Mittwoch, 29. Oktober 2014

CTF Ratzeburg

Am letzten Sonntag, den 26.Oktober 2014 veranstaltete das Radsport Team Lübeck e.V. die 10. RST Lübeck-CTF (Country-Tourenfahrt) in Ratzeburg. Olli und ich hatten diese Veranstaltung in guter Erinnerung aus dem Vorjahr und ich freute mich besonders, dass mein „großer“ 15 jähriger Sohn Moritz sich entschlossen hatte mit uns zu fahren. Kurzfristig passende MTB-Schuhe aufzutreiben- das war Tage zuvor unsere Herausforderung. Seit dem Sommer 1cm längere Füsse... und mit 28,5 cm Länge auch nicht mehr die gängige Schuhgröße unserer Generation- das wird jetzt eher unpraktisch. Unser Dank gilt an dieser Stelle Aaron aus der MTB-Samstags-Truppe von Olli ;-)

In das passende Bike hatten wir glücklicherweise schon im Sommer investiert- Scott MTB 27,5 Hardtail, Rahmengröße XL!!!

Wir starteten an diesem herrlicher sonnigen Herbsttag mit Temperaturen um 13°C auf die schöne und anspruchsvolle 47 km Strecke. Insgesamt fanden sich 155 CTF’ler zur Tour durchs Gelände ein. Nach ein paar Kilometern trafen wir Suse und Thomas Rautenberg auf Ihren Crossern, die sich uns dankbar anschlossen. Ihre vorher gestartete Speed-Gruppe hatte einen Guide, der sich wohl eher selbst verwirklichen wollte und so garnicht auf die Gruppe geachtet hatte. Zu fünft führen wir dann die gesamte Tour zügig bis zum Schluss und verstanden uns prächtig.

Wie sich im Laufe unserer gemeinsamen Fahrt herausstellte ist Suse keine unbekannte Radsportlerin, sondern eine sehr erfolgreiche Lizenzfahrerin vom Team Bertram & Römer und u.a. ehemalige Siegerin der Vattenfall Cyclassics. Einfach toll, ein so symphytisches sportliches Paar kennengelernt zu haben!

Die Strecke führte uns durch die Wälder des Herzogtum Lauenburgs. Von Ratzeburg ging es durch den Farchauer Forst Richtung Schmilau. Entlang an vielen kleinen Seen führte die Strecke Richtung Ziethen zur Kontrolle mit köstlichem heißen Tee und vielen Leckereien zum Auftanken. Die Schlussrunde führte uns nach Mecklenburg-Vorpommern. Am Mechower See entlang ging es zurück nach Ratzeburg. Im Ziel erwartete uns ein Küchenbüffet, was Seinesgleichen sucht- lecker!

Ich bin besonders stolz auf Moritz, dem Keiner angemerkt hat, das MTB fahren nicht zu seinem ständigen Hobby gehört. Und ich vermute mal, dass er nicht einmal Muskelkater bekommen hat...

Tourdaten: 47km mit 21 km/h Durchschnittstempo




Ein Bericht von Karen

Montag, 22. September 2014

Pressebericht über den Kids-Cup

Mit der Überschrift "Wenn Matz energisch in die Pedalen tritt" erschien ein toller Artikel im Hamburger Abendblatt.

Zitat: "Der Kids-Cup sorgt für Schwung und Leben auf dem Schwarzenberg. Die Harburger Radsport-Gemeinschaft hatte wieder den Renntag für den Nachwuchs organisiert." [weiter lesen ...]

Sonntag, 21. September 2014

16. Kleiner Preis von Buchholz

Matz (li.) und York-Noah
Auch an diesem Sonntag, den 21.09.2014 stand unser Nachwuchs am Start des 16. Kleiner Preis von Buchholz. Matz Wenterodt und York-Noah Pape standen hoch motiviert am Start der Kategorie Schüler I, Jahrgang 2007-2008. Das Rennen ging über 3 Runden mit 2,4 km Länge.

Matz
Es fieberten bei Sonnenschein 20 Kinder mit ihren Rädern auf den Startschuss. Unsere Jungs hatten sich nach dem Erfolg vom letzten Wochenende in Harburg viel vorgenommen und starteten um 11:30 Uhr mit rauchenden Reifen ihr Saisonabschlussrennen.

In der letzten Runde gelang es dann Matz mit einem guten Vorsprung die Ziellinie zu überqueren.

Matz im Ziel

Unsere kleinen Mainplaner kamen bei diesem erneuten tollen Erfolg auf die Plätze 1 + 3.

