Mittwoch, 30. Dezember 2009

Team Mainplan 2009

Das Jahr 2009 lässt sich mit einem Satz charakterisieren: Unser Team Mainplan ist in diesem Jahr sowohl quantitativ als auch qualitativ gewachsen. Gewachsen sind wir auf die stolze Zahl von aktuell 22 Mitgliedern. Von der Struktur her haben wir sowohl sehr ambitionierte Jedermannrenner als auch weniger engagierte Genussradler. Besonders hervorzuheben ist, das wir auch einen großen Frauenanteil haben, der in beiden Gruppen aktiv ist und auch manch feucht-fröhliches Event außerhalb des Radsports gestartet hat.

Viel wichtiger finde ich aber, dass der innere Zusammenhalt im Team sehr stark geworden ist. Wie sich das zeigt? In vielen, teilweise freundschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedern auch außerhalb des Radsportes. In spontanen Verabredungen zu Trainingtreffs auch außerhalb der normalen Terminen. Allen in Erinnerung geblieben sind die beiden Gartenfeste bei Thomas und bei Dirk anlässlich der Rennen Cyclassic und Velothon. Beide Partys fanden bei bester Stimmung und bestem Wetter statt. Nochmals herzlichen Dank an die Familien Horn und Stoklasa für diese gelungen Feiern.

Ein spontanes Highlight in Sachen Organisation war die Fotosession im März. Die ganze Aktion begann morgens um 7:30 mit Telefonaten und endete am Abend desselben Tages mit den Aufnahmen des Teams in den MDS Hallen bei Karsten. Danke an alle, die hieran aktiv oder passiv teilgenommen haben.

Wenn ich von Zusammenhalt spreche, meine ich aber auch die ehrliche Anteilnahme, die Thomas und ich anlässlich unserer OP`s und anschließendem Sonderurlaub in Form von Anrufen, Emails und Besuchen bekommen haben. Es war für uns beide sehr schön zu erfahren, dass man nicht gleich in Vergessenheit gerät, wenn man eine Weile nicht aktiv auf dem Rad sein kann.

Die Stärke des Teams zeigt sich auch in der von Thomas und Karsten ins Leben gerufenen Aktion "Radsportler helfen Nils". Wir möchten hier allen danken, die uns durch Aktionen, Spenden oder sonstige Unterstützung geholfen haben. Als Ergebnis durften die Beiden eine Spende in Höhe von über € 11.000,- zur Unterstützung der Zukunft von Nils` Sohn übergeben. Wir alle sind noch immer mit unseren Gedanken und unseren Hoffnungen bei Nils.

Der Zusammenhalt zeigt sich nach außen in unseren neuen Trikots, zu denen jetzt auch hervorragende Winterjacken gehören. Wir alle tragen unsere ungewöhnlichen Farben mit Freude und Stolz. An dieser Stelle ganz besonderen Dank an alle unsere Sponsoren, die es ermöglicht haben, das die Teammitglieder die Trikots zu super niedrigen Preisen erstehen konnten und an Thomas, der das alles durch seinen Einsatz ermöglicht hat.

Und dann ist da ja noch die Hauptsache: Radfahren! Auch das haben wir sehr gerne, sehr viel und auch sehr intensiv getan. Egal ob gutes oder sogenanntes schlechtes Wetter; sowohl im Training als auch bei RTF`s oder Jedermannrennen waren fast immer viele Teammitglieder am Start. Unsere Farben Grün , Orange sind mittlerweile überall bekannt – selbst beim Trainingslager auf Malle wurden wir angesprochen. Bei den gängigen Jedermannrennen haben unsere" jungen" Fahrer erste Marken gesetzt.

Was wird uns das nächste Jahr bringen?

Wie heiß viele von uns auf die nächste Saison sind, zeigt das vorbereitende Wintertraining. Auch bei S…Wetter sind wir mit Cross- und Winterrad oder Mountainbike unterwegs. Manche trainieren zusätzlich und heimlich im Studio oder auf der Rolle, andere sieht man zufällig zu ungewöhnlichen Zeiten alleine trainieren. Erster Höhepunkt der Saison wird sicherlich das Trainingslager auf Malle, zu dem wir am 5. März um 6:00 starten. Dieses Jahr sind wir mit 10 Personen auf unserer Lieblingsinsel!

Da Thomas und ich wieder fit sind, können wir im nächsten Jahr in voller Mannschaftsstärke an RTF`s und Rennen teilnehmen. Als homogenes Team dürften wir entsprechende Erfolge einfahren.

Mein ganz persönlicher Wunsch ist, dass Karsten wieder regelmäßig mit uns trainieren wird.

Ansonsten hoffe ich, dass wir alle die kommende Saison ohne ernste Verletzungen genießen können und bei unserem Lieblingssport viel Spaß haben werden.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Radsport versicherbar in der Privathaftpflicht ab 2010

In vielen Portalen und Zeitschriften zum Jedermann- und Vereinsradsport wird auf die Notwendigkeit eines ausreichenden Versicherungsschutzes hingewiesen. Im Mai hatte ich dieses bereits nach einem Artikel im Tour-Magazin aufgegriffen und auf die Unterschiede der privaten Unfallversicherung aufmerksam gemacht. (Hier zur Erinnerung).

Bislang war die Ausübung von Radsport (Teilnahme an lizenzfreien Radrennen und das Training hierzu) in der Privathaftpflicht generell ausgeschlossen. Die Generali hat hier nun reagiert und genau dieses Risiko, dem wir uns durch Training mehrmals in der Woche in der Gruppe, als auch regelmäßig bei den Veranstaltungen aussetzen, in der Privathaftpflicht zuschlagsfrei eingeschlossen.

Ich empfehle jedem Radsportler seinen Versicherungsschutz dahingehend zu prüfen, weil es ein gutes Gefühl für sich selber und in der Gruppe ist, wenn Unfälle (Personen- und Sachschäden bis 15 Mio. EUR) durch eine Versicherung abgesichert sind.

Fragen hierzu (auch von ausserhalb des Teams) einfach an mich über die Sponsorenrubrik oder Kontaktbutton.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Ran an den (Weihnachts-)Speck

Dieters Aufruf zum Kampf gegen den Weihnachtsspeck folgten heute Dieter, Thomas Ho., Thomas Hü., Sven und ich (Kay) aus dem Team und Paul von Blau-Weiß, Thomas und sein Sohn Tobias und Jörn.
In einem sehr ruhigen Tempo wählten wir eine flache Runde über Kampen, Königsmoor, Heidenau, Hollenstedt durch die Rosengartenstraße nach Nenndorf/Eckel und zurück nach Buchholz. Die Straßen sind schnee- und eisfrei und prima zu befahren. Es war eine super Runde.

Tourdaten: 86,8 km, 3:24 Std., 25,2 km/h, 395 Hm

Samstag, 26. Dezember 2009

Neues Pferd im Stall

Der Weihnachtsmann hat es dieses Jahr ganz besonders gut mit mir gemeint (wahrscheinlich hab ich es eben einfach verdient:-) und so steht seit Heiligabend ein neuer Renner in unserem Stall - ein LOOK 595 (Dura Ace) darf ich nun mein Eigen nennen.
Wenn jetzt bloß das Wetter noch ein wenig mitspielen würde...

Jetzt steht es 4 - 3 bei LOOK vs. Canyon !!

Training zur Weihnachszeit

Da auch unser Team Mainplan in die Weihnachtsferien gegangen ist, möchte ich ein kleines Lebenszeichen geben. Da ich in dieser Woche bereits Urlaub hatte, konnte ich ein wenig mehr als sonst trainieren. Am Mittwoch habe ich mit dem MTB eine Tour durch den tiefen Schnee gepflügt. Die Gegend rund um den Brunsberg war sehr schwierig zu fahren, besser wurde es auf dem Seevetrail. Insgesamt sehr anstrengend und weit vom Grundlagentraining entfernt.

Aus diesem Grunde, aber auch wegen der Erlebnisse am 24. 12.2007, bin ich am Heiligabend mit dem MTB auf der Straße gefahren. Die gewohnte Undeloh Strecke dauerte dann aber im GAI Bereich erheblich länger als Sommertags mit dem Rennrad. Aber so konnte ich diesen besonderen Tag zu Hause bei meiner Familie und nicht im KKH beenden.

Am 2. Weihnachtstag hatte ich die Hoffnung, am Treffpunkt auf Gleichgesinnte zu treffen. Es war aber lediglich Paul dort, mit dem ich dann nach Harburg zum traditionellen Crossrennen gefahren bin.Dort zuzuschauen ist bereits ein Genuss; es wird toller Sport auf höchstem Niveau und einer sehr anspruchsvollen Strecke geboten. Wegen der Kälte konnte ich das Rennen mit Armin leider nicht mehr verfolgen. Nach einem wärmenden Kakao bin ich dann - ohne Paul - über reichlich Umwege zurück und gegen den starken Wind nach Buchholz geradelt. Insgesamt eine schöne, ruhige Tour.

Vielleicht klappt es ja morgen wieder in einer größeren Gruppe, um gemeinsam gegen den Weihnachtsspeck anzukämpfen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Sonntag, 20. Dezember 2009

Wintertour auf den Wilseder Berg

Bei -9 Grad Celsius trafen wir uns heute erst um 11.00 h bei Thomas. Bei leichtem Sonnenschein zu mehr als frostigen Temperaturen trafen sich Thomas Ho., Daniela, Hans-Peter und ich (Kay), von Blau-Weiß Buchholz Erhard und 4 Gastfahrer: Thomas, Maike, Malte und Jörn. Insgesamt 9 Fahrer. Von Erhard hörten wir, dass sich um 10.00 h keiner an den Treffpunkt verirrt hatte.

Daniela, Malte und Jörn bogen früh ab und fuhren kleinere Runden. Der Rest hatte den Wilseder Berg als Ziel ausgerufen. Hans-Peter traute nicht unseren Ortskenntnissen und bog auch kurz vor Wilsede Richtung Heimat ab.

Zu fünft erreichten wir den Wilseder Berg. Das Wetter war heute im Gegensatz zu Samstag durch den Wind unangenehmer. Die Sonne wurde durch Schneewolken verdeckt und bei leichtem Schneefall fuhren wir zurück. Die Waldwege und der Seevetrail waren bis auf kleine Ausnahmen sehr gut zu befahren. Eventuell war es dieses Jahr die letzte gemeinsame Ausfahrt.
Malte und Jörn kündigten an in Zukunft häufiger mitfahren zu wollen. Malte kennen wir als Angestellten aus dem Fahrradschloß Ralf Kleinknecht.

Als alle müde und kaputt zu Hause ankamen zog Maike ihre Laufschuhe an und lief noch 1/2 Stunde für ihr Triathlontraining!!!

Tourdaten Daniela: 30,9 Km, 2:14 Std., 14 km/h, 157 Hm
Tourdaten Kay: 53,9 Km, 3:28 Std., 16 km/h, 396 Hm

Samstag, 19. Dezember 2009

-10 Grad Celsius - Die Winterjacke ist top !!!

Bei -10 Grad Celsius habe ich heute 3 Stunden bei einer Runde MTB durch die Weseler und Undeloher Heide unsere Winterjacke einem Härtetest unterzogen.
Bislang waren wir ja schon überzeugt von der Qualität, heute hatte ich nur ein Funktionsshirt und unser Wintertrikot drunter und habe nicht ein einziges mal gefroren. Die Investition hat sich absolut gelohnt.
Einzig mein Schaltwerk und meine Ritzel waren bereits nach 5 Minuten Fahrt komplett eingefroren.

Am Sonntag treffen sich Thomas, Hans-Peter, Daniela, vielleicht Alex und ich (Kay) um 11.00 h im Taubenweg. Es haben sich noch drei Gastfahrer angemeldet. Wer ist noch dabei?

Freitag, 11. Dezember 2009

Leistungsdiagnostik - Nicht nur für Profis wichtig !!!!

Mit dem Thema Leistungsdiagnostik hat sich vermutlich schon jeder einmal beschäftigt.
Aber immer wenn die Kostenfrage aufkam, hieß es dann „muß das wirklich sein… tut das Not… werde ich dadurch wirklich besser???"
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich die Leistungsdiagnostik in Hamburg bei „the perfekt Getaway“ gemacht und es hat sich vieles bestätigt.

