruppe betrug meistens 150 - 200 Meter. Aber das Loch war nicht mehr zu schließen. Trotzdem war durch das hohe Tempo und die nasse Straße Konzentration gefragt.

Christian konnte leider aufgrund einer Trainingspause nicht finishen. Ich setzte alles in den Zielsprint des Hauptfeldes und konnte mir da einen 4. Platz erkämpfen (Gesamt 11. Platz).

Hier gibt es noch eine Fotostrecke im Weser-Kurier.




Samstag, 2. August 2014

Wir trauern um Nikolai Kroug


Plötzlich und für uns alle unfassbar
verstarb unser Teamkollege


Nikolai Kroug

Nikolai Kroug

Wir trauern um einen guten Sportskameraden
und Förderer unseres Teams.

Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Team Mainplan

Dienstag, 22. Juli 2014

Die Jagd durch die Heide.....

Bei absolut sommerlichen Temperaturen jagte uns der "Haarige Bär aus der Nordheide" 100 km durch die Heide, bis wir mit einem 85 km Anlauf den alles entscheidenden Sprint am Ortsschild Wesel ausfuhren.

Durch das perfekte Zusammenspiel von Form, Talent und absoluter Willenskraft  ließ er keinen Zweifel aufkommen, wer das virtuelle grüne Trikot heute mit nach Hause nehmen durfte.

Und die nächsten Trainingseinheiten und RTFs sind fest geplant. Es geht also weiter......

Sonntag, 20. Juli 2014

RTF Alma Mater

Nach zwei intensiven Trainingseinheiten in dieser Woche wurde die Legende heute schon wieder bei mörderischen Temperaturen in der Kopfgruppe der RTF gesehen......

Hier ein Archivfoto - er war heute einfach zu schnell fürs Objektiv....

Donnerstag, 17. Juli 2014

He is back - die Legende !

 
.....nur die Dämmerung hat ihn nach 100 km gestoppt......


Samstag, 12. Juli 2014

Tour de Wendland 2014

Ich hatte schon viel von der Tour de Wendland gehört und gelesen. Als motivierter Radsportler muss man da mal mitgefahren sein. Dieses Jahr fand die 20. Ausgabe und damit die Jubiläumstour statt. Fred Kerlin vom Team Bergamont hatte mich schon früh zu einer Teilnahme überreden wollen, aber leider ergab sich terminlich für mich eine Startmöglichkeit erst kurzfristig. Dadurch konnte ich als Nachmelder auf der 2. und 3. Etappe starten. Und es war hart, hat aber großen Spaß gemacht und für 2015 motiviert. Daniela begleitete mich den ganzen Tag und war meine Betreuerin, sogar Erhard von Blau-Weiß Buchholz war morgens mit dem Fahrrad nach Hitzacker gekommen und fuhr nach dem Rennen wieder zurück. Mal eben locker insgesamt über 200 km. Er reichte uns am Berggipfel frische Getränkeflaschen. Vielen Dank den beiden dafür.

Fred hatte am Freitag abend bereits den Prolog hinter sich und wir reisten am Samstag morgen rechtzeitig an. Parkplätze gab es reichlich an der Jugendherberge Hitzacker. Dort war auch Start/Ziel, oben auf dem Berg. Die Strecke war nicht vollgesperrt, sondern nur gesichert. Der Autoverkehr wurde durch Begleitfahrzeuge und Motorradstaffel gewarnt und um Rücksicht gebeten. Und alles hat gut geklappt. Das Fahrerfeld war sehr hochklassig, das hörte ich schon von Fred. Da unterhielten sich die Fahrer über die Deutsche Meisterschaften, Oderrundfahrt oder unterhielten sich über ihre bisherigen Kilometerleistungen im Jahr. Der Führende erzählte von 15.000 km bis zum Juni dieses Jahres. Und ich dachte, ich wäre fit....