Siegerehrung
 
Glückwunsch

Vielen Dank auf diesem Wege noch mal an die tolle Organisation des BW-Buchholz.
 




6. Rund um Voelkel

Nachdem ich mich kurzfristig gegen einen Start in Volksdorf entschieden hatte und die Spätform und das gute Wetter zuletzt noch Lust auf ein Rennen machten, meldete ich mich bei IGAS Wendland e.V. noch für einen letztes Rennen, 6. Rund um Voelkel, in dieser Saison an. Leider war niemand weiteres für einen Start zu begeistern, also überredete ich hartnäckig Daniel von Trenga De.

Leider war es nicht mehr so warm und sonnig, wie in der ganzen Woche. Aber es zeigte sich schnell, dass man auf dem Rad nicht frieren würde. 4,9 km waren 15 mal zu umrunden. Davon ca. 1 km bergab, ca. 2,9 km eben und wieder 1 km bergauf (in der Spitze 6%).

Start
Nach ca. 5 Runden war mir auch klar, dass der Anstieg der Scharfrichter für viele sein würde. Daniel zog an der Spitze kräftig an den Hörnern und hinter ihm wurde die Gruppe immer kleiner. Bis zur Mitte des Rennens konnte ich mich sehr gut positionieren, doch dann kam eine entscheidende Attacke von Daniel, der nur ein Fahrer aus Erfurt folgen konnte. Das Verfolgerfeld setzte nicht entschlossen nach, auch nicht, als zwei weitere Fahrer sich im Anstieg lösen konnten. So war eine Vierergruppe an der Spitze, 8 Fahrer dahinter. Darunter 3 gute Fahrer des veranstaltenden Vereins.

Da die Spitze noch lange in Sichtweite war versuchte ich eine gemeinsame Nachführarbeit und einen Belgischen Kreisel zu organisieren. Aber gerade auch die 3 Fahrer von IGAS Wendland hatten kein Interesse nochmal zur Spitze zu gelangen.

Weg mit dem Gewicht...
Der Rest war dann nur noch ins Ziel fahren. In der letzten Runde sprach ich noch mal mit Jacek vom Team Moskovskaya, ob wir eine letzte Attacke wagen sollten, um uns aus der Verfolgergruppe zu lösen. Aber er hatte bereits mit Krämpfen zu kämpfen. Frisch waren meine Beine auch schon lange nicht mehr. Trotzdem versuchte ich mich bei der vorletzten Zieldurchfahrt abzusetzen, und in der Abfahrt wieder, auf der Ebene wieder und noch mal zuletzt im Anstieg. Mir fuhren sie aber hinterher, anstatt schon vorher eine geordnete Nachführung zu unterstützen. Meine Tank war damit im letzten Anstieg leer und ich rollte als letzter der Verfolgergruppe ins Ziel, kurz vor Krämpfen in beiden Beinen. Wiegetritt ging schon lange nicht mehr.

Letzte Attacke
Daniel feierte einen mehr als verdienten Solosieg. Seine sehr starken Begleiter konnte er noch in der letzten Runde abschütteln. Klasse, Chapeau!!! Und das Rennen war auch noch schneller, als in den Vorjahren.

Unsere Freunde vom Team Hackmann univativ räumten mit allen drei Podestplätzen auf der Mitteldistanz 49 km das absolute Optimum ab. Auch hier Gratulation und bis zur nächsten Saison 2015!!

Ich erreichte so den 12. Platz gesamt und immerhin den 3. Platz in meiner Altersklasse. Hier gibt es die Ergebnisse. und hier gibt es Fotos vom Veranstalter.

Das wars!!

 
Reichlich Fotos gibt es auf unserer Facebook Seite.

Dienstag, 16. September 2014

14. Kids-Cup auf dem Harburger Schwarzenberg der HRG

Matz Wenterodt (li.) und York-Noah Pape
Am Sonntag, den 14.09. startete unser Mainplan Nachwuchs York-Noah Pape und Matz Wenterodt in der AK 2005-2007.

Es war ein Kurs auf dem Harburger Schwarzenberg von 5 Runden, 2,25 Km zu bewältigen. Die zwei waren sich einig als Team gegen den Rest des Feldes das Rennen zu bestreiten. Noah und Matz setzten sich schon mit einem Fahrer der AK 2006 in der ersten Runde vom Feld ab.

In der letzten Runde gab es dann einen spannenden Kopf an Kopf Sprint, den Matz mit einer Radlänge für sich entscheiden konnte.

