Montag, 25. August 2014

Vattenfall Cyclassics 2014 - Berichte von Volkmar und Nadiné

Nach zwei Monaten für mich intensiver Vorbereitung habe ich mich sehr auf die diesjährigen Vattenfall Cyclassics gefreut.

Zwei Wochen vor dem Start fühlte ich mich einigenmaßen fit aber ich war im letzten Moment doch recht nervös, ob die Form reicht. Das Wetter machte mir etwas Sorgen, aber wir hatten Glück und abgesehen von ein paar feuchten Straßen am Anfang ist es von oben komlett trocken geblieben und später hat sich sogar die Sonne blicken lassen und uns etwas gewärmt. Vor dem Start war es noch recht kühl, aber es dauerte nur wenige Kilometer, da waren Kälte und Nervosität verflogen und es konnte richtig los gehen. Ich hatte mir vorgenommen, mich so weit wie möglich im vorderen Teil der ersten Gruppe aus Startblock B aufzuhalten. Das hat nicht ganz geklappt, aber die Spitze war lange Zeit nicht mehr als 100 m vor mir. Zu Beginn war es zwischenzeitlich recht langsam, aber es war trotzdem schwierig weiter nach vor zu kommen, weil es fast jeder wollte.

Wichtig war mir, dass ich die Anstiege des Ehestorfer Heuweges und nach Langenrehm so bewältigt habe, dass ich dranbleiben konnte, aber beißen musste ich dafür schon. Deshalb war in der Folge auch nicht daran zu denken, weiter nach vorne zu kommen. Das hat später besser geklappt, aber immer wieder wurde man auch durch großere Gruppen aus A aufgehalten. Der Kontakt zur Spitze war trotzdem immer einigenmaßen gegeben, jedoch nicht gut genug, denn in Harburg nach einer scharfen Kurve, wo wir fast zum Stillstand kamen, muss ein größeres Loch entstanden sein, was nicht mehr geschlossen werden konnte. Offenbar sind auch dahinter Löcher entstanden, denn ich bin dann mit einer relativ kleinen Gruppe nach gut 100 km in einer Zeit von 2:35:27 knapp 3 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel gekommen.

Dort war ich glücklich, dass alles gut gegangen ist und ich mich wieder etwas verbessern konnte. Schön war auch, dort wieder einige Teamkameraden und Freunde zu treffen und meine liebe Frau in die Arme zu schließen, die mich die ganze Zeit über unterstützt hat.

Viele Grüße Volkmar

Hier der Bericht von Nadiné:

Da Uwe aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen konnte, übernahm ich den Startplatz. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür.

Bei der Abholung der Unterlagen kam dann Block B zum Vorschein. Das versetzte mir erstmal einen Schock. Was soll ich denn bitte in Block B? Da Block B Blockstartzeit hat musste ich auch in Block B starten.

Dirk und ich fuhren morgens bei leichtem Regen nach HH rein. Bitte kein Berlin - Wetter. .. Im Startblock wurde es dann aber deutlich besser. Inkl Sonne:-) In meinem Startblock warteten meine Kollegin Tanja und ihr Mann Chris, um mich auf die Reise zu schicken.

Es ging auch sofort sportlich, mit teilweise weit über 35 km/h los. Der Grundgedanke, um jeden Preis ein Hinterrad zu finden, blieb die ganze Zeit und funktionierte erstaunlich gut. Auf der langen Landstraße hatten wir dann auch mal 41 km/h auf dem Tacho stehen, was meine absolute Schmerzgrenze war.

Relativ schnell bin ich am Köster Berg angekommen und war auch, für mich, zügig durch damit.

Danach ging es ganz schnell ins Ziel. Tanja stand jubelnd an der Strecke. So langsam realisierte ich, dass ich unter 2 Std gefahren bin. Ich war in 1:46:39 im Ziel angekommen.

Ich wartete dann mit Tanja auf Dirk und wir machten uns auf den Weg zum verabredeten Café.


Dort trafen wir dann Alex und Andrea, die auch im Zielbereich mitfieberten.

Es war ein tolles Rennen. Ich bin froh, "nur" die kleine Runde gefahren zu sein. Es ist eine tolle Strecke. Vllt ist ja die ein oder andere Dame nächstes Jahr wieder dabei.

Tourdaten: 1:46 std 56,90 km 33 km / h (8:33 min Bergwertung) 195 Höchstpuls (ja da lebt man noch ) Platz 261 von 1779, AK 86

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