Vom Start weg ging es mit knapp 85 km/h den Berg runter in eine 90 Grad Kurve, die nur einspurig für uns freigegeben war. Aber alle fuhren diszipliniert und das Rennen konnte beginnen. Wie zu erwarten kontrollierte das Team OSC Potsdam das Geschehen und nur verhaltene Ausreissversuche blieben erfolglos. Ich wollte Fred, falls notwendig, etwas unterstützen, da er sich das Podium vorgenommen hatte und natürlich selbst so gut es geht abschneiden. Erhard reichte uns perfekt die Flaschen, so kamen wir ganz gut durch. Auch der Kniepenberg ließ sich gut fahren. Nach der vierten Runde wollte ich im Schlußanstieg nochmal für alles das Rennen härter zu machen, bzw. eine kleine Attacke probieren. Meine Hoffnung war, dass Fred sich vielleicht wiederum mit einer kleinen Gruppe aus einer Konterattacke hätte lösen können. Ich fuhr den gesamten Anstieg im hohen Tempo von vorne. Die Wattzahlen waren jenseits von gut und böse. Aber das Feld war nicht zu zerreißen. (sieht man im Video).



In der letzten Runde kam es ohne Vorwarnung zu einem heftigen Unwetter. Durch Starkregen waren auf einmal die Straßen komplett unter Wasser, die Sicht bei Null und gefühlt ein Temperatursturz auf 10 Grad. Alle Fahrer hatten zu kämpfen und das Feld zerriss komplett. Der Regen war richtig schmerzhaft und durch den Regen wurde das Salz vom Schweiß in die Augen gespielt. Ein Wunder, dass nichts passierte. Ich rief Fred nur zu, einfach immer geradeaus fahren. Das gelang uns auch und wir waren rechtzeitig zum Schlussanstieg wieder sortiert. Da ging dann auf dem letzten Kilometer richtig die Post ab. Für mich dann leider etwas zu schnell. Erst war ich unglücklich eingeschlossen und dann fehlte die letzte Kraft ganz vorne reinzurollen. Somit wurde es Platz 38 (18. AK), 10 sec. hinter dem Sieger. Auf 100 km, mit ca. 1000 hm ein 40iger Schnitt. Fred erreichte den 6. Platz.


Nach dem Rennen ging es dann sofort an die Regenration. Laktat aus der Muskulatur abbauen und möglichst die Speicher auffüllen. Ich fuhr mich 15 min auf der Rolle aus und  Daniela hatte viele Köstlichkeiten vorbereitet, die für ein schnelles Auffüllen der Speicher sorgte. Dann hieß es warten auf die 3. Etappe.


Bericht für die 3. Etappe folgt.....


Nach 5 Stunden Pause startete die 3. Etappe in Lüchow als Rundstreckenkriterium. 30 Runden a 1,5 km. Jetzt hieß es erstmal die Beine wieder locker bekommen. Zum Glück hatte ich reichlich Wechselklamotten und auch ein zweites Paar Schuhe mit. Daniela und ich verbrachten die letzte Stunde bis zum Rennen in einem Cafe und hofften auf Wetterbesserung. Durch heftige Gewitterschauer mit Starkregen und Sturm war gar nicht an Radsport zu denken. Ich war kurz davor nach hause zu fahren. Aber rechtzeitig eine Stunde vor dem Start hörte es auf und die Strecke trocknete ab. Also konnte es wieder losgehen. Ab aufs Rad und warmfahren.

Danach habe ich sicherlich einen Fehler gemacht, ich stand am Start etwas zu weit hinten, die vorderen Starter hatten sich schon früh aufgestellt, so dass die ersten Plätze vergeben waren. Das wäre auf dem Kurs aber wichtig gewiesen, denn die ersten 10 Runden bis zum ersten Wertungssprint wurde richtig an den Hörnern gezogen. Da hieß Antritte, Antritte und nochmal Antritte. Einfach in der Gruppe überleben. In der 10., 20. und 25. Runde wurden Wertungssprints gefahren führ Zeitgutschriften von max. 20 sec. Ich hatte mir fest vorgenommen mind. bei einem Sprint auch voll mit reinzuhalten. Zumal die Beine sich noch sehr gut anfühlten und das Tempo grundsätzlich kein Problem darstellte.