 In der Gesamtwertung der AK 2005-2007 haben die Jungs Platz 2 + 3 belegt. In der AK 07 Platz 1 + 2. Die Zwei freuen sich bereits auf den Kleinen Preis von Buchholz am 21.09., wo die Jungs auf rege Beteiligung hoffen!

Glückwunsch für die tolle Leistung weiter so.

Ein Bericht von Rico



 


Freitag, 12. September 2014

6. Rund um Voelkel - Vorschau

Endspurt für diese Saison... nach dem erst kürzlich eingefahrenen super Ergebnis im Einladungsrennen Best of Champions und dem Sieg beim 2. Norderstedter Radrennen steht für Kay noch der Rundkurs "Rund um Voelkel" am 21.September 2014 im Kalender.
Für Kurzentschlossene sind noch einige der vom Veranstalter begrenzten Startplätze frei.
Außerdem findet am selben Wochenende wieder der Kleine Preis von Buchholz statt... der Radsport - Nachwuchs geht auf einem Rundkurs im Gewerbegebiet Buchholz auf die Strecke.

Dienstag, 9. September 2014

Teilnehmerrekord beim Brunsberglauf

... das war er, der 5. Brunsberglauf 2014.
Eine sehr gut organisierte Veranstaltung, anstrengend und trotzdem zur Wiederholung vorgemerkt! Bei idealen Bedingungen gingen über 900 Läuferinnen und Läufer über sieben verschiedene Disziplinen/Strecken an den Start...

Um 11:50 Uhr fiel der Startschuss für Tanja (Erfinderin des Team Quarkbällchen), Ilona, und Carlo... die 5 km Laufstrecke ging vorbei am Campingplatz, um den Mühlenteich und wieder zurück zum Sportplatz. Die Überraschung war groß, als Carlo (8) viel früher als erwartet vor dem Ziel auftauchte. Die Uhr blieb für ihn bei 24:27 Min. stehen und bescherte ihm einen sensationellen 21. Platz der Gesamtwertung (148 Starter) und den Sieg in der Altersklassenwertung U10.

Carlo... da geht noch was!
Nur kurze Zeit später kamen auch Ilona (95. Gesamt, AK 8.) und Tanja (114. Gesamt, AK 9.) ins Ziel. Zu dieser Zeit war das Team Quarkbällchen (Olli, Olli, Olli und Jörn) bereits auf der 11,5 km Strecke unterwegs und quälte sich über den Brunsberg...

Carlo und Ilona
Wie erwartet, konnte Olli Hü. den Anschluß an die Spitze halten und raste nach 47:32 Min. als Gesamt 6. (AK 4.) über die Ziellinie.

Es folgten Olli S. (57:29, Ges. 54., AK 11.) und Olli Doepp, dessen Transponder leider nicht funktionierte und so bislang keine Wertung bekommen hat.

Jörn schaffte trotz Trainingsmangel eine super Zeit von 1:11:01 (Ges. 195., AK 16.).



Auf der Halbmarathon-Strecke war H.P. unterwegs, der in 1:31:10 eine persönliche Bestzeit hinlegte und einen 7. Gesamtplatz (AK 2.) errang.

Wir haben schon zwei weitere Aufnahmeanträge für das Team Quarkbällchen vorliegen und freuen und auf den 6. Brunsberglauf 2015 am 06.09.2015.

Olli S. - Olli D. - Jörn - Olli Hü.

Freitag, 5. September 2014

5. Brunsberglauf 2014 ... der Berg ruft!

In diesem Jahr werden die Läuferinnen und Läufer schon zum 5. Mal auf die 11,5 km lange Strecke durch die Höllenschlucht und über den Brunsberg geschickt. Zusätzlich zu den bekannten weiteren Kinderläufen und dem Familienlauf, wird vom SV Holm-Seppensen e.V. erstmals ein Halbmarathon angeboten. Der Start über die 21,1 km Distanz wird zeitgleich mit dem Hauptlauf über 11,5 km um 12:00 Uhr erfolgen, die Streckenbeschreibung kann auf der Homepage des Veranstalters angesehen werden.

Mit leicht geänderter Besetzung ist auch das in einer Partylaune entstandene Team Quarkbällchen wieder am Start... Olli, Olli, Olli und Jörn bestreiten den Brunsberglauf der Sparkasse Harburg-Buxtehude und sind an den nagelneuen BrunsMan - Shirts zu erkennen (eigenes Logo).