Zunächst wird ein kurzes Gespräch geführt und allg. Fragen zum Gesundheitszustand usw. geklärt. Dann beginnt das Fahren in den einzelnen Intensitätsstufen angefangen bei ca 120 Watt bis 300 Watt ( bei mir ) , während dessen wird die max. Sauerstoffaufnahme gemessen, Blutdruck und Herzfrequenz in den einzelnen Belastungsstufen, sowie den Muskelstoffwechsel ( Laktatbildung) und die Ausdauerleistung. Ich hatte bis zu einem Puls von 158 S/min eine gleichmäßig ansteigende Laktatbildung, was bedeutet, dass ab 160 S/ min meine anaerobe Schwelle beginnt. Zu Tage getreten ist auch, dass mein GA1 Bereich verbesserungswürdig ist. Am Diagramm 1 ( siehe oberes Bild) ist zu sehen, das ab 126 S/min die Energieaufnahme aus Fetten nach unten geht und der Kohlenhydratverbrauch steigt. Durch längere Fahrten im GA1 Bereich verschiebt sich diese Schere weiter nach rechts.

Kurz um: die Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse nach dem Test ist von entscheidender Bedeutung. Heiko Lehmann nimmt sich dafür viel Zeit und erstellt gleichzeitig noch einen Trainingsplan, der auf Dich zugeschnitten ist.
Bezüglich der Kosten habe ich für alle Team Mainplanfahrer einen Rabatt von 10% ausgehandelt, das bedeutet 180,- € für einen Leistungstest. Den Link zu „the perfekt Getaway“ findest Du auf meiner Homepage: hp-bikes .

Ich hoffe hiermit einen kleinen Einblick gegeben zu haben und stehe für weitere Fragen gern zur Verfügung.

Thomas Hübner

Mittwoch, 9. Dezember 2009

10.000 Besucher bei www.Team-Mainplan.de

Wahnsinn, wir feiern ein kleines Jubiläum. Unser Blog besteht jetzt seit Anfang des Jahres und wurde ständig mit Berichten, Nachrichten und Fotos durch verschiedene Teammitglieder gefüllt. Die ersten 12 Monate sind noch gar nicht um, und wir verzeichnen 10.000 unterschiedliche Zugriffe auf unseren Blog. Nur unterschiedliche IPs der Besucher werden gezählt. Auch haben wir viele positive Resonanzen erhalten.

Wir sind froh, überrascht über das große Interesse und stolz auf unser Projekt Team-Mainplan.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ein Andenken aus Namibia

Als wir an unserem ersten Urlaubstag per Auto vom Flughafen in die Hauptstadt Namibias fuhren, sahen wir als Erstes einen Radladen. Es war sofort klar, dass wir bei unserer Rückreise hier mal einen Blick reinwerfen werden.
Gesagt, getan, drei Wochen später wollten wir als Andenken ein Radtrikot mit nach Hause nehmen. Ich fragte einen Angestellten in dem recht gut ausgestatteten Radladen nach einem namibischen Nationaltrikot.
Er: „Die Trikots kann ich leider nicht zu kaufen.“
Ich (Alex): „Hast du denn welche hier?“
Er: „Nein.“
Ich: „Kann ich die denn woanders bekommen, zum Beispiel im Internet?“
Er: „Nein, auch nicht. Die Trikots werden nur an Mitglieder der namibischen Nationalmannschaft vergeben und können nicht gekauft werden.“
Ich: „Schade, bei uns kann man das deutsche Trikot käuflich erwerben.“
Er: „Naja, wann fahrt ihr denn wieder zurück nach Deutschland?“
Ich: „So in 6 Stunden.“
Er: „In 6 Stunden? Also wenn ihr es nur in Deutschland tragt, dann kann ich euch meins verkaufen.“
Hans-Peter: „Wieso hast du denn ein Trikot? Bist du Mitglied der namibischen Nationalmannschaft?“
Er (schüchtern): „Ja, ich bin amtierender namibischer Meister auf der Straße.“
Ok! Wir verabredeten mit dem Meister, dass wir in 3 Stunden auf dem Weg zum Flieger wieder vorbeikommen und das Trikot abholen. Er selbst hat damit sicher auch ein gutes Geschäft gemacht und da er Größe S trägt, habe ich (Alex) ein neues, vom amtierenden namibischen Meister durchgeschwitztes Radtrikot als Andenken mitgebracht. Die Schweißränder wurden jedoch Opfer unserer Waschmaschine…

Ein Bericht von Alex und Hans-Peter

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolaustour

Ilona schrieb einen Bericht:

"Nikolaustag, schlechtes Wetter, verschobene Abfahrtszeiten wegen anderer Freizeitaktivitäten waren wohl die Gründe für eine ziemlich geringe Beteiligung. Am Treffpunkt waren um 9:58 Uhr lediglich Hans-Peter, zwei Nicht-Mainplaner, Olli und ich. Ach ja, und nicht zu vergessen, der Stephan, der sich nicht traute, wegen zu schlechtem Wetter...Da wir Schellers ohnehin das Mountainbike rausgeholt hatten, sammelten wir wie verabredet noch die Alex ein und starteten zu einer sehr abwechslungsreichen Tour. Zuerst durchquerten wir den Wald auf schwerem und schlammigem Boden bis zum Fuße des Brunsberges. Hier wurde Alex in die Welt der Geocacher eingeführt. Nach Überquerung des Brunsberges wurde ein zweiter cache gesichtet und es ging weiter Richtung Pferdekopf. Diesen ließen wir links liegen und fuhren bis kurz vor Höckel, dann am Minigolf vorbei bis Wörme. Kurz vor der Seppenser Mühle verließen wir die asphaltierte Straße und wagten es nochmals die schlammigen Wege Richtung Golfplatz zu fahren. Bei der Überquerung der Steinbecke wurde der dritte und letzte cache gesucht und gefunden. Dreckig von oben bis unten begaben wir uns auf den Rückweg. Mir hat es auf jeden Fall großen Spaß gemacht.
gefahrene km 28"

Ergänzung Kay: Familientermine und das Wetter haben das Team heute aufgesplittet. Daniela und ich fuhren um 14.10 h noch auf eine Runde mit dem Rennrad. Dabei trafen wir Thomas Ho., und Matthias. Ebenso trafen wir Sven, der auch von einer Runde zurückkam. Wir hoffen am nächsten Wochenende wieder ein gemeinsames Training durchzuführen.

Sonntag, 29. November 2009

Die Mädels on Tour (der etwas anderen Art...)

Was manche wahrscheinlich nur schwer glauben können - es gibt noch ein Leben neben dem Radsport.

Gestern war es soweit und wir Mädels (Alex, Tamara, Ilona, Kathrin, Chrissie, Claudia und Daniela) gingen mal wieder on Tour. Das hieß erst mal lecker essen gehen und danach gut gestärkt auf die Bowlingbahn. Dort merkten wir schnell - wer Radfahren kann, kann noch lange nicht bowlen!

Es spielten zwei Spiele lang Not gegen Elend, in denen es Daniela und Claudia sogar schafften, die Bowlingkugeln rückwärts zu werfen.

Nach dem Bowlen wollte so gar niemand von uns schon nach Hause gehen und so machten wir noch einen Abstecher in eine Cocktailbar, um uns von den sportlichen Strapazen zu erholen und den Abend nett ausklingen zu lassen.

Rechtzeitg zur Morgendämmerung waren dann auch alle wieder daheim und eigentlich für 11 Uhr zum Radeln verabredet.

Und nun kommt das, was uns wahrscheinlich von den Männern des Teams unterscheidet: ein kurzer Rundruf gegen 10 Uhr morgens und (fast) alle waren sich einig, dass noch soooo viele andere wichtige Dinge zu erledigen waren, dass wir leider heute nicht mehr in die Pedale treten konnten.

Hut ab vor Alex, die tapfer ganz alleine ihre Runde drehte und sogar unterwegs noch die Männer traf.

Das war mal wieder ein super Abend, der nach Wiederholung schreit!

Gutes Wetter dank Stephan

Für das Wochenende waren andauernde Regenfälle angekündigt. Samstag bekamen wir keine geordnete Gruppe zum trainieren. Jeder versuchte am Vormittag nach eigenen Möglichkeiten das trockene Wetter zu nutzen. So waren einige mit dem MTB im Wald und einige mit den Straßenrädern unterwegs.

Am Sonntag sollte der Vormittag noch verregnet sein. Um 10.00 h am Treffpunkt war es trocken und spätestens als Stephan aus der Entfernung zu sehen war, war für mich klar, dass wir eine trockene Runde fahren.

Thomas Ho., Thomas Hü., Dieter, Sven, Dirk, Stephan, Hans-Peter und ich fuhren eine lockere Grundlagenrunde über Welle, Wintermoor, durchs Naturschutzgebiet, Egestorf, Undeloh, Wesel über Inzmühlen zurück nach Buchholz. Bis auf zwei Ortschildsprints wurde im ruhigen Tempo gefahren.

Unter der Woche hatte sich ein Gastfahrer, Axel aus Hollenstedt, gemeldet. Er hat sich erst vor einer Woche ein nagelneues TREK Madone gekauft und wollte jetzt gerne in der Gruppe mitfahren. Das ist ihm super gelungen. Tolle Leistung für die ersten Rennradkilometer.

Fazit: Das Vertrauen in Stephan wurde nicht enttäuscht. Wir kamen trocken wieder in Buchholz an.

Tourdaten: 79 km, 2:57 Std., 27 km/h, 392 Hm

Freitag, 27. November 2009

Herzlichen Glückwunsch Karsten

Heute gratulieren wir Karsten, dem Heide-Biker, zum Geburtstag.

Wir wünschen dir noch schöne restliche Urlaubstage und ein baldiges Comeback in unserem Kreis.

Karsten gehört mit zu den Gründungsmitgliedern des Team-Mainplan und ist "Vater" dieses Blogs.

Montag, 23. November 2009

Trainingscamp auf Zypern bei Kai Hundertmarck

Hallo Kay,
aufgrund des enormen Drucks der von Thomas und Dir auf mich ausgeübt worden ist, habe ich mich nunmehr entschlossen einige Zeilen über mein Rennradevent mit Kai Hundertmark - genannt "50 Cent" - zu schreiben.

Meine Frau Martina hat diesen Event für mich gebucht (ist sie nicht nett), der sich an sportliche Biker richtete. "Du bist doch sportlich, oder" war ihre Feststellung und selbstverständlich habe ich dem uneingeschränkt zugestimmt. Damit nahm das Unheil seinen Lauf!
Nach einem recht kurzen Flug von 3 1/2 Stunden non-stop von Hamburg nach Lanarka erlebten wir einen wunderbaren Spätsommer mit Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad bei strahlend blauem Himmel. Der Transfer zum Aldiana Club (sehr zu empfehlen - Super Essen - nette Leute - vorbildliche Unterbringung) dauerte lediglich 45 Minuten. Selbst das Warten auf meinen Radkoffer (ich hatte mein eigenes Bike dabei) war nicht weiter erwähnenswert. Alles klappte hervorragend. Wohlfühlen war angesagt!
Am Montagnachmittag startete ich zu einer ersten kurzen Ausfahrt mit einigen Bikern unabhängig von dem gebuchten Event. Lockeres Biken über leicht welliges Gelände verschaffte mir einen ersten Eindruck von dieser wunderbaren Insel (man fährt übrigens auf der linken Spur)und ich freute mich bereits auf die Ausfahrten mit 50Cent und den weiteren Teilnehmern.
Das ging dann auch bereits am Dienstag so richtig los. Nach kurzem gegenseitigen Bekanntmachen stellte ich überraschend fest, dass ich mit meinen 64 Lebensjahren mit Abstand der älteste Teilnehmer war. Eine Aufteilung in Leistungsgruppen nach Alter bzw. Fitness war nicht geplant. Die anderen Jungs waren durchschnittlich 20 Jahre (NUR!!) jünger und sahen allesamt total durchtrainiert aus. Mir schwante bereits Fürchterliches!
Die erste Tour ging über 120 KM bei 1.700 Höhenmetern. Dazu herrschte in den Bergen fast 30 Grad Hitze. Alle Teilnemer erhielten eine Trainingsuhr von SUUNTO, die in Verbindung mit dem obligatorischen Brustgurt in der Lage war, nicht nur die Pulsfrequenz aufzuzeichnen sondern auch noch so wichtige Dinge wie z.B. die Sauerstoffaufnahme (bzw. Defizite bei mir) des Blutes etc. Der geneigte Leser dieser Zeilen kann sich mit Sicherheit nicht vorstellen, wie ich leiden musste. Ich hechelte die gesamte Tour hinter dem Hauptfeld hinterher und starb tausend Tode. Dabei gab mir Kai, der immer bei mir blieb, recht professionelles Coaching, so
dass ich, wenn auch deutlich verspätet, immer wieder Anschluss an die Gruppe fand. Abends, nachdem ich mich einigermassen erholt hatte, wurden die aufgezeichneten