Am Ende meiner Attacke
Aber es gestaltete sich einfach zu schwierig am Kopf der Gruppe ins Sprintgeschehen einzugreifen. Zu hochklassig waren dort die Fahrer und zu eng der Kurs. Also wollte ich alles auf die letzte Sprintwertung setzen und attackierte in der 24. Runde an der gesamten Gruppe vorbei. Ein Fahrer folgte, wollte aber keine Ablösung fahren. Da das ganze bei Tempo 50+ erfolgte ging mein Motor auch hoch, bevor wir überhaupt in die letzte Wertungsrunde gingen. Schade, aber ich wollte es einfach probieren. Danach war auch der Motor etwas überdreht, so dass ich die letzten 5 Runden nur noch am Ende der Spitzengruppe mit ins Ziel rollte.  Das bedeutet Platz 46 (18. AK), 10 sec. hinter dem Sieger. Fred wurde 18. (12. AK).

Das hat riesig Spaß gemacht, war ein sehr hohes Niveau. Ich war hinterher nicht mehr traurig, am Sonntag nicht zum Einzelzeitfahren zu müssen. Aber 2015 bin ich vielleicht wieder dabei, und dann möchte einen Platz unter den top ten meiner Altersklasse.

Hier gibt es Ergebnisse.

Es gibt auch noch reichlich Fotos bei Facebook, insbesondere von der 3. Etappe.

Ergänzung am Sonntag: Fred hat seinen 3. Platz der Gesamtwertung AK auch nach dem abschliessenden Einzelzeitfahren gehalten. Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 6. Juli 2014

17. Großer Preis der Sparkasse zu Lübeck

Für die Etappen der Tour de Wendland am nächsten Wochenende wollte ich (Kay) heute nochmal ordentlich auf die Tube drücken. Dazu bot sich ein schönes Rennen in Lübeck an. Leider war von unserem Team niemand zu begeistern, also hielt ich unsere Fahne einsam hoch. Vielen Dank an der Stelle an Daniela, Fina und Nick, die mich zur Unterstützung begleiteten, obwohl man bei dem Wetter sicherlich lieber irgendwo in der Eisdiele oder am Pool gesessen hätte.

22 Fahrer hatten letztendlich gemeldet. Natürlich auch unsere Freunde vom Team Hackmann univativ. Beim Warmfahren besprachen wir auch kurz "unsere" Taktik. Von Beginn an wollten Oliver, Thorsten und ich das Tempo hochsetzen und eine frühe Flucht starten. Es mussten 15 Runden a 1,75 km gefahren werden. Da sollte man nicht lange warten. Aber es kommt ja selten so, wie man es plant.

2 Runden lang konnten Oliver und ich vom Start tatsächlich ein Loch nach hinten aufreißen. Dann wurden wir wieder geschluckt. Es war aber auch hart, bei fast 34 Grad und einem Kurs, der immer wieder Antritte forderte. In der vierten Runde kam es in einem Kreisel vor mir zu einem Sturz. Christian Haase vom FC St. Pauli kam durch einen Fahrfehler direkt vor zu Fall und rutschte nach aussen. Doof für mich, da fuhr ich nämlich. Ich rettete mich mit einem Sprung auf den Kantstein und von da weiter in ein Blumenbeet mit Hackschnitzel. Damit hatte ich erstmal meinen Platz vorne verloren. Thorsten und Oliver vom Team Hackmann univativ ergriffen sofort die Chance und fuhren als Zweiergruppe ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, immerhin mit einem 41er Schnitt eine tolle Leistung.

Nach kurzer Zeit war ich mit den abgehängten hinter dem Sturz wieder in der Hauptgruppe. In der letzten Runde bat ich Andreas Fricke vom Team Hackmann univativ für mich den Sprint anzufahren, was er auch machen wollte. Aber knapp 800 m vor dem Ziel lancierten zwei Fahrer aus Büdelsdorf eine letzte Attacke, welche egalisiert werden musste. Das nutzte ich dann für meine Schlußattacke. 200 m vor dem Ziel kam eine 90 Grad Kurve. Die fuhr ich in vollem Tempo, Millimeter am Kantstein vorbei. Ausser Gunnar Sieg konnte ich alle überraschen und ein größeres Loch reißen. Aber einen Meter vor dem Ziel war der Motor im tiefroten Bereich und Gunnar konnte aus dem Windschatten um eine Mantelbreite den 3. Platz für sich gewinnen. Sehr schade, so knapp am Podium vorbei.