Olli Doepp - Olli Hüsing - Olli Scheller - Jörn Vopat

Vielen Dank an die Buchholzer Firma Brands Fashion für die professionelle und schnelle Produktion des Team-Shirts. Mit jedem bestellten Shirt ging übrigens eine Spende an School for Life.

Montag, 1. September 2014

RTF Wedel "Elbmarschentour"

An diesem Sonntag standen in unserer näheren und etwas weiteren Umgebung 3 Veranstaltungen zur Auswahl. Bremerhaven, Nienburg und Wedel kamen in Frage. In Bremerhaven wäre ich gerne gestartet, aber die Vorstellung, das Bett "mitten in der Nacht" verlassen zu müssen, hielt mich am Ende davon ab.

So ging es morgens in's nur 50 km entfernte Wedel. Am Start fanden sich noch zwei "übliche Verdächtige" (Thomas Hü., Sven) ein. :-)

Während beide vorneweg die Tour angingen, startete ich etwas weiter hinten im Feld der ca. 250 FahrerInnen. Auf den ersten Kilometern entlang des Elbdeiches verlief die Fahrt ziemlich unruhig, bis ich eine passende Gruppe fand, mit der ich zügig am ersten Kontrollpunkt einrollte. Die Weiterfahrt musste ich dann leider zunächst allein antreten, da die Gruppe nicht wieder zusammen fand. Aber, wie meistens in solchen Situationen, wurde ich irgendwann von hinten "geschluckt", also weiter mit anderen Leuten. Dabei ergab sich im weiteren Verlauf eine interessante Konstellation.....ein Fahrer in diesem vielleicht 20-30 köpfigen Feld machte den Vorschlag, an der Spitze mal anders als üblich zu fahren.....okay, also ab jetzt in der Formation "Belgischer Kreisel". Das hätte für meinen Geschmack noch lange so weitergehen können, wenn da nicht die Streckenteilung 120/150 km gekommen wäre. Die Fahrer an der Spitze bogen links auf die 150er Distanz ab, für mich sollten jedoch 120 km reichen. Egal, für mich hieß es jetzt an 6-7 Fahrern dranzubleiben, die rechts abbogen. Das funktionierte auch ganz gut, bis mir kurz vor der Überquerung einer Hauptstraße die Kette vom kleinen Blatt absprang. Na dann, die Kette war zwar schnell wieder auf dem Blatt, aber meine Gruppe war auf und davon.

Allerdings war nun noch ein weiterer Fahrer vom RSC Kattenberg in der Nähe..... Wir besprachen uns kurz, und wechselten uns daraufhin ca. alle 1-2 km in der Führung ab.

So erreichten wir gemeinsam nach 125 km mit einem knappen 30er Schnitt das Ziel. Danke Gunnar, hat prima funktioniert !

Einige Impressionen der Tour sind auf Helmuts-Fahrrad-Seiten.de zu sehen.

Viele Grüße
Michael (Kreutzmann)

Sonntag, 31. August 2014

2. Norderstedter Radrennen - Sommerkriterium am Gutenbergring

Bereits letztes Jahr fragten wir uns, ob der Zusatz Sommerkriterium wirklich angemessen sei. Auch dieses Jahr fing es pünktlich eine halbe Stunde vor dem Rennen an ergiebig zu regnen. Aber nach diversen Regenrennen hat sich auch dafür eine gewisse Routine eingestellt.

Christian war leider verhindert und konnte an seinem Heimrennen nicht teilnehmen. Aber wie auch letztes Jahr standen trotz Regen 57 Teilnehmer am Start. Vom Team Hackmann univativ waren Thorsten Klassen und Andreas Fricke am Start. Thorsten galt es zu schlagen, wenn man ganz vorne landen wollte. Die Bedingungen sorgten vom Start weg für eine frühe Selektion an der Spitze, bis nur noch eine siebenköpfige Spitzengruppe übrig blieb. Einzelne Tempoverschärfungen blieben ohne Erfolg, dafür war die Gruppe zu ausgeglichen besetzt. Also setzte ich alles auf den Zielsprint.


Kay bei einer Tempoverschärfung  der Spitzengruppe

Thorsten Klassen fuhr vor den letzten zwei Kurven eine deutliche Tempoverschärfung, der ich auf Platz 3 der Gruppe folgen konnte. So hatte ich aus der letzten Kurve eine optimale Position für den Zielsprint.
Zielsprint (Bildquelle: Burkhard Sielaff)

Durch einen harten Antritt konnte ich mich die entscheidenden Meter absetzen und den Zielsprint deutlich für mich entscheiden. Das war ein perfektes Rennen.

