Sonntag, 6. Juli 2014

17. Großer Preis der Sparkasse zu Lübeck

Für die Etappen der Tour de Wendland am nächsten Wochenende wollte ich (Kay) heute nochmal ordentlich auf die Tube drücken. Dazu bot sich ein schönes Rennen in Lübeck an. Leider war von unserem Team niemand zu begeistern, also hielt ich unsere Fahne einsam hoch. Vielen Dank an der Stelle an Daniela, Fina und Nick, die mich zur Unterstützung begleiteten, obwohl man bei dem Wetter sicherlich lieber irgendwo in der Eisdiele oder am Pool gesessen hätte.

22 Fahrer hatten letztendlich gemeldet. Natürlich auch unsere Freunde vom Team Hackmann univativ. Beim Warmfahren besprachen wir auch kurz "unsere" Taktik. Von Beginn an wollten Oliver, Thorsten und ich das Tempo hochsetzen und eine frühe Flucht starten. Es mussten 15 Runden a 1,75 km gefahren werden. Da sollte man nicht lange warten. Aber es kommt ja selten so, wie man es plant.

2 Runden lang konnten Oliver und ich vom Start tatsächlich ein Loch nach hinten aufreißen. Dann wurden wir wieder geschluckt. Es war aber auch hart, bei fast 34 Grad und einem Kurs, der immer wieder Antritte forderte. In der vierten Runde kam es in einem Kreisel vor mir zu einem Sturz. Christian Haase vom FC St. Pauli kam durch einen Fahrfehler direkt vor zu Fall und rutschte nach aussen. Doof für mich, da fuhr ich nämlich. Ich rettete mich mit einem Sprung auf den Kantstein und von da weiter in ein Blumenbeet mit Hackschnitzel. Damit hatte ich erstmal meinen Platz vorne verloren. Thorsten und Oliver vom Team Hackmann univativ ergriffen sofort die Chance und fuhren als Zweiergruppe ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch, immerhin mit einem 41er Schnitt eine tolle Leistung.

Nach kurzer Zeit war ich mit den abgehängten hinter dem Sturz wieder in der Hauptgruppe. In der letzten Runde bat ich Andreas Fricke vom Team Hackmann univativ für mich den Sprint anzufahren, was er auch machen wollte. Aber knapp 800 m vor dem Ziel lancierten zwei Fahrer aus Büdelsdorf eine letzte Attacke, welche egalisiert werden musste. Das nutzte ich dann für meine Schlußattacke. 200 m vor dem Ziel kam eine 90 Grad Kurve. Die fuhr ich in vollem Tempo, Millimeter am Kantstein vorbei. Ausser Gunnar Sieg konnte ich alle überraschen und ein größeres Loch reißen. Aber einen Meter vor dem Ziel war der Motor im tiefroten Bereich und Gunnar konnte aus dem Windschatten um eine Mantelbreite den 3. Platz für sich gewinnen. Sehr schade, so knapp am Podium vorbei.

Der Drittplatzierte Gunnar Sieg kam nach dem Rennen und wollte sich für den knappen Sprint aus dem Windschatten entschuldigen. Aber kein Problem Gunnar, ich hätte es nicht anders gemacht. :-)



Nächsten Samstag warten zwei Etappen der Tour de Wendland. 2 harte Rennen über 100 km hügelig und abends ein Rundstreckenrennen über 45 km. Ich bin gespannt.





Ca. 100 Fotos gibt es bei Facebook.

Kommentare:

  1. Auf dem oberen Bild bist du ja noch vor dem späteren Dritten zu sehen ... Glückwunsch zum (wenn auch undankbaren) vierten Platz. Mal wieder eine super Leistung, Rakete!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hast du eine EMail oder sonstwas von Gunnar Sieg??? Der ist in Hamburg eigentlich Zweiter geworden (nach den Fotos, die ich von MarathonPhotos gekauft habe) aber als Dritter gewertet, das wollte ich Ihm sagen ( ich war eigentlich Neunter, gewertet als Zehnter) viele Grüße
      Stefan Heider: stefanheider1@gmx.de

      Löschen