Werte über ein Notebook sichtbar graphisch dargestellt. Meine Werte waren sämtlich im dunkelroten Bereich jedoch wurde auch sichtbar, dass mein Körper in der Lage ist, sich aussergewöhnlich schnell zu erholen (dafür erhielt ich allgemein Beifall). Es wurde dann beschlossen, die nächte Tour etwas gemächlicher zu gestalten, soll heissen - am Mittwoch nur 98 KM und 1.400 Höhenmeter. Ich hab mich richtig darüber gefreut! Auch nach dieser Tour lagen meine Werte noch sämtlich im dunkelroten Bereich aber ich konnte der vorausfahrenden Gruppe bereits in Sichtweite folgen - welch ein Erfolgserlebnis! So ging es dann weiter...
Donnerstag eine flache Tour über 137 KM über die Insel (mein Verständnis von "flach" hat sich deutlich von dem der anderen unterschieden) dennoch hat es Spass gemacht - ich konnte gut mithalten und meine Werte befanden sich nur noch im roten Bereich (nicht im dunkelroten). Ich erntete deutliche Anerkennung von Seiten der anderen Biker! Freitag wurde eine relativ kurze Route gewählt (75 KM und 1200 HM) die ich nach meinem Dafürhalten bereits professionell abspulte.
Am letzten Tag dieses Events hat Kay dann noch einige Vorträge über richtiges Training, Allgemeines über korrektes Einstellen der Radkomponenten gehalten. Ausserdem war ein Sportarzt aus der Schweiz anwesend, der Fragen der Teilnehmer sehr ausführlich beantwortete.
Fazit: ich war echt überfordert und werde ohne Aufteilung in passende Leistungsgruppen ein solches Trainingscamp nicht noch einmal besuchen. Dennoch hat es mir vor Augen geführt, dass mit der offensichtlichen Geduld der anderen Teilnehmer auch solche Strapazen zu überwinden sind. Letzlich hat sich Kai Hundertmark mir gegenüber sehr fair, sportlich und hilfsbereit gezeigt und das hat schnell dazu geführt dass ich mich in diesem Kreis gut aufgehoben fühlte.
Zu guter Letzt hat mir die am vergangenen Samstag mit Kay, Thomas und Dieter gefahrene Tour gezeigt, dass meine Kondition sich z.Zt. nicht verstecken muss, denn ich konnte ohne Problem mithalten - irgendetwas muss also hängen geblieben sein!

So long
Euer Dirk

Sonntag, 22. November 2009

Training in drei Gruppen

Konfusion heute um kurz nach 10.00 h nach dem Start. Trotz des regnerischen Wetters fand sich eine ansehnliche Trainingsgruppe am Treffpunkt. Vom Team trafen sich Thomas Ho., Sven, Daniela, Ilona, Kay, Stephan und Thomas Hü. Dazu noch eine ganze Anzahl "Blau-Weißer". Kurz nach dem Start sollten wir dann noch Hans-Peter an einem anderen Treffpunkt abholen. Dies war vorher nicht bekannt, also war die Trennung von der Gruppe etwas konfus. Da auch der Treffpunkt mit Hans-Peter nicht ganz klar war, löste sich auch diese Gruppe auf. So fuhren Daniela, Ilona und Thomas Hü. mit den "Blau-Weißen" als eine Gruppe, Thomas Ho. und Sven mit Hans-Peter als eine zweite Gruppe und Stephan und ich (Kay) als dritte kleine Gruppe. Der zweiten und dritten Gruppe gelang in Jesteburg wieder der Zusammenschluß. Hans-Peter und Stephan drehten nach 1,5 Stunden wieder um, und wir fuhren die Trainingsrunde alleine zu Ende. Die erste Gruppe fanden wir nicht wieder, obwohl wir ebenfalls rund um Egestorf unterwegs waren.

Tourdaten Daniela: 60 km, 2:34 Std., 23,1 km/h, 476 Hm
Tourdaten Kay: 79 km, 3:02 Std., 26 km/h, 469 Hm

Samstag, 21. November 2009

Top Service im "Fahrradschloß - Ralf Kleinknecht"

Heute ist mir etwas passiert, was jeder Rennradler irgendwann im Leben erfahren muß. Abgelenkt beim Einklicken in die Clickies und die Augen bereits in der Ferne blieb ich mit dem Vorderrad ca. 5 Meter vor meiner Haustür an einer Steinkante hängen und fiel auf die Seite. Leider schlug ich dabei mit meinem EASTON Vorderrad gegen eine Steinkante. Die Folge war ein stark verbogenes Laufrad.

Nach der Ausfahrt habe ich es noch gleich zu Ralf Kleinknecht gebracht. Ich traute mich gar nicht zu fragen, wielange das Zentrieren dauern würde. Noch bevor ich meine Frage vorbringen konnte hielt er mir das frisch zentrierte Laufrad wieder entgegen. Einfach mal wieder ein Top-Service.

Vielen Dank. Und das Laufrad ist bereits wieder am Fahrrad.

Achso, gefahren sind Dieter, Thomas, Dirk und ich (Kay) auch. Wir trafen uns, wie verabredet um 10.00 h bei Thomas und fuhren im Grundlagentempo über Egestorf, Raven, Salzhausen, Toppenstedt und Ramelsloh zurück. Dirk berichtete von seinem Trainingslager und wird in kürze einen Bericht mit Fotos bloggen. Es war mal wieder ein prima Tour.

Tourdaten: 90,1 km, 3:20 Std., 27 km/h, 550 Hm

Freitag, 20. November 2009

Herzlichen Glückwunsch Dieter und Svend


Heute haben wir zwei Geburtstagskinder im Team zu feiern. Alles Gute wünschen wir Dieter zu seinem besonderen Geburtstag und ebenso natürlich Svend.
Zum feierlichen Anlaß bekommt Ihr eine Sonderportion Windschatten geschenkt.



Trainingstermin Samstag

Da das Wetter morgen noch gut sein soll, starten wir um 10:00 mit dem Rennrad. Treffpunkt bei Thomas Horn unten am Taubenweg. Sollte es wider Erwarten stark regnen müssen wir uns Samstag morgen kurzfristig abstimmen. Über rege Teilnahme würden wir uns alle freuen. Bis dann.

Heimliche Tour - 2.Teil

Das Wetter war heute einfach zu schön, um den Tag mit nichtigen Dingen zu vertrödeln und so schwang ich mich nach dem Mittag auf's Rad um ein wenig Grundlage zu trainieren.
Ich fuhr die allen bekannte Tour über Langelohe und Todtshorn bis nach Insel und über Wesseloh und Welle Richtung Büsenbachtal zurück.
Von weitem konnte ich am Büsenbachtal schon erkennen, dass mir ein Fahrer in unseren nicht zu übersehenden Trikots entgegenkam. Lange rätselte ich, um wen es sich handelte und konnte dann kaum glauben, wer es tatsächlich war - Thomas Hänisch!
Damit das auch alle glauben können, wurde sofort ein Beweisfoto geschossen...
Schön Thomas, dich wieder auf dem Renner zu sehen nach so langer Zeit und ja, wir fahren momentan NUR Grundlage (letzten Sonntag 23,66 km/h) und erwarten dich sonntags wieder am Treffpunkt.
Tourdaten: 60 km, 2:39 Std., 22,3 km/h, 261 Hm

Samstag, 14. November 2009

Lockere Runde durchs Naturschutzgebiet

Thomas fragte kurzfristig per Mail nach Beteiligung an einer ruhigen Runde. So starteten Thomas, Dieter, Svend und ich (Kay) um 10.00 h zu einer lockeren Runde durch das Naturschutzgebiet. Später am Tag sollte es regnen und wir hatten uns ca. 3 Stunden Grundlagen vorgenommen. Wir wählten Dieters Lieblingsstrecke entgegengesetzt zu fahren. So kommt einem die Strecke wesentlich hügeliger vor. Das kann heute aber auch an dem stärkeren Wind gelegen haben. Genau auf der Hälfte kam uns noch Erhard entgegen. Nach genau 3 Stunden waren wir wieder in Buchholz und, sehr wichtig, trocken geblieben. Am Sonntag werden wir wieder um 10.00 h am Treffpunkt eine größere Trainingsgruppe bilden.

Tourdaten: 80,8 km, 3:01 Std., 26,6 km/h, 444 Hm

Sonntag, 8. November 2009

Super Trainingsbeteiligung!

Am heutigen Sonntagmorgen trafen ca. 25 Fahrer am Treffpunkt ein. Einige neue Gesichter und lang vermisste tauchten wieder auf. Ganz besonders habe ich mich über Torsten Hering gefreut, mit dem ich vor einigen Jahren so manche RTF gefahren bin und seinen Windschatten (fast 2 m) immer sehr genossen habe. Er versprach von nun an wieder regelmäßig am Training teilzunehmen! Es ging im sehr gemäßigten Tempo über Nenndorf, Tötensen bis nach Maschen! Hier trennten sich die Gruppen und wir, d.h. Dieter, Uwe V., Kay, Sven, Thomas und ich fuhren nun etwas zügiger an der Elbe über Hoopte , Winsen, Scharmbeck und Ohlendorf eine nette 85 km Runde und trafen gegen 13.00 Uhr wieder in Buchholz ein. Ilona und Daniela entschieden sich in Maschen die kürzere Runde zu fahren und legten in 2,5 Std. ca. 60 km zurück.

Samstag, 7. November 2009

Praxistest Winterjacke

Ich habe heute bei durchschnittlich 8°C, mittlerem Wind und auch einer Stunde leichten Regen unsere neue Winterjacke ausprobiert. Das Ergebniss vorweg: die Jacke ist sehr gut! Mit langem Unterhemd und ohne Weste darüber war mir die gesamte Tour angenehm warm, ohne das es zum Wärmestau kam, also auch ausreichend Atmungsaktivität vorhanden ist. Erstaunt war ich, das auch Wind und Regen bei der Anfahrt zum Wilseder Berg nicht wirklich gestört haben. Auch die längere , schnelle Abfahrt vom Wilseder Berg bis nach Undeloh ging ohne auszukühlen. Die vielen praktischen Details, wie z.B.: hoher, dichtschließender, aber angenehmer Kragen, stabiler, unterlegter Reißverschluß, große Rückentasche mit abgedecktem Reißverschluß, Reflektoren, langer Rückenschnitt tragen sehr dazu bei, das mir die Jacke gefällt. Lediglich die Ärmel könnten etwas kürzer und enger geschnitten sein. Vielen Dank an alle Sponsoren, die es ermoglichen, diese Jacke zu einem super günstigen Preis zu kaufen!

Die Tour ging heute über den Brunsberg, durch die Höllenschlucht, entlang der Bahn nach Handeloh (war etwas schwierig, da die Schienenstrecke gerade saniert wird und die Bauarbeiten auch unseren Radweg beeinträchtigen), dann den geliebten Seevetrail entlang, hoch auf den Wilseder Berg um Wind und Regen zu genießen und über Undeloh und den Rüsselkäfer zurück nach Buchholz. Alle Wege waren trotz des Regens noch sehr gut befahrbar.

Es war eine gemütliche Tour (Pulsdurchschnitt 135) durch spätherbstliche Landschaft. Lediglich die hohe Laubschicht verbirgt so manche darunter liegende Überraschung, wie Wurzeln oder Schlammlöcher; die muss man halt kennen oder erahnen.