Der Drittplatzierte Gunnar Sieg kam nach dem Rennen und wollte sich für den knappen Sprint aus dem Windschatten entschuldigen. Aber kein Problem Gunnar, ich hätte es nicht anders gemacht. :-)



Nächsten Samstag warten zwei Etappen der Tour de Wendland. 2 harte Rennen über 100 km hügelig und abends ein Rundstreckenrennen über 45 km. Ich bin gespannt.





Ca. 100 Fotos gibt es bei Facebook.

Sonntag, 22. Juni 2014

Unfälle und die Folgen....

Leider ist es im Team in letzter Zeit vermehrt zu Stürzen gekommen.

Angefangen bei Jörn und Christian in Pötenitz, letzte Woche dann ich bei der RTF, wo ich mir erhebliche Schürfwunden am Knie, Unterarm, Schulter und Daumen zugezogen habe. Nun jetzt Sonntag auch noch Daniela, die ebenfalls erhebliche Schürfwunden an Knien, Unterarm, Hüfte und ein blaues Auge davon getragen hat.

Aber vor allem muss mal die Wichtigkeit eines Helmes erwähnt werden. Alle hatten wir einen auf und somit sind alle glimpflich davon gekommen. Die Helme von Daniela und mir sind mehrfach gebrochen.

Ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn wir alle keinen aufgehabt hätten.

Ich kann da echt nur an alle appellieren, den Helm aus Bequemlichkeit oder Eitelkeit nicht wegzulassen. Ich glaube mir und auch Daniela hat er eine ganze Menge erspart...

Das ist ein Aufruf von Nadiné

Samstag, 21. Juni 2014

Mein erster Marathon - Rhön- Radmarathon 2014

"Zu Pfingsten fährt man in Bimbach" so der Slogan der besonderen Radsportveranstaltung in der Rhön in Hessen. Heiter, bei 35 Grad waren ein Kriterium an diesem Pfingstsonntag- die 171km mit 2500 Höhenmetern die eigentliche Herausforderung!

Am Samstag konnte jeder sich noch entspannt auf diversen RTF- Strecken mit einigen einrollen, oder MTB CTF fahren. Ich bin die 76km RTF-Strecke mit 1500hm als Vorgeschmack gefahren und Olli hatte sich entschieden die MTB Tauglichkeit der Rhön zu testen und hat sich auf die MTB Strecke begeben.

Am Sonntag morgen war es dann soweit- mein persönliches Saisonziel: Bimbach Rhön Radmarathon. Durch viele Trainingsfahrten, diverse RTF- Wochenenden und ein Doppelwochenende im Harz fühlte ich mich sehr gut vorbereitet. Ausserdem hatte ich Olli an meiner Seite, der mir mit seiner Marathon und Berg Erfahrung ( Ötztaler Radmarathon 2012) natürlich eine mega mentale Hilfe ist und war. Dazu kam die gute Ausrüstung an meinem Rennrad ;-) Herzlichen Dank an Hübi für das Berg Marathon Sponsoring an mich. Der Laufradsatz war super!

Wir starteten entspannt um 7.30Uhr. Ich versuchte durchweg unter meiner Laktatschwelle zu fahren, was bei langen Steigungen natürlich zeitweise schwierig wurde. Trinken was reingeht- bei der Hitze ein entscheidenes Kriterium. Essen was geht- bei der Hitze schmeckt der Kuchen leider auch nicht mehr soo gut. Nach knapp 100km waren die dicken Berge geschafft und auf einer Abfahrt wurden Glücksgefühle in mir spürbar, als mir bewusst wurde das ich es schaffen würde- gut schaffen würde!- und Tränen der Rührung kullerten über mein Gesicht. Nach 7,5 Std. erreichte ich das Ziel guter Verfassung und war happy!