1.Platz Kay Petersen, 2.Platz Thorsten Klassen, 3. Platz Marcel Münzert


Auf Facebook haben wir noch 100 Fotos vom Hobbyrennen.

Samstag, 30. August 2014

Rif. Altissimo via Monte Baldo

Das Gebirgsmassiv Monte Baldo erstreckt sich über das gesamte Ostufer des Gardasees... steilste Bergflanken und Felswände machen eine direkte Auffahrt zum Gipfel unmöglich. Deshalb sind wir (Ilona, Olli, Nico, HP und die Bekanntschaften Simone, Bernd und Maxi) mit der einzigen Seilbahn am Lago samt Bike auf 1750 m Höhe gefahren.

Von der Funivia aus ging es ca. 300 hm über den Malga Zocchi hinunter nach Bocca di Navene. Dort begann der Aufstieg zum Rif. Altissimo zunächst auf aspahltierter Straße bis Graziani, dann weiter auf Schotter- und Geröllpfaden bis auf 2079 hm üNN.
Trotz Sonnenschein war es zu kühl, um sich länger als für ein Getränk in der Gipfelstation aufzuhalten...


Mitten in den Wolken und mit wenig Sicht haben wir einen Augenblick gebraucht, um den richtigen Weg zu finden, sind dann aber nach einer ca. 1 km langen Schiebe-/Tragepassage (mit übler Neigung des Bikes zur Rolle vorwärts) auf einem tollen Trial hinab zum immer noch 1700 m hohen Monte Varagna gefahren. Dort wurde die Piste zur sehr gut fahrbaren Downhill-Bahn und wir segelten im wahren Abfahrtsrausch über endlose Kilometer bis nach Torbole direkt am Lago.
Nachdem die Sättel dort wieder in
Normalstellung gebracht wurden, rollten wir die letzten 20 km entlang der Gardesana Orientale zurück nach Malcèsine.
Wir waren 7 Stunden tolle Stunden unterwegs und haben die Touren für 2015 schon geplant :-)

Freitag, 29. August 2014

Achtung neue Trainingszeiten

Die frühe Dämmerung verlangt es wieder, dass wir versuchen etwas eher mit dem Training zu beginnen. Bitte beachtet die aktuellen Zeiten und den Treffpunkt im Blog.

Montag, 25. August 2014

Vattenfall Cyclassics 2014 - Berichte von Volkmar und Nadiné

Nach zwei Monaten für mich intensiver Vorbereitung habe ich mich sehr auf die diesjährigen Vattenfall Cyclassics gefreut.

Zwei Wochen vor dem Start fühlte ich mich einigenmaßen fit aber ich war im letzten Moment doch recht nervös, ob die Form reicht. Das Wetter machte mir etwas Sorgen, aber wir hatten Glück und abgesehen von ein paar feuchten Straßen am Anfang ist es von oben komlett trocken geblieben und später hat sich sogar die Sonne blicken lassen und uns etwas gewärmt. Vor dem Start war es noch recht kühl, aber es dauerte nur wenige Kilometer, da waren Kälte und Nervosität verflogen und es konnte richtig los gehen. Ich hatte mir vorgenommen, mich so weit wie möglich im vorderen Teil der ersten Gruppe aus Startblock B aufzuhalten. Das hat nicht ganz geklappt, aber die Spitze war lange Zeit nicht mehr als 100 m vor mir. Zu Beginn war es zwischenzeitlich recht langsam, aber es war trotzdem schwierig weiter nach vor zu kommen, weil es fast jeder wollte.

Wichtig war mir, dass ich die Anstiege des Ehestorfer Heuweges und nach Langenrehm so bewältigt habe, dass ich dranbleiben konnte, aber beißen musste ich dafür schon. Deshalb war in der Folge auch nicht daran zu denken, weiter nach vorne zu kommen. Das hat später besser geklappt, aber immer wieder wurde man auch durch großere Gruppen aus A aufgehalten. Der Kontakt zur Spitze war trotzdem immer einigenmaßen gegeben, jedoch nicht gut genug, denn in Harburg nach einer scharfen Kurve, wo wir fast zum Stillstand kamen, muss ein größeres Loch entstanden sein, was nicht mehr geschlossen werden konnte. Offenbar sind auch dahinter Löcher entstanden, denn ich bin dann mit einer relativ kleinen Gruppe nach gut 100 km in einer Zeit von 2:35:27 knapp 3 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel gekommen.