Nach dreieinhalb Stunden war ich wieder zu Hause. Ein Abstecher zum Treffpunkt Kirche um 14:00 bestätigte meine bisherigen Erfahrungen, das der Trainingsbetrieb des hiesigen Radsportvereins am Samstag nicht stattfindet.

Sonntag, 1. November 2009

Ruhige Grundlagenfahrt in der Gruppe

Durch private Termine und Urlaub waren wir heute leider nur in kleiner Besetzung beim Training. Es trafen sich Sven, Dirk, Daniela und ich (Kay) zusammen mit anderen vereinslosen Fahrern und den Buchholzer Vereinsfahrern. So kam eine große Gruppe von 16 Fahrern zusammen. Mit dabei war u.a. auch Hans, der uns im März 2010 ins Trainingslager nach Mallorca begleitet.

Am Start wurde besprochen, dass die Gruppe die gesamte Ausfahrt zusammenbleibt. Keiner hatte Ambitionen das ruhige Grundlagentempo zu verlassen und auch der Zeitrahmen von 2,5 bis 3 Std. fand Zustimmung. Hinter Eyendorf trennte sich dann doch überraschend ein großer Teil der Fahrer ab und nahm den direkten Weg zurück nach Buchholz. In dieser Gruppe waren auch Daniela und Dirk mit Hans. Sven und ich fuhren noch mit den Vereinsfahrern einen weiteren Schlenker durch den östlichen Landkreis über Gut Schnede.

Thomas Hübner konnte heute nicht zum Training erscheinen, da er gerade eine große Warenlieferung hochwertigster Rahmen und Kompletträder für seinen Laden http://www.hp-bikes.de/ bekommen hat. Ein Blick auf die Seite lohnt sich.

Tourdaten Daniela: 65 km, 2:35 Std., 25 km/h, 514 Hm
Tourdaten Kay: 79 km, 2:59 Std., 26 km/h, 511 Hm

Montag, 26. Oktober 2009

Wellness & Mountainbike - Ilona berichtet

Anbei ein paar Worte: Resümee, zu unserer Ausfahrt am Sonntag und meinem Biken- und Wellnesswochenende in der Eiffel:

Mein Wiedereinstieg zum Fahrradfahren liegt jetzt so ziemlich genau ein Jahr zurück: meine erste Tour mit den Mainplanern war der echte Härtetest: uraltes Rennrad, keine Kondition und gleich 50 km. Aber Dank der guten Worte unterwegs sowie des Schiebens am Hundefriedhof (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Dich Dirk) hatte ich diesen Tag überstanden. Dennoch war mein Verlangen nach Sport in geselliger Runde groß genug, so dass nach kurzer Zeit ein neues Rennrad her musste.
Mittlerweile ist das Fahrradfieber vollends da, so dass ich mich mit meiner Freundin Chrissi zum Biken- und Wellnesswochenende in der Vulkan-Eiffel (nur für Frauen) angemeldet hatte. Organisatorin ist die Iris Ohlig von den Bergziegen. Das Wochenende war ein voller Erfolg. Wir hatten nicht nur eine super Unterkunft (4- Sterne-Dorint Hotel) mit 1a-Service (sogar ein Wasserschlauch zum Reinigen der Räder stand uns zur Verfügung), sondern die Iris konnte einen Freund als einheimischen Guide gewinnen, was für die Streckenführung einfach genial war. Die Eiffel ist wirklich toll zum Biken: tolle Landschaft, anspruchsvolle Wege und Trails, und viele Berge. Am ersten Tag sind wir 60 km mit 830 Höhenmeter gefahren, am zweiten Tag waren es 32 km mit 680 Höhenmeter.

Ein Jahr hat es nun gedauert, dass auch mein Mann (man nennt ihn auch Olli) sich wieder aufs Fahrrad gesetzt hat. Hierzu wurde eigens ein neues Mountainbike angeschafft. Wir starteten am vergangenen Sonntag ebenfalls kurz nach 10:00 Uhr zusammen mit Alex in Richtung Brunsberg. Wir wählten die vom letzten Winter häufig gefahrene Route oberhalb der Höllenschlucht über den Brunsberg bis zum Pferdekopf. Das neue Fahrrad wurde auch gleich auf Materialtauglichkeit geprüft, als wir den Büsenbach durchquerten. Alle wohlauf kamen wir glücklich nach gut 20 km in Buchholz wieder an. Weitere Termine ließen leider keine längere Strecke zu. Aber das kann ja noch kommen.... Ich freue mich jedenfalls, auch meinen Mann das eine oder andere Mal dabei haben zu können, sofern ein Babysitter gefunden ist.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Ausfahrt bei milden Herbsttemperaturen

Heute morgen konnte ich mich nur schwer entscheiden, ob ich mit Ilona, Oliver und Alex eine Mountainbike-Tour starten sollte (Oliver wollte sein nagelneues MTB testen), oder ob ich das Rennrad rausholen sollte. Trotz nasser Straßen sah man mittlerweile ein wenig Blau am Himmel und so entschied ich mich dafür, mit Kay und auf dem Rennrad zum Treffpunkt zu fahren. Trotz der unbeständigen Wetterlage starteten mit uns noch Sven, Dieter, Hans-Peter und Dirk (unser selbsternannter Schönwetterfahrer!!!) vom Team Mainplan und weitere 9 Fahrer von Blau-Weiß zu einer schönen Herbsttour.
Es ging flach über Reindorf, Lüllau und Thelstorf Richtung Büsenbachtal und weiter nach Welle und Ottermoor Richtung Schneverdingen. In Insel trennte sich die Gruppe und Hans-Peter und ich fuhren mit fünf "Blau-Weißen" Richtung Heimat. Kay, Dieter, Sven und Dirk machten mit dem Rest der Gruppe noch eine kleine Schleife über Königsmoor.
Wir Anderen fuhren nun über Wesseloh zurück nach Otter, aber von dort noch eine kleine Runde über Todtshorn und zurück nach Welle und Handeloh, um noch die 65 km voll zu machen.
Die ganze Tour über war das Tempo recht moderat, so dass es auch für mich relativ problemlos war mitzuhalten - dazu beigetragen haben sicherlich die milden Temperaturen und wenigen Höhenmeter.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank von mir an Erhard, der immer aufpasste, dass ich das Tempo mitgehen konnte und der auch die kürzere Tour für uns angesagt hat.

Auf diesem Wege auch noch schöne Urlaubswünsche an Hans-Peter und Alex, die nächste Woche für drei Wochen nach Namibia aufbrechen und auch an Dirk, der sich mit Frau und Fahrrad nach Zypern aufmacht und dort beim Bike-Seminar mit Kai Hundertmarck noch mal richtig Gas geben möchte. Viel Spaß Euch Allen!

Tourdaten: 65,81 km, Fahrzeit 2:21 Std., 254 Hm, Durchschnitt 26,47 km/h

Sonntag, 18. Oktober 2009

Grundlagenfahrt mit dem amtierenden Weltmeister der UCI Road Masters !!

Bei bestem Sonnenschein und niedrigen Temperaturen starteten heute Thomas Ho., Dieter, Sven und Kay pünktlich um 10.00 h zur Grundlagenfahrt mit weiteren Fahrern. Unter anderem fuhren wir heute mit dem amtierenden UCI Masters Worldchampion Armin Raible dieses Grundlagentraining. Ruhiges gleichmäßiges Tempo wurde vorgegeben, so dass alle im unteren Grundlagen-Pulsbereich fuhren. Die Tour führte zur Elbe und über Maschen zurück.

Tourdaten: 79 km, 3:00 Std., 26,1 km/h

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Herzlichen Glückwunsch!

"Endlich Schluss mit dem Lotterleben!"
Am vergangenen Wochenende haben Matthias und Britta sich in der Dibbersener Mühle das Jawort gegeben. Wir wünschen euch alles erdenklich Gute!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Das ist Luxus

Sonne, leichte Bewölkung aber nur 5 Grad. Trotzdem hat Thomas kurz einen Rundruf gestartet, wer heute vormittag zu einer Grundlagenfahrt mitfahren würde. Da einige wegen der Schulferien der Kinder Urlaub haben meldeten sich sogleich natürlich Thomas Ho., Sven, Matthias, Kathrin, Daniela und ich (Kay). Wir sind genau 3 Stunden in einem ruhigen Tempo und ausreichender Kommunikation durch das Naturschutzgebiet gefahren. Alle haben die Ausfahrt genossen. In Wintermoor begegnete uns noch Günther.

Das nenne ich Luxus an einem Mittwoch vormittag.....

Tourdaten: 79 km, 463 Hm, 3:01 Std., 26 km/h

Dienstag, 13. Oktober 2009

Trainingslager im März 2010 auf Mallorca!

Die Planungen für unser Trainingslager im März laufen auf Hochtouren!
Nachdem es sich rumgesprochen hat, wie viel Spaß wir dieses Jahr zusammen auf Mallorca hatten steigt die Teilnehmerzahl für das nächste Jahr! Das Hotel GRUPOTEL LOS PRíNCIPES in Playas de Muro hat Hajo für uns ausgesucht!
Bis jetzt haben gebucht:

Hajo, Kay, Dieter, Svend, Dirk, Hans, Erhard, Lars Peper und Thomas Horn.

Ich denke es werden vielleicht noch ein paar Fahrer folgen, die bis jetzt noch nicht absehen können ob es im März für Sie passt.

Wir zählen die Tage!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Trainingstermine für die Wintersaison

Die Lichtverhältnisse lassen ein Training zu den Dienstag- und Donnerstagterminen nicht mehr zu. Am Samstag trainieren wir häufig vormittags und sprechen uns hierzu am Freitagabend ab. Konstante Termine bleiben:

Samstags nach Absprache
Sonn- und Feiertags um 10.00 h am Treffpunkt Kirche/Rathaus


Da wir uns im Training häufig den Wetterbedingungen anpassen müssen, entscheiden wir nach je Wetterlage kurzfristig, ob wir uns auf das Rennrad oder Mountainbike setzen. Der Schwerpunkt im Wintertraining liegt in den Grundlagenfahrten. Unsere aktuellen Trainingszeiten findet ihr immer "oben rechts" im Blog!

Wir freuen uns immer über Mitfahrer.

Ruhige MTB Tour durch die Heide

Bei dem Wetter entschieden wir uns heute für die MTBs. Um 10.00 h trafen sich Thomas Ho., Dieter, Sven und ich zu einer lockeren Grundlagenrunde durch die Heide und das Naturschutzgebiet. Sven hatte nur begrenzt Zeit und verließ uns nach einer Stunde bereits wieder. Wir fuhren eine sehr schöne Route von Thomas ausgesucht durch das Naturschutzgebiet und zurück über den Brunsberg. Alle Wege waren sehr gut befahrbar.

Nach ca. 3 Stunden und 60 km, 370 Hm waren wir wieder in Buchholz zurück.

Samstag, 10. Oktober 2009

der Winter kann kommen!


Das ging dieses Mal wirklich richtig schnell!
Montag entschieden wir uns Winterjacken fertigen zu lassen. Am Dienstag standen Musterjacken von Aitos und Lexxi-Sports zur Verfügung. Am Mittwoch und Donnerstag konnten wir noch zwei neue Sponsoren finden. Das Buchholzer Unternehmen Innocenter GmbH und der im Rosengarten ansässige Premium Rennradhändler HP-Bikes haben sich für ein Sponsoring bereit erklärt, zusätzlich erhöhte SLH Seaport Logistic Hamburg GmbH das Sponsoring – vielen Dank hierfür. Am Freitag wurde nun das Layout bestätigt und die 30 Winterjacken wurden bestellt! Nun dauert es noch ca. 4 Wochen bis zur Auslieferung. Ich freue mich!


Freitag, 9. Oktober 2009

Grundlagenfahrt zum Wochenendbeginn

Ein Blick auf den kommenden Wetterbericht trieb uns heute bei bestem Wetter zum Beginn des Wochenendes zum Grundlagenfahren auf die Straße. Thomas Ho., Dieter, Thomas Hü. uns Sven waren bereits etwas früher gestartet, Daniela und ich stießen dann dazu. So wurde es je nach Startzeit eine Runde über 72 km - 100 km.