Bimbach zu Pfingsten ist eine Reise wert! Wir kommen wieder und vielleicht nehme ich mir dann die noch längere Strecke vor?! Neue Ziele und Herausforderungen warten auf mich und es gibt ja noch fast endlose Steigerungen in den nächsten Jahren. Vielleicht lassen sich ja noch der Ein oder Andere aus dem Team motivieren mal gemütlich auf die Langstrecke zu gehen. Gute Und günstige Pensionsgelegenheit haben wir- Camper haben in Bimbach sowieso freie Fahrt. ;-))))

Ein Bericht von Karen

Donnerstag, 19. Juni 2014

Vätternrundan - Wir sehen uns in Motala...

Am Freitag den 6. Juni machten Tanja und ich uns auf den Weg nach Sundsvall in Schweden um meine Cousine zu besuchen. Wir erlebten dort oben sehr schöne Tage. Doch dann war es soweit.
Am Donnerstag packten wir das Auto wieder um dann nach Motala zu fahren wo ich mein jahres Ziel erreichen wollte. Nach einer 8 stündigen Fahrt waren wir endlich angekommen und ich konnte meine Startunterlagen für die Vätternrundan abholen.

Nach einem kleinen Bummel über die Veranstaltungmeile haben wir uns dann auf den Weg gemacht zu unserem Hotel in Mjölby. Nach einer unruhigen Nacht war es endlich soweit, der Tag der Wahrheit war da. Nach einem schönen Frühstück habe ich mich entschlossen meine Beine ein wenig wach zu rütteln. Also habe ich mich auf mein Rad gesetzt und bin ein wenig planlos durch die Gegend gefahren. Nach 25 Kilometern und etwas Glück dass ich den Weg zurück gefunden habe waren meine Beine dann wach.

Da meine Startzeit erst um 22:58 war, entschlossen wir uns nach Motala zu fahren und dort noch ein wenig zu schauen. Und wie es sich mal wieder herausgestellt hat, ist die Welt manchmal ein Dorf. Als wir gerade die Meile verlassen wollten trafen wir noch eine Bekannte von Tanja die mir noch sehr gute Tipps für das Rennen geben konnte. Wieder im Hotel angekommen habe ich mich noch etwas hin gelegt, aber von schlafen war überhaupt gar keine Rede. Also habe ich mich langsam fertig gemacht damit wir rechtzeitig um 21:15 nach Motala fahren können. Ich hatte noch 20 Minuten bis ich starten durfte. Bis dahin starteten alle 2 Minuten eine Gruppe von 60 Fahrern. Ich war so aufgeregt dass mir schon schlecht war, aber dann ging es Gott sei Dank los und ich hatte erst einmal keine Zeit zum nachdenken.

Der Start verlief super und das Tempo der Gruppe war wie für mich gemacht, aber leider bin ich in einer Gruppe geraten die überwiegend aus Finnen bestand und ich kein Wort verstanden habe, aber egal Hauptsache Windschatten. Leider brach die Gruppe dann nach ca. 40 Kilometern auseinander da ein Teil der Fahrer in die Büsche musste. Von da an fuhren wir in einer Vierergruppe 7 Kilometer weiter bis zum 1. Depot. Dort angekommen habe ich mich natürlich sofort zum Buffet durchgeschlagen um mich zu orientieren was denn so im Angebot ist. Schnell ein süßes für Schweden typisches Brötchen und ein Tee genommen um dann die Regenjacke an zu ziehen weil es leicht angefangen hat zu regnen und weiter ging es, wie soll es anders sein... natürlich alleine. Kurz vor Jönköping ging es dann los mit den ersten richtigen Steigungen. In Jönköping nach 102 km gab es dann die erste etwas größere Pause mit warmen Essen. Es gab Köttbular mit Kartoffelbrei und Gurken. Langsam ging es dann auch los das ich meinen Hintern und meine Beine gemerkt habe, aber es hielt sich noch in Grenzen, aber dafür schien jetzt die Sonne. Und dann kam das schlimmste was ich je auf einen Rad erlebt habe. Es ging 157 Kilometer gegen den Wind mit vielen leichten Steigungen und wenig merkbaren Abfahrten. Ab Hjo schloss ich mich mit Simone und Elmar die ich unterwegs kennen gelernt habe zusammen und wir kämpften uns zu dritt weiter durch den Wind. Die Körner wurden immer weniger, die Motivation immer schwächer und die pausen immer länger. Man sah immer häufiger, dass Fahrer einfach abgestiegen sind und sich in den Graben gelegt haben weil sie einfach nicht mehr konnten. Wir hätten uns auch gut und gerne daneben legen können, aber wir entschlossen uns bis Karlsborg zu fahren und dort eine ausgiebige Pause zu machen.
Dort angekommen haben wir erst einmal etwas getrunken, gegessen und uns dann ins Gras gelegt und ein wenig die Augen zugemacht um wieder Kraft zu tanken. Ich glaube wenn wir uns nicht gegenseitig motiviert hätten, dann würden wir immer noch dort liegen. Also rauf auf den Sattel und die letzten 100 Kilometer in Angriff nehmen. Leider wusste man nicht wie man sich noch hinsetzen sollte, denn es gab keine Stelle am Hintern die nicht weh tat, besser gesagt es gab keine Stelle am Körper die nicht weh tat und ausserdem machte mir mein Magen zu schaffen. Aber es nützt ja nix da musste ich jetzt durch.