Dort war ich glücklich, dass alles gut gegangen ist und ich mich wieder etwas verbessern konnte. Schön war auch, dort wieder einige Teamkameraden und Freunde zu treffen und meine liebe Frau in die Arme zu schließen, die mich die ganze Zeit über unterstützt hat.

Viele Grüße Volkmar

Hier der Bericht von Nadiné:

Da Uwe aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte, übernahm ich den Startplatz. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür.

Bei der Abholung der Unterlagen kam dann Block B zum Vorschein. Das versetzte mir erstmal einen Schock. Was soll ich denn bitte in Block B? Da Block B Blockstartzeit hat musste ich auch in Block B starten.

Dirk und ich fuhren morgens bei leichtem Regen nach HH rein. Bitte kein Berlin - Wetter. .. Im Startblock wurde es dann aber deutlich besser. Inkl Sonne:-) In meinem Startblock warteten meine Kollegin Tanja und ihr Mann Chris, um mich auf die Reise zu schicken.

Es ging auch sofort sportlich, mit teilweise weit über 35 km/h los. Der Grundgedanke, um jeden Preis ein Hinterrad zu finden, blieb die ganze Zeit und funktionierte erstaunlich gut. Auf der langen Landstraße hatten wir dann auch mal 41 km/h auf dem Tacho stehen, was meine absolute Schmerzgrenze war.

Relativ schnell bin ich am Köster Berg angekommen und war auch, für mich, zügig durch damit.

Danach ging es ganz schnell ins Ziel. Tanja stand jubelnd an der Strecke. So langsam realisierte ich, dass ich unter 2 Std gefahren bin. Ich war in 1:46:39 im Ziel angekommen.

Ich wartete dann mit Tanja auf Dirk und wir machten uns auf den Weg zum verabredeten Café.


Dort trafen wir dann Alex und Andrea, die auch im Zielbereich mitfieberten.

Es war ein tolles Rennen. Ich bin froh, "nur" die kleine Runde gefahren zu sein. Es ist eine tolle Strecke. Vllt ist ja die ein oder andere Dame nächstes Jahr wieder dabei.

Tourdaten: 1:46 std 56,90 km 33 km / h (8:33 min Bergwertung) 195 Höchstpuls (ja da lebt man noch ) Platz 261 von 1779, AK 86

Dienstag, 19. August 2014

MTB-Tour am Gardasee

Die Schellis und der Jörn verweilen gerade im sommerlichen Italien am Gardasee.


 Neben Surfen und Joggen steht natürlich auch MTB auf dem Plan. So sind wir gestern bereits eine kleine Runde zur Mittelstation vom Monte Baldo geradelt. Unsere ersten 500 hm zum Einrollen.


Heute wurden wir spontan von unseren Campingnachbarn eingeladen mitzuradeln. So sind wir von Malcesine nach Riva die Küstenstraße mit fast 35 km/h gepest, um dann auf die alte Panoramastraße nach Pregasina abzubiegen. Diese Straße wurde zurück gebaut und ist nur noch für Wanderer und Biker zugelassen. Direkt an der Felswand über dem Gardasee geht es stetig bergauf.

Die tolle Aussicht über den Gardasee lässt die Strapazen schnell vergessen.

Insgesamt waren es 48 km und 500 hm.

Dies ist ein Bericht von Ilona.

Samstag, 16. August 2014

Best of Champions

Christian und ich waren heute im Rahmen der Bremen Challenge zum Einladungsrennen Best of Champions eingeladen. Die 100 besten Jedermänner aus der Jedermannwertung im Challenge-Magazin waren geladen.

Das Tempo wurde von Beginn an auch gleich hochgesetzt, so dass sich bereits in der 2. oder 3. Runde die spätere Spitzengruppe lösen konnte. Diese Gruppe bestand aus 5 Fahrern, die im Laufe des Rennens auf 7 anstieg. Der Vorsprung der Gruppe betrug meistens 150 - 200 Meter. Aber das Loch war nicht mehr zu schließen. Trotzdem war durch das hohe Tempo und die nasse Straße Konzentration gefragt.

Christian konnte leider aufgrund einer Trainingspause nicht finishen. Ich setzte alles in den Zielsprint des Hauptfeldes und konnte mir da einen 4. Platz erkämpfen (Gesamt 11. Platz).

Hier gibt es noch eine Fotostrecke im Weser-Kurier.




Samstag, 2. August 2014

Wir trauern um Nikolai Kroug


Plötzlich und für uns alle unfassbar
verstarb unser Teamkollege


Nikolai Kroug

Nikolai Kroug

Wir trauern um einen guten Sportskameraden
und Förderer unseres Teams.