Über ruhige Landwirtschaftswege ging es über Wintermoor, Königsmoor und Welle zurück nach Buchholz. Grundlagentempo in der Gruppe und Kommunikation zum Wochenendbeginn standen im Vordergrung. So wurde es eine 27er Runde.

In nächster Zeit wird die Grundlagenausdauer wieder im Vordergrund als Trainingsschwerpunkt stehen. Mitfahrer sind herzlich willkommen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

RTF Kiel Almabtrieb - Vom Winde verweht...

Wir waren dabei!

Hier ein toller Bericht von Sven:

"Zur letzten RTF "Almabtrieb" in Kiel trafen sich Sonntag früh um 7:00 Uhr bei HP Bikes in Klecken, Thomas Hü., Thomas H., Kay P. und ich (Sven W.).
Gegen 8:15 kamen wir in Kiel-Schwentinental an. Die Anzahl der Fahrer, war aufgrund der Wetterprognose für das Wochenende -Regen, Sturmböen und selten sonnige Abschnitte- sehr überschaubar. Ich schätze, dass wir Mainplaner die weiteste Anreise auf uns genommen haben.

Nachdem Thomas Ho. kurz vor Start endlich ein passendes und funkionierendes Laufrad gefunden hatte, machten wir uns daran, insbesondere auf den ersten 10 km, den schon gestarteten Radlern hinterherzujagen.
Auf weitere Streckendaten muss ich ab hier verzichten, da sich mein Radcomputer ab Kilometer 23 verabschiedet hat.
Die RTF Almabtrieb, machte ihrem Namen alle Ehre. Es ging über gut asphaltierte Betriebswege, vorbei an leicht welligen Feldern. Kühe haben wir wenige gesehen, lag höchstwahrscheinlich daran, dass die meisten durch die Luft geflogen sind, und wir meistens beide Hände am Lenker und den Kopf in Fahrtrichtung gen nasse Fahrbahn streckten.

Es näherte sich der erste Verpflegungspunkt, den wir insgesamt 3 oder 4 Mal konsultieren, ganz genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern.
Nach der Verstärkung, die sogar eine heiße Brühe beinhaltete ging es weiter auf den zweiten Abschnitt der wirklich schönen RTF. Die Landschaft wechselte ihr Gesicht, leider auch das Wetter! Wir fuhren vorbei am großen Salenter See, der bei uns den Aufruf " Wah, sind wir schon an der Ostsee hervorief. Wie gesagt das Wetter zeigte heute alles! Wir hatten alle ziemlich mit dem Wind, teilweise orkanartigen Böen zu kämpfen. Thomas Ho. der wegen des deformierten Mantels seine fliegende Hochprofilfelge eingespannt hatte, mußte sicherlich am meisten gegensteuern. Respekt Thomas, Du bist nach deinem kurzen Training richtig gut gefahren. Naja, ich denke wir sind alle sehr gut dabei gewesen.
Nachdem wir das zweite Mal den Verpflegungspunkt in Fargau angefahren sind einigten wir uns nach kurzem Hin und Her, doch die 110 km statt der 70 km Runde zu fahren. Ganz ehrlich, dafür hätte sich das frühe Aufstehen auch nicht gelohnt.
Also machten wir uns, nach erneuter Aufnahme der köstlichen Brühe, daran die nächsten Kilometer abzuknabbern.

Waren eigentlich noch andere auf der Strecke? Das Fahren in größeren Gruppen war recht überschaubar! Ungefähr 30-35 km vor Ziel fuhr ich mir einen Platten ins Vorderrad, welcher sich durch schlagartiges Zosch, das wars, bemerkbar machte. Gott sei Dank hatten die Jungs alles dabei: Kay seine Wesemann, Thomas Hü. den Schlauch und Thomas Ho. die schnellen Reparaturhände.
Wärend des unfreiwilligen Stopps, fuhren 2-3 Gruppen an uns vorbei, die wir zuvor überholt hatten. Einige haben wir uns wieder geholt, jedoch machte sich allmählich das Fahren im starken Wind und in der kleinen Gruppe bemerkbar.

Am Ziel angekommen, packten wir unsere völlig verdreckten Räder (ab nächster Woche gehts aufs Winterrad) in die Autos und gönnten uns eine kräftige Gulaschsuppe.

Fazit dieser RTF: Es hat sich gelohnt! Trotz des grenzwertiges Wetters, hat es großen Spaß gemacht. Die Veranstalter haben sich große Mühe gegeben."

Tourdaten: 110 km, 31,8 km/h, 500 Hm, 3:29 Std.


Hier bereits die wenigen Bilder.

Dienstag, 29. September 2009

Wieder Nachwuchs im Team - Nummer 22

Alex`s Profil ist nun online - herzlich willkommen im Team!

Unser nächster Termin - RTF Kiel "Almabtrieb"

Wir planen eine Teilnahme bei der letzten RTF unserer Liste am 04.10.2009 in Kiel. Beim Training haben bereits viele Mitglieder Ihre Teilnahme oder Interesse bestätigt.

Es wäre ein schöner Abschluß der RTF Saison, wenn wir uns in einer großen Teamstärke in Kiel präsentieren würden. Wir hoffen auf gutes Wetter.

Die Ausschreibung der RTF findet Ihr hier.

Hier noch eine weitere Wetterauskunft.

Wer ist dabei?

Freitag, 25. September 2009

Die Mädels wieder on Tour

Heute wollten wir Mädels noch einmal das schöne Wetter nutzen und so starteten Ilona, Julia und Daniela um 16 Uhr zu einer ruhigen MTB-Tour.
Wir fuhren über Suerhop und Holm-Seppensen nach Handeloh und weiter auf den Seeve-Trail. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr entschieden wir uns, weiter nach Undeloh zu radeln - das Wetter war einfach zu schön, um schon umzukehren! Durch die Weseler Heide ging es zurück nach Holm. Glücklicherweise kennt Ilona sich recht gut in der Gegend aus und auch auf meinen Orientierungssinn war Verlass, so dass wir alle Wege problemlos fanden. Als wir in Holm-Seppensen ankamen, entschieden wir uns für eine Weiterfahrt auf direktem Wege an der Straße, da es mittlerweile bereits 19.30 und ziemlich stockdunkel war (selbstverständlich hatte keiner von uns Licht am Rad dabei).
Fazit: Für uns eine ganz lockere Ausfahrt im Grundlagenbereich, die wir sonst meist nicht fahren (jedenfalls, wenn wir mit dem Rest des Teams unterwegs sind:-) - so entspannt kann Mountain-Biken sein!
Tourdaten: 50 km, Durchschnitt 15 km/h

Donnerstag, 24. September 2009

Wenn Kay Grundlagen fährt.....

...oder der ganz normale Wahnsinn (über 2 Stunden Unterlenker!)

Wenn die Tage kürzer werden, muss man halt etwas schneller fahren!? Das war heute eine super Ausfahrt mit Stephan, Thomas Hü., Kay, Dieter, Hans-Peter, Sven und einem leidenen Thomas!
Schnitt 34,1 km/h (Hans-Peter musste nach Hause), 78 km

Sonntag, 20. September 2009

Team Mainplan Nachwuchs auf dem Podest beim Kleinen Preis von Buchholz

An diesem Tag stand der Nachwuchs des Team Mainplan im Rampenlicht. Alle Teilnehmer konnten ihre Rennen erfolgreich beenden und es gab einige Podiumsplätze.

Im zweiten Rennen des Tages (Jahrgang 2004 u. jünger) starteten die Jüngsten im Team: Silas Horn und Carlo Scheller. Silas beendete das Rennen über 1,2 Kilometer auf der 9. Position und Carlo erreichte in der Gruppe das Ziel.

Im dritten Rennen des Tages starteten Luisa Horn, Fina Marieke Petersen und Nico Scheller (Jahrgang 2002 u. jünger) über 2,5 Kilometer. Beide Mädchen konnten sich bei Ihrem Debüt einen Platz auf dem Podium sichern . Luisa erreichte den 3. Platz, Fina konnte den 2. Platz sichern. Nico erreichte bei den Jungs ebenfalls einen beachtlichen 3. Platz.

Dann startete Lucca Horn mit seinem Rennrad bei den Jahrgängen 2000 und jünger über die Distanz von 5 Kilometern. Lucca konnte dieses Rennen sehr erfolgreich auf dem 3. Platz beenden und stand auf dem Podest mit dem frischen Weltmeister der Senioren: Armin Raible. Nach 2 Runden mußte Lucca die Führung abgeben, konnte jedoch die Tuchfühlung zur Spitzengruppe gewahren. In die Zielsteigung ging er an vierter Position und konnte durch einen fulminanten Zielsprint noch den 3. Platz herausfahren. Der Zielsprint ist im Foto festgehalten. 10 Minuten vor dem Start drohte seine Teilnahme noch zu platzen, als Vater Thomas noch einen Plattfuß am Vorderreifen beheben mußte.

Für unsere Kinder war es eine tolle Veranstaltung und ein erster Berührungspunkt mit dem Radsport.

Als Streckenposten unterstützten Thomas Ho., Thomas Hü., Dieter, Robert und Kay das Rennen. Svend half morgens beim Aufbau.

Alle 92. Bilder des Tages gibt es hier.

Hier noch Bilder und 2 Filme von Ilona.

RTF Schaumburger Land - Die Alpen an der Weser...

Hans-Peter schrieb folgenden Bericht:

"Seit Wochen wurde bei den Trainingsausfahrten immer wieder von der RTF in Lauenau gesprochen, diese scheint einen nahezu legendären Ruf zu haben. Eine kleine mainplan-Truppe traf sich deshalb heute pünktlich 09:00 Uhr am Start: Stephan, Sven, Mike und ich (Hans-Peter).

Die meisten waren schon weg, wir fuhren daher nahezu die ganze Strecke bei strahlendem Sonnenschein im mainplan-Konvoi. Wir fanden eine traumhafte, wellige Strecke mit gut ausgebauten quasi Auto-freien Straßen vor. Wo wir auch waren: herrlich geschwungene Strassen mit tollen Ausblicken. Die Steigungen waren lang aber nicht steil. Insofern genossen wir eine entspannte Fahrt, schließlich ist schon Herbst. Unterwegs ging Mike auf die 86er-Strecke, wir fuhren weiter Richtung 120 km: Bei Kilometer 90 durften wir mit der Fähre über die Weser, dann wurde es unangenehm: hoch zum Schaumburger Schloss eine ca. 4 Km lange Steigung, dabei ca. 2 Km mit 8-12% Steigung. Da kamen wir alle Drei an unsere Grenzen und mussten ganz schön pumpen. Die Quälerei sollte jedoch belohnt werden: die Fahrt Richtung Ziel ging fast nur noch bergab, wir ließen es noch mal richtig laufen. Am Ende waren es „nur“ 115 Km, aber die haben uns großen Spaß gemacht! Im Ziel trafen wir Mike wieder und gaben uns nach dem Duschen der feilgebotenen Sportlernahrung hin: Cola + Bratwurst + Sauerkraut!

Hier noch weitere wichtige Details:

- Team mainplan nutzte wieder mal jedes Ortsschild…
- …auch die grünen!
- Gemessene Vmax: 82,1 km/h
- 1500 Höhenmeter
- Schnitt:27,3 km/h
- Die Duschen waren kalt!!!