Ab Hammarsundet war es geschafft, wir hatten die letzten 40 Kilometer kein Gegenwind mehr. In Medevi dem letzten Depot 20 Kilometer vor dem Ziel, habe ich noch einmal sämtliche Reserven zusammen gesammelt um sicher ins Ziel zukommen. Eigentlich denkt man ja was sind denn noch 20 Kilometer, aber selbst bei diesen letzten Kilometern sieht man viele Fahrer am Straßenrand liegen, oder schieben was ich absolut nicht schlimm finde. Bei mir war es eher so dass es von Kilometer zu Kilometer leichter wurde weil ich nichts mehr gemerkt habe, da ich schon in diesen Zielrausch war und ich es einfach hinter mich bringen wollten. Und dann war es soweit. Die Zielgerade in Motala... Ich habe es geschafft. Mit Gänsehaut pur und Tränen in den Augen bin ich durch die Zeitmessung gefahren.

Kurz gesagt:

Das Rennen war härter als hart für mich. Ich bin bis an meine Grenze gekommen und noch weit darüber hinaus gegangen. Aber ich habe es geschafft und es war eine tolle Erfahrung, so toll das ich nächstes Jahr wieder in Motala starten werde.

Wer diese Erfahrung auch machen möchte der sollte es einfach probieren, es lohnt sich. Am Schluß möchte ich mich bei Tanja bedanken, dass sie das alles mit gemacht- und mich sehr unterstützt hat.



Ein Bericht von Mike "Motala" Kulow

Samstag, 14. Juni 2014

Sonntag startet die RTF Todtglüsingen um 10.00 h !!

An diesem Sonntag startet die RTF Todtglüsingen um 10.00 h.

Wer Lust und Zeit hat kann sich um 9.00 h am Aldi Parkplatz Sprötzer Weg für eine gemeinsame Anfahrt mit dem Rad treffen. Das Wetter soll gut werden und die Streckenauswahl ist sowieso unschlagbar.

Bis Sonntag und Kette rechts!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Mädels Mittwoch

Da ich beruflich eher selten am Mädelstraining teilnehmen kann, freute ich mich, dass ich Urlaub hatte und hin konnte.

Am Treffpunkt angekommen, reihte sich eine vielzahl an Fahrer ein. Ich versuch mal: Daniela, Alex, Andrea, Dirk, Karen, Olli, Matthias, Rico und ausserdem noch Carsten, Dirk und eine Freundin von Karen.

Wir entschieden, Richtung Holm Seppensen raus. Wesel, Undeloh, Egestorf, Garlstorf, Toppenstedt, Tangenstedt, Holtorfsloh, Stelle, Horst, Lindhorst, Klecken, Eckel

Welche Orte wir genau durchquert haben, habe ich bei Daniela erfragt. Die gesamte Tour war für mich zu schnell und somit hab ich nix ausser Reifen und Poschis gesehen.