Unsere besondere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Team Mainplan

Dienstag, 22. Juli 2014

Die Jagd durch die Heide.....

Bei absolut sommerlichen Temperaturen jagte uns der "Haarige Bär aus der Nordheide" 100 km durch die Heide, bis wir mit einem 85 km Anlauf den alles entscheidenden Sprint am Ortsschild Wesel ausfuhren.

Durch das perfekte Zusammenspiel von Form, Talent und absoluter Willenskraft  ließ er keinen Zweifel aufkommen, wer das virtuelle grüne Trikot heute mit nach Hause nehmen durfte.

Und die nächsten Trainingseinheiten und RTFs sind fest geplant. Es geht also weiter......

Sonntag, 20. Juli 2014

RTF Alma Mater

Nach zwei intensiven Trainingseinheiten in dieser Woche wurde die Legende heute schon wieder bei mörderischen Temperaturen in der Kopfgruppe der RTF gesehen......

Hier ein Archivfoto - er war heute einfach zu schnell fürs Objektiv....

Donnerstag, 17. Juli 2014

He is back - die Legende !

 
.....nur die Dämmerung hat ihn nach 100 km gestoppt......


Samstag, 12. Juli 2014

Tour de Wendland 2014

Ich hatte schon viel von der Tour de Wendland gehört und gelesen. Als motivierter Radsportler muss man da mal mitgefahren sein. Dieses Jahr fand die 20. Ausgabe und damit die Jubiläumstour statt. Fred Kerlin vom Team Bergamont hatte mich schon früh zu einer Teilnahme überreden wollen, aber leider ergab sich terminlich für mich eine Startmöglichkeit erst kurzfristig. Dadurch konnte ich als Nachmelder auf der 2. und 3. Etappe starten. Und es war hart, hat aber großen Spaß gemacht und für 2015 motiviert. Daniela begleitete mich den ganzen Tag und war meine Betreuerin, sogar Erhard von Blau-Weiß Buchholz war morgens mit dem Fahrrad nach Hitzacker gekommen und fuhr nach dem Rennen wieder zurück. Mal eben locker insgesamt über 200 km. Er reichte uns am Berggipfel frische Getränkeflaschen. Vielen Dank den beiden dafür.

Fred hatte am Freitag abend bereits den Prolog hinter sich und wir reisten am Samstag morgen rechtzeitig an. Parkplätze gab es reichlich an der Jugendherberge Hitzacker. Dort war auch Start/Ziel, oben auf dem Berg. Die Strecke war nicht vollgesperrt, sondern nur gesichert. Der Autoverkehr wurde durch Begleitfahrzeuge und Motorradstaffel gewarnt und um Rücksicht gebeten. Und alles hat gut geklappt. Das Fahrerfeld war sehr hochklassig, das hörte ich schon von Fred. Da unterhielten sich die Fahrer über die Deutsche Meisterschaften, Oderrundfahrt oder unterhielten sich über ihre bisherigen Kilometerleistungen im Jahr. Der Führende erzählte von 15.000 km bis zum Juni dieses Jahres. Und ich dachte, ich wäre fit....


Vom Start weg ging es mit knapp 85 km/h den Berg runter in eine 90 Grad Kurve, die nur einspurig für uns freigegeben war. Aber alle fuhren diszipliniert und das Rennen konnte beginnen. Wie zu erwarten kontrollierte das Team OSC Potsdam das Geschehen und nur verhaltene Ausreissversuche blieben erfolglos. Ich wollte Fred, falls notwendig, etwas unterstützen, da er sich das Podium vorgenommen hatte und natürlich selbst so gut es geht abschneiden. Erhard reichte uns perfekt die Flaschen, so kamen wir ganz gut durch. Auch der Kniepenberg ließ sich gut fahren. Nach der vierten Runde wollte ich im Schlußanstieg nochmal für alles das Rennen härter zu machen, bzw. eine kleine Attacke probieren. Meine Hoffnung war, dass Fred sich vielleicht wiederum mit einer kleinen Gruppe aus einer Konterattacke hätte lösen können. Ich fuhr den gesamten Anstieg im hohen Tempo von vorne. Die Wattzahlen waren jenseits von gut und böse. Aber das Feld war nicht zu zerreißen. (sieht man im Video).