Unterwegs berichtete Sven uns dann noch, dass er sich aktuell einer Eigenurin-Therapie unterzieht… Diese Information blieb unsererseits jedoch unkommentiert…"

Freitag, 18. September 2009

MTB Mädeltour





Daniela, Julia und ich trafen uns heute um 16.30 Uhr bei Daniela und starteten zu einer gemütlichen MTB Tour. Wir starteten durch den Vaenser Weg Richtung Vaensen und Klecker Wald. Unsere Tour kreuzte immer mal wieder den Buchholzer Wanderweg #2. Entlang an Pferdekoppeln fuhren wir auf schönen Waldwegen duch wunderschöne Täler und Lichtungen. Die Blätter tanzten im Wind und die Sonne blitzte immer wieder duch das Blätterdach. Ja es war schon fast kitschig-romatisch, einfach nur schön. Über Reindorf führte uns die Tour zwischen Wiesen und Feldern und einem Tunnel bis zum Seppenser Mühlenteich. Wir fuhren dann durchs Büsenbachtal und an der Bahnschiene zurück nach Buchholz. Tourdaten: 35 km, 165 HM, Schnitt:13 km/h

Donnerstag, 17. September 2009

Mit Tempo durchs Naturschutzgebiet

Die letzten Sonnenabende muß man genießen. Heute trafen sich hierzu Thomas Hü., Dieter, Sven, Hans-Peter, Stephan, Kay und Thomas Ho. war bereits in Hamburg mit dem Rad gestartet. Es ist schade, dass die letzten Trainingstage in der Woche gezählt sind. Die frühe Dunkelheit lässt keine weiten Fahrten mehr zu. Das war wahrscheinlich auch der Grund für das hohe Tempo heute im Training. Zu Ehren Dieters Rückkehr aus dem Urlaub wählten wir seine Lieblingsstrecke durch das Naturschutzgebiet. Alle waren gut drauf und nach einer Aufwärmphase setzten sich Sven und Kay im hohen Tempo in Egestorf von der Gruppe ab. Der Ausreißversuch dauerte nur bis Hörpel. Bis dahin hatte die Gruppe die geordnete Verfolgung erfolgreich abgeschlossen. Das Tempo wurde trotzdem nicht verringert. So wurde das Naturschutzgebiet komplett im Tempozug durchfahren. Über Wintermoor und Todtglüsingen ging es mit kürzeren Intervallen zurück nach Buchholz.

Die Ausfahrt mit den Teamkollegen hat heute richtig Spaß gemacht. Es ist schade, dass die Saison sich dem Ende neigt.

Tourdaten: 79 km, 2:30 Std., 32,7 km/h, 388 Hm

Nächstes Training ist am Samstag um 14.00 h, üblicher Treffpunkt.

Mittwoch, 16. September 2009

Team Mainplan Nachwuchs beim Kleinen Preis von Buchholz am Start


Am Sonntag veranstaltet Blau Weiss Buchholz in der Buchholzer Innenstadt den Kleinen Preis. Der Nachwuchs vom Team mainplan ist natürlich auch vertreten. Es starten:
- Nico Scheller
- Fina Petersen
- Lucca Horn
- Luisa Horn
- Silas Horn
Joshua Horn kann dieses Jahr nicht teilnehmen, da er leider verletzt ist.

Rennrad fahren als Ordnungswidrigkeit !!!

Nachdem ich seit Montag, nach zwei wunderschönen Wochen ohne Rad auf Malle, wieder in Deutschland bin und gestern mit Thomas und Stefan eine recht harte MTB Tour über den Wilseder Berg gemacht habe, bin ich heute meine Lieblingsrunde an die Elbe, Vogelschutzgebiet, Oldershausen, Rottorf und Winsen gefahren. Die Fahrt wurde jedoch durch eine ungwöhnliche Begegnung nachhaltig gestört.

Kurz hinter Hoopte, auf dem Weg zum Vogelschutzgebiet, wurde ich von der Polizei angehalten, was mir in 14 Jahren radfahren bisher nur einmal passiert ist. Ein sehr freundlicher, sehr junger Beamter teilte mir mit, das ich soeben eine Ordnungswidrigkeit begangen habe, indem ich nicht den Radweg benutzt habe. Nun ist gerade dieser Radweg sicher einer der schönsten im ganzen Kreis, aber wie immer fuhr ich natürlich trotzdem auf der Straße.

Er belehrte mich, das er nunmehr eine Befragung hierzu durchführen wird und informierte mich über meine Rechte, wie z.B. Aussageverweigerung. Da ich es gewohnt bin, zu meiner Meinung zu stehen und diese immer und deutlich zum Ausdruck zu bringen, habe ich seine Frage, wieso ich auf der Straße fahre kurz und bündig beantwortet: " Weil ich das immer so mache. " Diese Antwort brachte mir, wie sich später heraus stellte, die volle Punktzahl ein.

Im Laufe des weiteren "Gesprächs", welches durchaus einen sehr angenehmen Charakter hatte, teilte ich dem Beamten noch mit, das ich auch weiterhin die Straße benutzen werde, das das Gefährdungspotential auf dem Radweg, insbesonderst innerhalb von Ortschaften, zu groß ist und ich für meine Gesundheit dann hin und wieder ein Bußgeld bezahlen muss.

Resultat dieses Gespräches war, das er dem Landkreis empfehlen wird, das übliche Bußgeld in Höhe von € 15 auf € 30 zu erhöhen, was im Ermessenspielraum der Behörde liegt. Soviel zum Recht der freien Meiningsäußerung!

Mein Rat hierzu: Zu seiner Meinung stehen und € 15 zusätzlich löhnen oder aber Klappe halten.

Was aber viel interessanter ist: es gibt in der Polizei Winsen eine Zielvereinbarung mit den Beamten, das verstärkt darauf geachtet werden soll, dass die Radwege benutzt werden. Hintergrund sind zahlreiche Unfälle mit Radfahrern. Zielvereinbarungen sind für mich immer mit einer quantitativen Vorgabe und einer nachweislichen Kontrolle verbunden. Im Klartext: jeder Polizist muss eine bestimmte Anzahl von Radfahrern erwischen und verwarnen!!!

Eine wichtige Aussage gab er mir noch auf den Weg: Es gibt für Radsportvereine die Möglichkeit, eine Ausnahmegenhmigung für seine Mitglieder zu erwirken. Näheres muss ich in Erfahrung bringen.

Nachdem wir uns des gegenseitigen Verständnisses versichert und uns einen weiterhin schönen Tag gewünscht haben trennten sich unsere Wege (Gott sei Dank für den Rest des Tages) und ich konnte meine Fahrt auf dem / der ......... fortsetzen.

Sonntag, 13. September 2009

Windiges Training und unsere nächsten Termine

Am Sonntag war unser Treffpunkt durch das Stadtfest in Buchholz belegt. Es trafen sich trotzdem Thomas Ho., Thomas Hü., Hans-Peter und Kay für eine Trainingsrunde durchs Naturschutzgebiet. Aufgrund des Stadtfestes waren viele Mitglieder verhindert. Starker Wind begleitete uns beim Training.

Durch Holm Seppensen, Undeloh, Hörpel, Niederhaverbeck ging es über Wintermoor und Todtglüsingen zurück nach Buchholz. Es ist zu merken, dass für viele die Saison lang war. Bei Thomas Ho. merkt man aber jetzt, dass von Training zu Training die Form steigt. Das Training heute wurde sehr oft im GA2 Bereich gefahren. Für unsere letzten Termine wollen wir die Form noch retten.

Tour: 84 km, 2:44 Std., 31,2 km/h, 429 Hm


Nach den Cyclassics ist die Saison für viele zu Ende. Trotzdem hören wir nicht auf zu fahren. Wir wollen noch an zwei RTFs teilnehmen. Am 20.09. findet die Weserberglandtour in Lauenau statt. Durch viele Steigungen kommt man auf der 120 km Runde auf ca. 1900 Hm. Die Teilnahme steht jedoch in Konkurrenz mit dem "Kleinen Preis von Buchholz". Wir werden sehen, wieviele Mitglieder sich auf den Weg machen.
Am 04.10. findet die letzte RTF in unserer Nähe in Kiel "Almabtrieb" statt. An dieser RTF werden wir versuchen mit maximaler Mitgliederzahl teilzunehmen. Diese Teilnahme wird natürlich stark von der Wettervorhersage abhängig sein. Wäre aber nochmal ein toller Abschluß dieser Saison.

Training findet natürlich weiterhin statt.

Donnerstag, 10. September 2009

Eine heimliche Tour!

Heute hatte ich die Möglichkeit etwas früher aus dem Büro zu kommen und habe natürlich die Möglichkeit genutzt eine "heimliche Trainingstour" einzuschieben. Schließlich muss ich noch kräftig aufholen. Ich wählte die "Dieter Hotopp Gedächnistour" über Niederhaverbeck jedoch entgegengesetzt der üblichen Fahrrichtung. Ein paar Kilometer hinter dem Naturschutzgebiet entdeckte ich einen entgegenkommenden Radfahrer in einem Trikot mit sehr auffälligen Farben (siehe Foto)!
Mit Erhard fuhr ich dann den Rest meiner Tour, allerdings wieder in entgegengesetzter Richtung, nach Buchholz zurück. Eine klasse 3 Stunden Tour mit netter Begleitung und optimalen Bedingungen - nur nicht mehr HEIMLICH!

Sonntag, 6. September 2009

Herzlichen Glückwunsch Dirk und Thomas

Dirk hatte am Freitag 04.09. und Thomas hat heute am 06.09.2009 Geburtstag. Beiden alles Gute zum Geburtstag und weiterhin viele gemeinsame "Fahrradtage".

Samstag, 5. September 2009

Regenzeit - MTBzeit

Am Sonntag 06.09.2009 werden wir aufgrund der schlechten Wettervorhersage die Straßenräder im Keller, in der Garage oder im Wandhalter lassen. Bislang treffen sich Kay, Daniela und eventuell Ilona um 10.00 h im Taubenweg bei Thomas.

Geplant ist ruhiges Grundlagentempo, keine Geländeschlacht!!

Sonntag, 30. August 2009

UCI Road Masters World Championships 2009

ARMIN RAIBLE ist heute Weltmeister bei den UCI Road Masters World Championships 2009 geworden. Herzlichen Glückwunsch Armin!