Hier meine Tour Daten:

78 km
27,5 km/h
2:51 Std
480 hm
Puls? Anschlag!

Lg Nadine

Samstag, 7. Juni 2014

Volkmar und Katja haben sich getraut!

 
 
Wir wünschen Euch alles Gute und Liebe für die weitere gemeinsame Zukunft!




Sonntag, 1. Juni 2014

6. Mallißer Radrennen

In Malliß hatten wir vom letzten Jahr noch unsere Top Platzierungen zu verteidigen. Also gab es keine Zweifel an unserer diesjährigen Teilnahme. Einzig Daniela meldete dieses Jahr aufgrund einer leichten Erkältung nicht und Jörn konnte in letzter Zeit krankheitsbedingt nicht trainieren und sagte ab. Also vertraten Christian und ich (Kay) unsere Farben.

Die Onlinemeldung wurde bei 80 Meldungen geschlossen. 20 Startplätze gab es noch vor Ort für Nachmeldungen. Und das Rennen war letztendlich mit 108 Startern besetzt. Und im Vergleich zum letzten Jahr nochmal hochklassiger besetzt. Die absoluten Favoriten vom RadMitte Strassenteam kamen mit 6 Fahrern, aber auch Team Hackmann univativ war mit 5 Fahrern vor Ort. Team TrengaDE war mit 3 Fahrern da und diverse gute Einzelfahrer. Kurzfristig konnte ich noch Fred Kerlin und Willow vom Team Bergamont für das Rennen begeistern. Daniela und Nadine kamen als Fans mit. Daniela kaufte sich Samstag abend extra noch eine neue Spiegelreflexkamera, um ordentlich Bilder zu machen.

Bei bestem Wetter standen wir am Start und wurden neutralisiert aus dem Ort geführt. Und auch sofort nach dem scharfen Start ging es los. Es musste konzentriert gefahren werden, weil stetig die latente Gefahr bestand, dass sich doch eine Gruppe lösen konnte. Wir waren aber ständig auf der Höhe und vorne gut positioniert. Besonders nach der Steigung galt es auf die Zähne zu beißen und seinen Platz in der Gruppe zu behaupten.

In der dritten Runde wurde eine Bergwertung ausgefahren, die sich ein Fahrer des RadMitte Strassenteam holen wollte. Da ich damit rechnete, dass sich aus dieser Tempoverschärfung eine Gruppe lösen konnte hielt ich voll mit rein und ging tief in den roten Bereich. Bei der Start/Ziel Durchfahrt rief Fred mich dann aber an sein Hinterrad, so dass ich in der Gruppe bleiben konnte.

Nach der vierten Runde löste sich eine Vierergruppe mit Daniel Rhein, Fred Kerlin, Oliver Prochnow und einem Fahrer von RadMitte. Die Gruppe sah am Anfang vielversprechend aus aber nicht alle Fahrer waren bereit mitzuarbeiten, so dass sie doch wieder gestellt werden konnte. Und somit wurde dann 6 Kilometer vor dem Ziel generell das Tempo nochmal erhöht und wir konnten uns alle vorne gut behaupten.

Es ging dann noch einmal den Berg hinauf. Gerade als das Tempo komplett verschärft wurde machten sich die Fahrer des RadMitte Strassenteam komplett breit und ein Fahrer wechselte auf den Fussweg und gab Vollgas. Eigentlich ein Grund zur Disqualifikation und absolut unsportlich. Zum Glück konnte auch dieser Fahrer noch gestellt werden. Ich war komplett an meinem Limit, Christian befand sich knapp hinter mir. Fred Kerlin konnte seine Stärke ausspielen und erreichte den 3. Platz. Ich erreichte den 6. Platz meiner Altersklasse. Christian kam als 11. ins Ziel.

Weitere Fotos laden wir in den nächsten Tagen immer wieder in unser Album bei Facebook. Wir hoffen, dass in den nächsten Tagen auch die Ergebnisse hier zu finden sein werden. Das war ein klasse Rennen und hat riesen Spaß gemacht in dem Fahrerfeld.

Und natürlichen großen Dank an Daniela und Nadine, die uns vom Streckenrand unterstützt haben!