In der letzten Runde kam es ohne Vorwarnung zu einem heftigen Unwetter. Durch Starkregen waren auf einmal die Straßen komplett unter Wasser, die Sicht bei Null und gefühlt ein Temperatursturz auf 10 Grad. Alle Fahrer hatten zu kämpfen und das Feld zerriss komplett. Der Regen war richtig schmerzhaft und durch den Regen wurde das Salz vom Schweiß in die Augen gespielt. Ein Wunder, dass nichts passierte. Ich rief Fred nur zu, einfach immer geradeaus fahren. Das gelang uns auch und wir waren rechtzeitig zum Schlussanstieg wieder sortiert. Da ging dann auf dem letzten Kilometer richtig die Post ab. Für mich dann leider etwas zu schnell. Erst war ich unglücklich eingeschlossen und dann fehlte die letzte Kraft ganz vorne reinzurollen. Somit wurde es Platz 38 (18. AK), 10 sec. hinter dem Sieger. Auf 100 km, mit ca. 1000 hm ein 40iger Schnitt. Fred erreichte den 6. Platz.


Nach dem Rennen ging es dann sofort an die Regenration. Laktat aus der Muskulatur abbauen und möglichst die Speicher auffüllen. Ich fuhr mich 15 min auf der Rolle aus und  Daniela hatte viele Köstlichkeiten vorbereitet, die für ein schnelles Auffüllen der Speicher sorgte. Dann hieß es warten auf die 3. Etappe.


Bericht für die 3. Etappe folgt.....


Nach 5 Stunden Pause startete die 3. Etappe in Lüchow als Rundstreckenkriterium. 30 Runden a 1,5 km. Jetzt hieß es erstmal die Beine wieder locker bekommen. Zum Glück hatte ich reichlich Wechselklamotten und auch ein zweites Paar Schuhe mit. Daniela und ich verbrachten die letzte Stunde bis zum Rennen in einem Cafe und hofften auf Wetterbesserung. Durch heftige Gewitterschauer mit Starkregen und Sturm war gar nicht an Radsport zu denken. Ich war kurz davor nach hause zu fahren. Aber rechtzeitig eine Stunde vor dem Start hörte es auf und die Strecke trocknete ab. Also konnte es wieder losgehen. Ab aufs Rad und warmfahren.

Danach habe ich sicherlich einen Fehler gemacht, ich stand am Start etwas zu weit hinten, die vorderen Starter hatten sich schon früh aufgestellt, so dass die ersten Plätze vergeben waren. Das wäre auf dem Kurs aber wichtig gewiesen, denn die ersten 10 Runden bis zum ersten Wertungssprint wurde richtig an den Hörnern gezogen. Da hieß Antritte, Antritte und nochmal Antritte. Einfach in der Gruppe überleben. In der 10., 20. und 25. Runde wurden Wertungssprints gefahren führ Zeitgutschriften von max. 20 sec. Ich hatte mir fest vorgenommen mind. bei einem Sprint auch voll mit reinzuhalten. Zumal die Beine sich noch sehr gut anfühlten und das Tempo grundsätzlich kein Problem darstellte.

Am Ende meiner Attacke
Aber es gestaltete sich einfach zu schwierig am Kopf der Gruppe ins Sprintgeschehen einzugreifen. Zu hochklassig waren dort die Fahrer und zu eng der Kurs. Also wollte ich alles auf die letzte Sprintwertung setzen und attackierte in der 24. Runde an der gesamten Gruppe vorbei. Ein Fahrer folgte, wollte aber keine Ablösung fahren. Da das ganze bei Tempo 50+ erfolgte ging mein Motor auch hoch, bevor wir überhaupt in die letzte Wertungsrunde gingen. Schade, aber ich wollte es einfach probieren. Danach war auch der Motor etwas überdreht, so dass ich die letzten 5 Runden nur noch am Ende der Spitzengruppe mit ins Ziel rollte.  Das bedeutet Platz 46 (18. AK), 10 sec. hinter dem Sieger. Fred wurde 18. (12. AK).

Das hat riesig Spaß gemacht, war ein sehr hohes Niveau. Ich war hinterher nicht mehr traurig, am Sonntag nicht zum Einzelzeitfahren zu müssen. Aber 2015 bin ich vielleicht wieder dabei, und dann möchte einen Platz unter den top ten meiner Altersklasse.

Hier gibt es Ergebnisse.

Es gibt auch noch reichlich Fotos bei Facebook, insbesondere von der 3. Etappe.

Ergänzung am Sonntag: Fred hat seinen 3. Platz der Gesamtwertung AK auch nach dem abschliessenden Einzelzeitfahren gehalten. Herzlichen Glückwunsch!