Hier ein Bericht aus dem Team Corporate Training Blog
29.08.2009

St. Johann/Tirol Österreich, zum 40. Geburtstag der Master-Radweltmeisterschaften in St. Johann/Tirol gelingt Armin Raible aus dem Team Corporate Training das eigentlich fast Unmögliche, er wird Weltmeister im Einer-Straße über 120 Kilometer.
In den vergangenen Wochen habe ich bereits über seine präzise und disziplinierte Vorbereitung auf dieses Ereignis berichtet. Armin ist schon eine Woche vor dem großen Tag der Tage vor Ort gewesen, um sich zum einen in absoluter Ruhe und zum anderen intensiv mit der Strecke und den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Wer Weltmeister werden will, darf nichts dem Zufall überlassen, so dass er am Dienstag auf gleicher Strecke und Distanz ein Weltpokal-Rennen fuhr, um so gleichzeitig auch der internationalen Konkurrenz auf den Zahn zu fühlen. Mit einem 6. Platz am Ende hatte er ein Gefühl, wo er steht. Lockere Trainingsausfahrten, gutes Essen und viel Ruhe sollten ebenso ihren Teil zum Erfolg dazugeben. In den letzten beiden Tagen war Armin so gut wie nicht mehr ansprechbar, was für mich ein klares Zeichen von hoher Konzentration auf das Wesentliche war. Einen Tag vor seinem Start waren die Rennbedingungen für Armin optimal, er braucht hohe Temperaturen jenseits 30 Grad und am liebsten stehende Hitze. Allerdings war dies für den Samstag nicht vorhergesagt, es begann noch in der Nacht zu regnen und die Temperaturen fielen auf 10 Grad am Morgen. Die Stimmung beim Frühstück war entsprechend gedrückt, wobei sich der Buchholzer auch davon nicht aus der Ruhe bringen ließ.
13 Uhr, die Rufe ins Universum und die stillen Gebete haben offensichtlich Gehör gefunden, denn der Himmel schließt seine Pforten und zum Start trocknet sogar noch die Straße ab. Drei Runden á 40 Kilometer auf einer überaus anspruchsvollen Strecke gilt es nun für die 128 Teilnehmern aus aller Welt zu absolvieren. In gewohnter Lässigkeit fliegt Armin Raible über die Huberhöhe, dem höchsten Punkt der Strecke, und kontrolliert von der Spitze des Feldes das Geschehen. Ein Brasilianer hat sich in der zweiten Runde ein Herz gefasst und versucht es auf eigene Faust, dem Feld davonzufahren, wird allerdings nach 35 Kilometer Alleinfahrt wieder gestellt. Ein Russe und ein Fahrer aus der Tschechischen Republik attackieren in der dritten Runde an der Huberhöhe und fahren etwa 15 Sekunden heraus. Das Feld gibt sich aber nicht geschlagen und rollt das Loch auf der rasenden Abfahrt nach Schwendt zu. Genau in diesem Moment setzt Armin Raible die „weltmeisterliche Attacke“, er nutzt die Gunst der allgemeinen Verwirrung und fährt dem Feld davon. Fünf weitere Fahrer, Axel Sinske, Christian Jäger (beide Deutschland), Michel Carter (USA), Peter Schnorf (SUI) und Germona Gaggioli (I) sind ebenfalls mit von der Partie. Ein völlig überrumpeltes Feld schaut sich fragend an und unternimmt nicht sofort etwas, was die sechs Ausreißer für sich in wertvollen Vorsprung verwandeln können. Nun sind es noch knapp 30 Kilometer bis zum Ziel, die Gruppe ist sich einig und harmoniert perfekt. Mit jedem Meter machen sie wertvollen Boden gut, der Vorsprung steigt zwischenzeitlich bis auf zwei Minuten an. In Armins Kopf kreisen jetzt die Gedanken, er schaut sich seine Mitstreiter bei jeder Führung sehr genau an, denn jetzt beginnt das große Pokern. Führen alle gleichmäßig oder zeigt einer bereits Schwächen. Michel Karter (USA) ist ein solcher Kandidat, der das Pokern in allen Facetten beherrscht, das durfte Armin bereits beim Weltpokal-Rennen erfahren, bei dem er von dem Amerikaner am Ende verladen wurde. 2000 Meter noch bis zum Ziel, Axel Sinske (GER/Cottbus) versucht jetzt nochmals, der Ausreißergruppe zu entkommen, 1000 Meter vor dem Ziel, Sinske wird gestellt, jetzt ist noch eine nicht ganz ungefährliche Passage von Kurven und Verkehrsinseln zu überstehen, bevor es auf die etwa 500 Meter lange Zielgerade von St.Johann geht. Die Zuschauer starren gefesselt dem Führungsfahrzeug entgegen, endlich ist es soweit, die Fahrer erscheinen am Ende der Zielgeraden. Der Mann im deutschen Meistertrikot, Armin Raible, der sich auf seinen Spurt verlassen kann, bleibt für meine Begriffe, lange sitzen. Auf Position vier oder fünf erkenne ich ihn bei der 300 Meter Marke, als er dann seinen Turbo zündet und die Kette nach ganz rechts legt, macht er mit seinem Antritt soviel Meter gut, dass seine Konkurrenten nur sparsam schauen. Mit ca. 10 Metern Vorsprung macht Armin Raible das Unmögliche möglich und wird Weltmeister. Ich kann es kaum fassen, ein Fahrer aus unserem Team wird Weltmeister. Zweiter wird Christian Jäger und Dritter der Mann aus der Schweiz.
O-Ton Buthmann nach dem Rennen: „Mehr als 30 Jahre verfolge ich nun schon den Radsport, ich habe schon viele schöne und große Erfolge gesehen und live miterleben dürfen, dies ist aber mit Abstand das Größte. Ich freue mich für Armin, als wäre es auch mein Titel, kaum vorstellbar, wie es sich anfühlt, Weltmeister zu sein. Dies ist der größte und wertvollste Titel, den ein Rennfahrer holen kann. Dazu kommt noch, dass er bereits Deutscher Meister ist. Ich kann es kaum fassen. Armin hat es verdient, er ist ein fairer Sportsmann, den ich sehr schätze, er ist bescheiden und hat im richtigen Moment das Talent, ein Rennen zu lesen. Gratulation von deinem Mitstreiter und gleichzeitig größtem Fan.“
Ergebnisliste:http://www.masterswm.org/v4/?html/de//Ergebnislisten/Li4vMjAwOS9lcmdlYm5pcy9lcmdlYm5pc180Lmh0bWw%3D
Bericht aus dem Hamburger Abendblatt vom 03.09.2009

Samstag, 29. August 2009

Er stand nicht wieder auf

Nils. C. verunglückte bei einem Radrennen in Fischbek und liegt seitdem im Wachkoma

Von Sabine Lepél -Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 29.08.2009-
Harburg.Auf seinen Fahrten ins rund 100 Kilometer entfernte Pflegeheim hat das Ehepaar C. aus Holm-Seppensen viel Zeit zum Nachdenken. Schrecklich viel Zeit. Denn seit fast einem Jahr fahren der promovierte Ingenieur im Ruhestand und die pensionierte Lehrerin fast täglich zweimal diese Strecke, um ihren Sohn Nils zu besuchen. Er liegt seit dem 20. September 2008 im Wachkoma. Dieser verfluchte Tag, an dem sich für den mittlerweile 41-Jährigen und seine Familie in einer Sekunde das komplette Leben veränderte. An diesem Sonnabend, an dem Nils C. sein altes Dasein verlor, an dem sein Sohn den Vater, seine Lebensgefährtin den Mann und seine Eltern den geliebten Sohn in eine andere Welt entlassen mussten, zu der sie keinen Zugang haben. An diesem 20. September 2008, an dem das Schicksal so gnadenlos zuschlug, geriet Nils C. bei einem von der RG Uni Hamburg organisierten Radrennen auf der Panzerringstraße innerhalb des Geländes der ehemaligen Kaserne Fischbek in einen Massensturz und verletzte sich dabei so schwer am Kopf, dass er seitdem im Koma liegt.
Nils C. war ein begeistertes Mitglied der Radsport-Abteilung von Blau-Weiss Buchholz. Der Suchtberater, der in einer Einrichtung der Diakonie in Buxtehude arbeitete, fand dort Gleichgesinnte, die den Radsport ebenso liebten wie er selbst. Doch diese Leidenschaft wurde ihm zum Verhängnis. Bei dem Rennen der RG Uni Hamburg stürzte ein Fahrer vor Nils C. vermutlich aufgrund einer Unebenheit auf der Betonpiste. Daraufhin kam es zu einem Massensturz, in den auch Nils C. verwickelt wurde. "Am linken Fahrbahnrand lag auf einem Grünstreifen der Geschädigte. Er war nicht ansprechbar und wurde von zwei Mitarbeitern des DRK Neu Wulmstorf beatmet. Ebenfalls auf dem Grünstreifen lagen das Rennrad des Geschädigten und sein Helm. Der Radhelm war gebrochen", heißt es in dem Polizeibericht zu dem Unfall.
"Plötzlich steht einer aus unseren Reihen nach einem Sturz nicht mehr auf", beschreibt Harry Weiland von der RG Uni Hamburg, dem damaligen Ausrichter des Rennens in der Wulmstorfer Heide, seine Gefühle auf einer Homepage, die für Nils C. eingerichtet worden ist (http://www.radsportler-helfen-nils.de/). Mit dieser Aktion soll vor allem die Ausbildung von C.s elfjährigem Sohn finanziell unterstützt werden. C. wurde nach dem Sturz mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
"Ich kannte Nils nicht persönlich, aber da hat sich einer so schwer verletzt, dass er seine Familie nicht mehr versorgen kann. Das war und ist für uns alle total schockierend", so Weiland. Gegen den Veranstalter hat es polizeiliche Ermittlungen gegeben, die mittlerweile eingestellt wurden. Ihm konnte kein fahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden. Aus diesem Grund muss auch die Versicherung des Veranstalters nichts zahlen, der Familie C. bliebe nur der Weg, selbst Klage einzureichen.
"Ein zivilrechtliches Verfahren birgt ein hohes Kostenrisiko, und man muss einen langen Atem haben. Wir sind uns noch nicht schlüssig, ob wir das eingehen sollten", gibt Dr. Hermann C. zu bedenken.Seine Frau und er geben die Hoffnung nicht auf, dass ihr Sohn irgendwann wieder aufwacht. "Auch wenn wir nicht wissen, in welchem Zustand er sich dann befinden wird", sagt Hermann C. Sie haben das Zimmer ihres Sohnes mit Bildern von seiner Familie geschmückt, bringen ihm regelmäßig frische Blumen mit. "Wir sind nicht sicher, ob Nils das wahrnimmt", sagt sein Vater. Nils C. kann nur über die Augen mit seinen Eltern in Verbindung treten. "Wir empfinden, dass er unsere Ansprache mitbekommt. Er hat dann einen ganz offenen Blick", berichtet Hermann C. Und manchmal erleben die Eltern bei ihren Besuchen ganz besonders bewegende Momente, aus denen sich ihre Hoffnung speist: Ihr Sohn weint. "Wir spielen ihm häufig Musik vor. Soul und Blues. Das hat er früher so geliebt. Wenn er diese Klänge hört, laufen ihm die Tränen herunter", sagt der Vater. "Es hört sich vielleicht merkwürdig an, aber wir sind darüber froh. Es zeigt uns, dass Nils etwas empfindet."
Früher sei sein Sohn in seinem Beruf als Suchttherapeut aufgegangen. Durch sein berufliches Engagement habe er wenige, aber dafür sehr gute Freunde gehabt, sagt Dr. C. "Über seine Begeisterung für den Radsport hat er Gleichgesinnte gefunden."
Und die möchten nun etwas für ihren verunglückten Sportkameraden tun. "Deshalb haben wir die Homepage erstellt", so der Unternehmer und Initiator Karsten Niemann. "Nils und ich haben einige Trainingsfahrten zusammen unternommen und sind einige Radtourenfahrten zusammen gefahren. Mit Nils hat das immer viel Spaß gemacht. Er war so ein positiver Mensch, immer gut gelaunt. Mit ihm konnte man gut zusammen sein. Es war einfach schön, ihn um sich zu haben." Niemann ist selbst dreifacher Vater: "Mir ist das Risiko unseres Sports jetzt noch einmal richtig bewusst geworden. Ich bin vorsichtiger geworden." Der Buchholzer möchte mit dem Spendenaufruf insbesondere dem Sohn seines verunglückten Kollegen helfen: "Wir wollen den Einsatz der Spenden aber eng mit der Lebensgefährtin von Nils absprechen", sagt derInhaber der Firma MDS Messebau und Service. Bis gestern waren knapp 6300 Euro auf dem Konto. Einen zusätzlichen Schub erhoffen sich die Initiatoren vom Verkauf einer Trinkflasche (siehe unten).
Der Sohn von Nils C. wird im September zwölf Jahre alt. Seine Mutter und er besuchen ein Trauerseminar, denn auch wenn Nils C. nicht verstorben ist, müssen sie doch mit seinem Verlust umgehen lernen. Der Junge hat seinen Vater im Pflegeheim besucht und war sehr betroffen über die vielen Patienten in äußerst schlechtem Zustand, über ihre Gesichtsausdrücke, ihre Gestik. "Es ist für uns nachvollziehbar, dass es einem so jungen Menschen schwer fällt, den Vater in einem solchen Umfeld zu erleben. Unser Enkel möchte seinen Vater so in Erinnerung behalten wie er war: fröhlich und positiv", sagt Hermann C.
Am linken Fahrbahnrand lag auf einem Grünstreifen der Geschädigte. Er war nicht ansprechbar und wurde beatmet. Ebenfalls auf dem Grünstreifen lagen das Rennrad des Geschädigten und sein Helm. Der Radhelm war gebrochen.«

Harburger Anzeigen und Nachrichten berichten über Nils

Heute erscheint in den Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) ein Artikel über Nils. Der Artikel kann auch online gelesen werden über folgenden Link:

http://www.han-online.de/Sport

Sonntag, 16. August 2009

Der Saisonhöhepunkt - Vattenfall Cyclassics

Endlich war es wieder soweit. Die 14. Vattenfall Cyclassics wurden gestartet. Das Wetter spielte mit, es war zumindest trocken und angenehm warm. Leider quälte ein unangenehm böiger Südwind die Starter. Diesem Wind ist zu verdanken, dass das Rennen in 2009 langsamer als in den Vorjahren war. Viele "Nichtstarter" aus dem Team hatten in Buchholz für eine große Unterstützung gesorgt und eine große Girlande mit Trikots aufgehängt. Am "Schmiedeberg" standen Thomas Ho. und die gesamte Familie, Dieter und Matthias mit Familie.

Super, vielen Dank für Eure Unterstützung. Wir freuen uns auf 2010 und einen gemeinsamen Start im Team.

Alle Starter sind heil und gesund ins Ziel gekommen. Zum großen Teil konnten alle Fahrer auch ihre gesetzten Ziele erreichen. Mike war nach seinen wenigen Trainingskilometern froh endlich seinen ersten Auftritt im Team gehabt zu haben. Lediglich Dirk sprach davon, dass man ihm heute einen "gebrauchten Tag" angedreht hatte. Am Nachmittag konnten wir alle noch bei dem Grillfest bei Dirk von unserem Rennen berichten. Es war schön, dass fast das gesamte Team inkl. Familien teilgenommen hatte. Vielen Dank an Dirk für den Nachmittag.

Unsere Ergebnisse über 103 Kilometer:

  • Kay Petersen 2:31,30 Std. (132. Gesamtplatz, 61. Platz AK) 40,83 km/h

  • Sven Wentzien 2:33,43 Std. (161. Gesamtplatz, 52. Platz AK) 40,24 km/h

  • Svend Andersen 2:36,32 Std. (414. Gesamtplatz, 158. Platz AK) 39,52 km/h

  • Michael Weinkouff 2:38,04 Std. (576. Gesamtplatz, 229. Platz AK) 39,13 km/h

  • Robert Hafemann 2:40,17 Std. (811. Gesamtplatz, 103. Platz AK) 38,59 km/h

  • Thomas Hübner 2:45,22 Std. (1412. Gesamtplatz, 544. Platz AK) 37,40 km/h

  • Philipp Euwen 2:54,16 Std. (3071. Gesamtplatz, 335. Platz AK) 35,49 km/h

  • Hajo Lübbermann 2:55,01 Std. (3240. Gesamtplatz, 1150. Platz AK) 35,34 km/h

  • Daniela Petersen 3:15,39 Std. (419. Gesamtplatz, 187. Platz AK) 31,61 km/h

  • Mike Jehl 3:21,41 Std. (7669. Gesamtplatz, 2390. Platz AK) 30,66 km/h

  • Dirk Stoklasa 3:35,51 Std. (8555. Gesamtplatz, 369. Platz AK) 28,66 km/h

Das Gesamtergebnis wird sicherlich noch in den nächsten Tagen bereinigt, weil einige Ergebnisse im Gesamtklassement nicht korrekt sind. Ich werde unsere Liste dann entsprechend korrigieren.

Ich habe es auf Platz 132. noch geschafft eine bessere Zeit als der Sieger zu fahren, und Sven lag mit seinem Ergebnis nur 2/100 hinter der Siegerzeit.


Hier unsere Fotos von den Zieleinläufen (Quelle Abendblatt). Leider wurden nicht alle fotografiert.


Erste Bilder von den Vattenfall-Cyclassics

Freitag, 14. August 2009

Ilona begrüßt Erik Zabel in Buchholz

Das Team hatte sich zum Rennen der YoungClassics in Buchholz an der Rennstrecke versammelt. Dort konnte man Erik Zabel nah und "zum Anfassen" erleben.

Ilona nutzte die Gelegenheit und ließ sich ihr Wintertrikot signieren.

Donnerstag, 13. August 2009

Das letzte Training vor den Cyclassics

Der Countdown läuft. Heute war nochmal eine ansehnliche Gruppe unterwegs, um sich die Beine nach den Trainingseinheiten der letzten Wochen zu lockern. Aus dem Team trafen sich Dieter, Thomas Ho., Sven, Stephan, Michael und Kay. Insgesamt trafen sich 10 Fahrer.

Über gut asphaltierte Landwirtschaftswege ging es über Schneverdingen, Fintel, über Otter (das Rennen der Youngclassics war leider vorbei) zurück nach Buchholz. Es wurden keine Intervalle mehr gefahren, so dass die Gruppe zusammenblieb und ein gleichmäßiges Tempo fuhr.

Am Freitag um 18.00 h findet das nächste Rennen der Youngclassics in Buchholz auf der GP Strecke statt. Zur Einstimmung für das Wochenende werden wir sicherlich an der Strecke zu finden sein. Zum Glück hat auch der Wetterbericht für das kommende Wochenende und insbesondere für den Sonntag gutes Wetter voraus gesagt.

Heute haben übrigens bereits die ersten Fahrer (Thomas Ho., Dieter, Kay) das Trainingslager im März 2010 auf Mallorca gebucht. Weitere Buchungen folgen sicherlich in den nächsten Tagen.

Tourdaten: 76 km, 2:35 Std., 30 km/h, 275 Hm

Sonntag, 9. August 2009

Matthias kehrt nach Babypause zurück!

Mein Freund und Gründungsmitglied Matthias hat mir heute bei einer gemeinsamen Ausfahrt
mitgeteilt, dass er ab dem nächsten Jahr wieder ins Geschehen einsteigen wird. Ich habe mich sehr über seine Entscheidung gefreut und hoffe, dass wir wieder so viel Spass haben werden wie vor seiner Pause

Gelungene Eröffnungsparty bei HP-Bikes !!

Am Samstag hatte Thomas Hü. zur Eröffnung seiner Verkaufsräume HP-Bikes eingeladen. Ein Teamfoto hängt bereits an der Wand, also haben wir ein gerahmtes Teamtrikot geschenkt. Tolle Fahrräder der Premiumhersteller stehen zum Verkauf. Alle in einem neuwertigen Zustand. Folgende Mail wird auf Wunsch von Thomas gepostet:

"Am Samstag war es dann soweit. In Klecken eröffnete offiziell der 1. Fachhandel in Norddeutschland für junge gebrauchte Rennräder.
Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, um mich für das Interesse, die Anteilnahme und die vielen Glückwünsche zu bedanken.
Über 30 Radsportler und Freunde gaben sich über den Tag verteilt die Klinke in die Hand. Ich bin überzeugt das dieses Geschäftsmodell erfolgreich am Markt bestehen wird nicht zuletzt auch Dank Eurer Mithilfe. Nochmals Vielen Dank.

Thomas Hübner "

Generalprobe auf der Südschleife der Cyclassics

Es gehört jedes Jahr zur Vorbereitung die Rennstrecke der Cyclassics ein Wochenende vor dem Start abzufahren. Gerade weil in diesem Jahr mindestens 2 Streckenänderungen zu beachten sind. Es lockte aber auch die RTF in Lohbrügge, für die Hans-Peter Mitfahrer gesucht hatte.

Es trafen sich Sven, Svend, Thomas Hü., Dieter und ich am Treffpunkt. Wir fuhren die Strecke ab Buchholz mit der neuen Streckenführung über Eckel, Nenndorf, Emsen anstatt geradeaus über Dibbersen aus Buchholz raus. Bis Moorburg blieben wir auf der Strecke Richtung Hamburg und über die Kattwykbrücke ging es auf die Strecke Richtung Süden. Leider besteht ja nicht die Möglichkeit die Köhlbrandbrücke zu befahren. Bis Hittfeld blieb es die "alte" Strecke, jedoch dort kommt es dieses Jahr ebenfalls zu einer Änderung. Anstatt direkt durch Hittfeld wird die Autobahnauffahrt Hittfeld durch eine Schleife über Lindhorst umfahren.

Über Jesteburg, Asendorf (da kam uns Dirk entgegen), Dierkshausen, Holm Seppensen ging es zurück nach Buchholz. Viele, viele Radgruppen hatten das gute Wetter zum Einfahren auf der Rennstrecke genutzt. Es zeigt sich, dass unsere Teamfahrer dieses Jahr alle in einer guten Form in das Rennen gehen. Jetzt sind wir gespannt auf die Startblöcke, denn eine gute Startposition entscheidet auch über einen guten Rennverlauf. Außerdem wünschen wir uns ähnlich gute Wetterbedingungen.

Daniela war bereits vor uns auf die Strecke gegangen und fuhr mit ihrer BSG HamburgWasser in einer Gruppe von über 30 Fahrern die Südschleife.

Tourdaten: 86 km, 2:45 Std., 31,2 km/h, 513 Hm

Samstag, 8. August 2009

Einladung zum Grillen am 16.08 um 15:00 bei Dirk

Wie schon angekündigt wollen wir nach dem Rennen noch ein wenig zusammensitzen -ein Bier trinken und eine "Wurst" grillen. Ich hoffe, dass ich euch alle am Tag der Cyclassics ohne Blessuren begrüßen kann und freue mich schon heute auf eure Berichte. Bitte teilt Dirk für die Planung schnellstmöglich mit ob und mit wievielen Personen Ihr kommt.

Donnerstag, 6. August 2009

180 km sind lang!

Hans-Peter ist in Glucksburg beim Ostseeman die 180 km Radstrecke gefahren! Hier sein Bericht:

180 Km sind lang!

Viel trainiert, das Rad gewartet und geölt, ich stehe in der Wechselzone und warte auf unseren Schwimmer Jörg. Wie geplant kommt er nach etwas über einer Stunde, der Wechsel des Transponders klappt gut, ich laufe mit dem Rad aus der Wechselzone und los geht’s! Die Radstrecke besteht aus sechs 30Km-Runden. Die Streckenführung zeigt sich als leicht wellig, kaum windanfällig und landschaftlich sehr schön gelegen. Sie ist größtenteils für den Pkw-Verkehr gesperrt und alles ist vorbildlich ausgeschildert – perfekt! Auch die Zuschauer sind klasse: in Glücksburg wahre Massen, man kommt kaum den Berg hoch und unterwegs überall Leute die uns anfeuern. Immer wieder schmunzeln muss ich an einer Feriensiedlung: da hat sich eine Rentnergruppe draussen am Zaun den Frühstückstisch aufgebaut und einer von denen spielt uns die ganze Zeit auf dem Akkordeon vor. ;-) Ich gehe die erste Runde zügig aber doch kontrolliert und pulsorientiert an. Schnell merke ich, daß ich gute Beine habe und es irgendwie kaum anstrengend ist. Trotzdem bemühe ich mich, am Anfang nicht zu viel Gas zu geben. Leider zeigen sich auch schnell die schwarzen Schafe: trotz Windschattenfahrverbotes gibt es immer wieder Zweier-Teams oder gar Gruppen. Ich stecke auch schnell in solch einer Gruppe, beschliesse aber, das nicht mitzumachen und setze mich nach vorne ab. Es läuft ganz entspannt und ich überhole viel. Auch die zweite und dritte Runde laufen gut. In Glücksburg sehe ich immer Jörg, Michi und unsere Mädels, auch sie feuern mich kräftig an. Die vierte Runde wird dann schon etwas schwieriger, bin ja auch inzwischen ungefähr bei 100 Km. Den Schnitt kann ich trotzdem gut halten, bin noch immer bei 36 km/h. Am Puls merke ich jedoch, daß ich mehr arbeiten muss. In Runde fünf geht’s dann bergab: ich kann den Schnitt nicht mehr halten, der Puls sackt ab, ich beginne, mich leer zu fühlen. Die Runde bekomme ich noch einigermaßen hin, aber in Runde sechs geht dann nichts mehr. Ich fahre zwar noch, aber von „schnell“ kann keine Rede mehr sein. Es tut nichts weh und ich bekomme auch gut Luft, aber Energie scheint keine mehr vorhanden zu sein. So schleppe ich mich über die Runde, werde natürlich auch ab und zu überholt und bete, doch endlich wieder nach Glücksburg einfahren zu können. Nach einer scheinbaren Unendlichkeit bin ich wieder da, ich fliege den Berg hoch (das ging dann mit mal wieder…) und fahre in die Wechselzone ein, die Helfer nehmen mir mein Rad ab, Michi und Jörg warten schon, Transponderwechsel und ich bin endlich erlöst. Jörg begleitet mich zum Rad und ich begebe mich dann auch direkt zur Massage. Natürlich folgt dann die übliche sportorientierte Ernährung: Cola, Eis und Kuchen! Fazit: 180 Km Zeitfahren sind lang! Obwohl ich wirklich viel trainiert habe und auch lange Einheiten gefahren bin, muss man auch diese Art des Radfahrens trainieren. Das habe ich nicht getan und das war ein Fehler. Aber gar nicht auszudenken, was man mit Training noch so erreichen kann… Es hat Spaß gemacht, die Jungs und unsere Damen waren klasse, wir kommen wieder!